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Job-Angebot Siemens bietet Klima-Aktivistin Luisa Neubauer Spitzenposten an

Die Klimabewegung Fridays for Future demonstrierte in deutschen Städten vor Siemens-Büros. Der Protest richtet sich gegen eine Lieferung des Konzerns. Siemens soll die Zugsignalanlage für ein geplantes riesiges Bergwerk des indischen Industriekonzerns Adani in Australien liefern. O-TON Mathilda, Fridays for Future «Wir finden, dass es absolut nicht vereinbar ist, dass Siemens einerseits dafür steht bis 2030 CO2-neutral zu sein und gleichzeitig mit einer so klimaschädlichen Sache zusammenarbeitet.» Am Hauptsitz des Konzerns in München übergaben Aktivisten am Freitag nach eigenen Angaben 57 000 Unterschriften einer Petition gegen das Projekt.  Parallel zu den Demonstrationen traf sich Siemens-Chef Joe Kaeser mit Fridays-for-Future-Aktivistin Luisa Neubauer in Berlin. Die Klima-Aktivistin kann bei Siemens eine wichtige Rolle übernehmen. Vorstandschef Kaeser hat ihr einen Sitz in einem Aufsichtsgremium der künftigen Siemens Energy AG angeboten. «Ich würde das deshalb gerne machen, damit die Jugend auch zügig in Kontakt kommt mit unternehmerischen Entscheidungen, dass sie gehört werden in Aufsichtsgremien und ebend dort auch einen Beitrag leisten können, wie sie ihre Ziele umsetzen.» Kaeser kündigte außerdem an, dass der Vorstand bis Montag darüber entscheidet, wie es mit der Beteiligung an dem Bergbauprojekt weiter geht.
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"Fridays for Future" hat vor Siemens-Büros gegen eine Lieferung des Konzerns für ein Bergbauprojekt in Australien demonstriert. Parallel dazu bot Siemens-Chef Keaser der Klima-Aktivistin Neubauer einen Spitzenposten an.

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