Handelsbeginn

Artikel zu: Handelsbeginn

Ein Tanker vor der Küste von Dubai am 1. März

Ölpreis steigt im frühen Handel

Infolge des Angriffs auf den Iran sind am Montagmorgen die Ölpreise wieder gestiegen. Zu Handelsbeginn in Asien kletterte der Ölpreis kurz über 82 Dollar pro Barrel, gab dann aber wieder nach. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent notierte am Morgen bei 78,37 Dollar, ein Plus von fast acht Prozent im Vergleich zu Freitag. Die US-Sorte WTI erreichte 71,82 Dollar, ein Aufschlag von 7,21 Prozent. 
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Neuer Rekordkurs: Bitcoin übersteigt 124.000 Dollar

Die Kryptowährung Bitcoin hat am Donnerstag erstmals die Marke von 124.000 Dollar überschritten. Bei Handelsbeginn in Asien stieg der Kurs der kapitalstärksten Kryptowährung der Welt zwischenzeitlich auf mehr als 124.500 Dollar (110.000 Euro). Gründe sind die Erwartung sinkender Zinsen in den USA, das Interesse institutioneller Investoren und eine kryptofreundliche Gesetzgebung in den USA. Der Bitcoin hatte erst Mitte Juli sein bisheriges Rekordhoch erreicht.
Projektion israelischer und US-Flagge in Jerusalem

Trotz US-Angriffen in Iran relative Ruhe an den Börsen

Die Weltmärkte sind trotz des Eingreifens der USA in den Krieg zwischen Israel und Iran mit Luftangriffen auf iranische Nuklearanlagen verhältnismäßig ruhig geblieben. Die Ölpreise stiegen mit Handelsbeginn am Montag zunächst deutlich an, lagen später aber nur noch leicht im Plus. Die europäischen Börsen starteten mit leichten Verlusten in den Tag, in Asien blieben größere Verwerfungen ebenfalls aus.
Video: Corona- und Inflationssorgen belasten Dax

Video Corona- und Inflationssorgen belasten Dax

Negative Vorzeichen zu Wochenbeginn an der Frankfurter Börse. Ein möglicher Rückschlag für den weltweiten Aufschwung vertreibt Anleger aus den Aktienmärkten. Sorgen bereiten hier die steigenden Corona-Infektionszahlen und das Dauerbrenner-Thema Inflation. Dax und EuroStoxx50 fielen zu Handelsbeginn um jeweils gut einen Prozent. Einige Investoren schichteten ihr Geld in als sicher geltende Bundesanleihen um. Angesichts der Flut-Katastrophe in Deutschland rückten auch die Aktien von Versicherungen in den Fokus. Dazu Robert Halver von der Baader Bank: "Die Versicherer, die haben jetzt ein Problem. Die wissen noch gar nicht, wie hoch die Schäden sind, die auf sie zukommen. Das wird aber gewaltig sein. Aber wenn man mal in die Vergangenheit schaut, auf frühere große Katastrophen. Ja, das tut dann sicherlich mal weh. Aber das wird längerfristig nicht großartig die Versicherungskonzerne, die Rückversicherer belasten, das hat man gesehen. Man muss auch so sehen, wenn ein Wiederaufbau jetzt in meiner Heimat, kann ich ja sagen, stattfindet, ist das ja ein Konjunkturprogramm. Und ich hoffe, dass die Bundesregierung jetzt wirklich Geld locker macht. Denn das ist auch die Gelegenheit, in den Regionen alles sehr modern zu machen: Infrastruktur, Digitalisierung, Netze. Das sollte man jetzt richtig ordentlich machen." Nervös machte Investoren unter anderem die Aussage eines französischen Ministers in einem Fernseh-Interview, wegen steigender Coronavirus-Fallzahlen könnten neue Restriktionen nicht ausgeschlossen werden. Dies schickte die europäischen Touristikwerte auf Talfahrt, die von Reisebeschränkungen besonders hart getroffen werden.