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Pannenprojekt BER dauert zu lange: Flughafen Tegel soll für 20 Millionen modernisiert werden

Der Pannenflughafen BER soll frühestens 2017 eröffnen. Die Hauptlast des Berliner Flugverkehrs läuft über Tegel. Dort sollen nun 20 Millionen Euro in die Modernisierung investiert werden.

Flughafen-Geschäftsführer Hartmut Mehdorn sprach von Juni bis September 2017 als angestrebtem Zeitraum für die Inbetriebnahme

Flughafen-Geschäftsführer Hartmut Mehdorn sprach von Juni bis September 2017 als angestrebtem Zeitraum für die Inbetriebnahme

Weil der neue Hauptstadtflughafen BER frühestens 2017 eröffnet, soll der Flughafen Tegel modernisiert werden. "Wir kümmern uns um Tegel", sagte ein Sprecher der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg am Sonntag. Nach Berichten von "B.Z." und "Bild am Sonntag" sollen 20 Millionen Euro in den maroden Airport im Norden der Hauptstadt investiert werden. Die Summe kommentierte der Sprecher nicht. Am Freitag hatte Flughafen-Geschäftsführer Hartmut Mehdorn das zweite Halbjahr 2017 als neuen Zieltermin für die BER-Eröffnung in Schönefeld genannt. Bis dahin trägt Tegel die Hauptlast des Berliner Luftverkehrs.

Mehdorn sprach von Juni bis September 2017 als angestrebtem Zeitraum für die Inbetriebnahme. Bis März 2016 soll der Flughafen baulich fertiggestellt sein, sagte Flughafen-Technikchef Jörg Marks. Danach folgten die Abnahmen durch die Behörden. Wann der konkrete Termin feststehen soll, wurde zunächst nicht gesagt. Die "Berliner Morgenpost" berief sich auf ein Papier der Flughafengesellschaft, in dem es heiße: "Zur Jahresmitte 2015 wollen wir die Unwägbarkeiten so weit abgearbeitet haben, dass wir einen konkreten Eröffnungstermin nennen können."

Kosten steigen auf 5,6 Milliarden Euro

Einem Bericht der "Bild am Sonntag" zufolge sollen die Kosten für den Flughafen auf 5,6 Milliarden Euro steigen. Der Flughafensprecher gab an, sich dazu nicht zu äußern. Technikchef Marks bezeichnete am Freitag den mehrfach erhöhten Kostenrahmen von zuletzt 5,4 Milliarden Euro als "in Ordnung".

Auch eine mögliche Erweiterung des Flughafens, der für 27 Millionen Passagiere ausgelegt ist, wird diskutiert. Er wird nach Ansicht Mehdorns bereits zu Beginn überlastet sein. Der Flughafenchef dringt deshalb auf ein zweites, kleineres Terminal, dass 8 bis 10 Millionen Fluggäste pro Jahr zusätzlich bewältigen soll.

Das derzeit größte Bauvorhaben in der Region Berlin steckt seit 2010 in der Krise. Seit fast zwei Jahren gab es für das Milliardenprojekt keinen Eröffnungstermin mehr. Zu den Ursachen zählen Planungsfehler, Baumängel und Technikprobleme.

Termin realistisch

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller sagte dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel", er wolle, dass Probleme gelöst würden, "Schritt für Schritt, belastbar, nachweislich, transparent", so der SPD-Politiker. "Ich habe genug gehört von großen Plänen, die weit in der Zukunft liegen."

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) gab sich von dem nun geplanten Eröffnungstermin überzeugt. "Das Ganze ist mit Puffer gerechnet, dass zwischen der baulichen Fertigstellung und der Eröffnung eineinhalb Jahre liegen sollen", sagte Woidke am Samstag in Frankfurt (Oder). "Ich halte das für realistisch, aber was die Kosten angeht, muss man sich das erstmal genauer ansehen."

"Wartegeld" von einer Milliarde Euro

Aus Sicht der Grünen im Bundestag ist dagegen völlig offen, ob das Fiasko um den Flughafen 2017 ein Ende haben wird. "Wir brauchen endlich Klarheit über die Gesamtkosten", forderte Fraktionsvize Oliver Krischer. Der Fraktionsvorsitzende der CDU im Potsdamer Landtag, Ingo Senftleben, äußerte sich ebenfalls kritisch. Eine Eröffnung in drei Jahren zöge ein zusätzliches "Wartegeld" von einer Milliarden Euro nach sich.

Bei der geplanten Modernisierung in Tegel soll vor allem in Rollwege und Vorfeldflächen Geld fließen. Bereits 2013 investierte die Flughafengesellschaft eigenen Angaben zufolge 20 Millionen Euro in die Flughäfen Schönefeld und Tegel.

fin/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(