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Beitragsanstieg bei privater Krankenversicherung: Privatpatienten haben Recht auf Tarifwechsel

Privat Krankenversicherte müssen steigende Beiträge nicht klaglos akzeptieren. Jeder kann in einen anderen Tarif wechseln. Allerdings ändern sich dann möglicherweise auch die Leistungen.

Beitragserhöhungen durch die Private Krankenversicherung müssen nicht einfach hingenommen werden. "Jeder Versicherte hat das Recht, in einen anderen Tarif seiner Versicherung zu wechseln", sagte Bianca Boss vom Bund der Versicherten (BdV). "Durch einen Tarifwechsel können die monatlichen Beiträge verringert werden", sagte sie. Die Altersrückstellungen blieben bei einem Wechsel innerhalb der eigenen Versicherung erhalten. Auch eine neue Gesundheitsprüfung sei in der Regel nicht vorgesehen.

Zwar sträubten sich die Gesellschaften häufig gegen einen Tarifwechsel, erklärte Boss. Trotzdem sollten Versicherungsnehmer darauf bestehen. Am besten sei es, wenn Kunden ihre private Krankenversicherung schriftlich auffordern, ihnen einen günstigeren Tarif vorzuschlagen.

Da solche Anfragen nicht immer zügig bearbeitet werden, könnten Versicherte in dem Schreiben auch eine angemessene Frist für eine Antwort setzen. Bei Problemen sollten sie sich an den Ombudsmann für private Kranken- und Pflegeversicherungen wenden.

Risikozuschlag durch Leistungsausschluss vermeiden

Vor der Entscheidung für einen Tarifwechsel sollten Kunden allerdings die Leistungen sorgfältig miteinander vergleichen. Der neue Tarif umfasse zwar in der Regel nicht weniger Leistungen als der alte, erklärte Boss. Aber dies könne durchaus der Fall sein "Allerdings kann der Leistungskatalog auch umfangreicher sein." Versicherer hätten in diesem Fall die Möglichkeit, einen Risikozuschlag und eine Wartezeit zu verlangen. Versicherte könnten dies aber umgehen, indem sie einen Leistungsausschluss vereinbaren.

Bei steigenden Krankenversicherungsbeiträgen nur die Selbstbeteiligung zu erhöhen, hilft aus Sicht der Versicherungsexpertin wenig. "Denn das hat möglicherweise Mehrkosten zur Folge", sagt Boss. Der Grund: Muss der Versicherte im nächsten Jahr oft zum Arzt, hat er durch die höhere Selbstbeteiligung auch höhere Ausgaben.

Sind die Beiträge unerschwinglich, bleibt nur der Wechsel in den Basis- oder Standardtarif. Diesen Tarif muss jede Versicherung ihren über 55-jährigen Kunden seit 2009 anbieten. Der Tarif umfasst den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen und darf ihren Höchstbeitrag nicht übersteigen. 2011 sind das immerhin 575 Euro. Mittlerweile bieten auch viele gesetzliche Kassen neben dem vorgeschriebenen Leistungskatalog ein umfangreiches Zusatzangebot.

Zum Krankenkassenvergleich von stern.de

pen/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(