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Hinweise auf Kinderarbeit Samsung setzt Zusammenarbeit mit Zulieferer aus


Ein Zulieferer von Samsung soll illegal Kinder beschäftigt haben. Solange die Vorwürfe nicht geklärt sind, legt der Elektronikkonzern die Zusammenarbeit auf Eis.

Der südkoreanische Handyhersteller Samsung Electronics hat die Zusammenarbeit mit einem chinesischen Zulieferer wegen des Verdachts auf Kinderarbeit ausgesetzt. Beim Partner Dongguan Shinyang Electronics habe es ein "illegales Einstellungsverfahren" sowie "Hinweise auf mutmaßliche Kinderarbeit" gegeben, teilte Samsung am Montag mit.

Die chinesische Firma war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Am Donnerstag hatte die in den USA ansässige Menschenrechtsgruppe China Labor Watch einen umfassenden Bericht veröffentlicht, wonach die chinesische Firma minderjährige Kinder beschäftigt. Man wisse von mindestens fünf Kindern, die ohne Vertrag bei dem Zulieferer arbeiteten und jünger als 16 Jahre alt seien.

Auch die chinesischen Behörden prüfen nach Angaben von Samsung nun die Vorwürfe gegen den Zulieferer. Sollte sich der Verdacht bewahrheiten, würden alle Geschäftsbeziehungen zu dem Zulieferer gekappt. Samsung selbst hat nach eigenen Angaben bei früheren Überprüfungen keinen Hinweis auf Kinderarbeit bei Dongguan Shinyang Electronics gefunden. China Labor Watch hat dem südkoreanischen Konzern aber vorgeworfen, seine Kontrollen seien ineffektiv.

ono/Reuters/AFP Reuters

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