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Hohe Zinsen für frisches Geld: Für Italien wird die Luft immer dünner

Fast vier Prozent Zinsen muss Italien für einjährige Staatsanleihen berappen. Doch die Sorge, Rom brauche Hilfe aus dem Rettungsfonds, weist die Regierung zurück. Italien sei auf hartem Sparkurs, die EU müsse für mehr Wachstum sorgen.

Selbst kurzfristig Geld zu leihen, wird für Italien immer teurer. Bei einer Auktion von Geldmarktpapieren mit einer Laufzeit von zwölf Monaten verlangten Investoren am Mittwoch Zinsen in Höhe von 3,97 Prozent, wie aus Angaben der italienischen Schuldenagentur in Rom hervorgeht. Bei der letzten vergleichbaren Versteigerung am 11. Mai waren es noch 2,34 Prozent. Ein Lichtblick: Das Maximalziel von 6,5 Milliarden Euro wurde erreicht, die Nachfrage war mehr als ausreichend. Die nächste Nagelprobe steht bereits an diesem Donnerstag an, wenn längerlaufende Anleihen versteigert werden sollen.

Während Anleger und Euroretter vor den Neuwahlen in Griechenland am Wochenende zittern, rückt Italien immer stärker ins Visier der Investoren. Die drittgrößte Volkswirtschaft im Währungsraum droht, in der Rezession zu versinken. Die Wirtschaft schrumpfte im ersten Quartal um 0,8 Prozent im Vergleich zum Schlussquartal 2011. "Dies erschwert die Haushaltssanierung und lässt die Schulden weniger tragfähig erscheinen", sagt Commerzbank-Expertin Ulrike Rondorf.

"Italien ist disziplinierter als viele andere europäische Länder"

Das Land selbst wehrt sich indes mit Händen und Füßen gegen das Image als Krisenkandidat: Ministerpräsident Mario Monti sagte dem ARD-Hörfunk in Rom, das Land habe zwar hohe Staatsschulden, aber inzwischen eine viel solidere Haushaltspolitik. "Der Staatshaushalt wird dieses Jahr mit einer nur geringen Neuverschuldung abgeschlossen, mit 2 Prozent." Und im kommenden Jahr werde es einen Überschuss geben.

"Ich verstehe, dass man Italien durch seine Vergangenheit als lustiges, undiszipliniertes Land begreifen kann", räumte Monti ein. "Aber momentan ist Italien disziplinierter als viele andere europäische Länder - und es ist auch nicht besonders lustig. Aber es unternimmt die richtigen Dinge, um ein solides Land zu werden." Auch in Deutschland werde derzeit nicht gesehen, dass Italien im Prinzip doppelt zahle, sagte er: Einerseits die Anteile für die Rettung anderer kriselnder Eurostaaten - andererseits aber auch hohe Zinsen für Staatsanleihen.

Monti will Paket zur Wachstumsförderung

Als Dreh- und Angelpunkt für Italiens Budgetsanierung und wieder auskömmliche Konditionen an den Finanzmärken sieht Monti, dass sein Land bald wieder auf Wachstumskurs gehen kann. Falls es auf dem EU-Gipfel am 28. Juni in Brüssel ein glaubwürdiges Paket zur Förderung von Wachstum gebe, werde sich die für Italien derzeit wieder angespannte Lage bei den Anleihezinsen verringern, sagte er in Rom vor der Abgeordnetenkammer. Er zeigte sich davon überzeugt, dass Italien die Krise meistern könne. "Wir sehen ganz gelassen, wie Italien sich im internationalen Rahmen präsentiert."

Bereits am Tag nach dem Hilferuf Spaniens war Italien wieder in den Fokus der Märkte geraten. Die italienischen Staatsanleiherenditen stiegen je nach Laufzeit sogar stärker als in Spanien. "Die Finanzmarktteilnehmer differenzieren nicht wirklich zwischen Spanien und Italien", sagt Analystin Rondorf. Während Spanien vor allem wegen seines maroden Finanzsektors in der Bredouille steckt, kämpft Italien laut Rondorf mit einem "Produktivitätsdesaster". Der Reformprozess sei ins Stocken geraten.

Schäuble lobt Montis Reformen

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ermutigte unterdessen Monti, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. "Mit der Regierung hat Italien enorme Fortschritte erreicht", sagte Schäuble in einem Interview mit der Turiner "La Stampa". "Ich hoffe sehr, dass das italienische Parlament und die öffentliche Meinung den Premier unterstützen, um zum Wachstum zurückzukehren." Schäuble setzt auch auf die Überredungskraft Montis, um Paris von notwendigen Kompetenzabtretungen an Brüssel zu überzeugen. "Das ist unsere Hoffnung", wenn es um die verstärkte Integration gehe, sagte Schäuble.

AFP/DPA/Reuters/lin / DPA / Reuters
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(