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Das sind die drei besten Antiviren-Programme für Windows

Anti-Viren-Programme für Windows gibt es viele auf dem Markt. Doch welches ist gut? AV-Test hat 20 Programme getestet - und drei sind ihr Geld wirklich wert.

Antivirensoftware für Windows im Test

Antivirensoftware für Windows im Test

Getarnt als Mobilfunkrechnung, überfälliger Steuerbescheid oder gefälschte Paketverfolgungsnummer: Viren und Trojaner fluten täglich millionenfach deutsche E-Mail-Konten. Zudem lauern die Schädlinge auf manipulierten Webseiten und in einigen Programm-Downloads. Ein guter Virenschutz ist deshalb wichtiger denn je. Doch welcher Hersteller bietet eine Software, die zuverlässig schützt, gut zu bedienen ist und den Rechner nicht unnötig belastet? Das Virenlabor AV-Test hat 20 Programme für Privatanwender auf Windows 8.1 getestet.

Insgesamt gab es gleich drei Testsieger: Avira Antivirus Pro 2015, Bitdefender Internet Security 2016 und Kaspersky Internet Security 2015. Jedes Programm erzielte die volle Punktzahl und kostet bei Drittanbietern jeweils 20 bis 25 Euro - ein fairer Deal für die gebotene Leistung. Knapp dahinter landete Intel Security mit McAfee Internet Security 2016. Allerdings erkannte das Programm teilweise nur 96,7 Prozent der Schädlinge - das ist immer noch ein guter Wert, im Ernstfall kann aber auch mal ein Trojaner unerkannt durchs Raster fallen.

20 Programme im Test: So gut schneidet jedes Antiviren-Programm ab
  Bitdefender Internet Security  Gesamtpunktzahl: 18/18 Punkten

Bitdefender Internet Security

Gesamtpunktzahl: 18/18 Punkten


Windows Defender legt deutlich zu

Deutlich zulegen konnte der Windows Defender von Microsoft, der von Haus aus auf jedem Windows-System installiert ist. Er erzielte 15,5 von möglichen 18 Punkten. Punktabzug gab es für die ungenaue Erkennung, in einem Test erkannte er nur 90 Prozent der Schadprogramme. Darauf sollte man sich im Netz nicht komplett verlassen, als Bordmittel ist der Windows Defender aber zu gebrauchen.

So wird Antivirensoftware getestet

Als Testszenario setzte das Virenlabor auf einen "Real World Test", bei dem die neuesten Schädlinge von Webseiten und aus E-Mails, Tauschbörsen oder sogenannten Drive-by-Downloads auf die Schutzprogramme losgelassen wurden. Im Test wurde zuerst die jeweilige Antivirenlösung mit der verseuchten Datei konfrontiert. Mittels einer ganzen Reihe von Abwehrmechanismen - das reicht vom klassischen Scan bis hin zu verhaltensbasierten Erkennungen - untersuchte die Software anschließend den Schädling. Wurde sie fündig, war der Test bestanden. Blieb der Schädling aber unentdeckt und infizierte das System, gab es einen negativen Eintrag und das verseuchte System musste neu aufgesetzt werden. Beim nächsten Schädling ging die Prozedur dann wieder von vorne los.

Im zweiten Testabschnitt musste das Schutzprogramm bekannte Schädlinge in einem Durchgang untersuchen, die zum Testzeitpunkt maximal vier Wochen alt waren. Eigentlich keine große Herausforderung, sollte man meinen. Doch selbst bei diesem Test erreichten nur eine Handvoll Programme die 100 Prozent, darunter auch die Testsieger, die auch im Real World Test sehr gut abschnitten.

Nur wenige Programme bremsen aus

Doch bei Sicherheitstools geht es nicht nur um die Erkennungsquote. Denn was nützt der beste Virenschutz, wenn das System merklich langsamer wird? AV-Test hat deshalb auch untersucht, wie sehr die Software das Surfen im Web, den Download von Dateien, das Installieren und Starten von Software und das Kopieren von Dateien behindert. Schlecht schnitt die Software von Quick Heal, Panda Security und ESET ab, die das System merkbar ausbremsten. 

Die Ergebnisse im Überblick

AV Test Virenschutz im Test

Die Ergebnisse des Antiviren-Software-Tests


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