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8. August 2008, 13:51 Uhr
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Wie viel Energie kostet eine Google-Suche?

Die Kosten für das Surfen im Internet beschränken sich nicht nur auf den eigenen Stromverbrauch und den Kauf des Computers. Auch die Server von Google, Ebay und Co. verbrauchen beim Ansteuern der Sites Energie und produzieren mehr CO2, als viele Nutzer vermuten.

Mit einer Suchanfrage bei Google könnte man auch eine Glühbirne eine Stunde leuchten lassen© DDP

Wer im Internet unterwegs ist, kann in Sekundenschnelle an jedem Ort der Welt sein. Ein Flugzeug muss man dafür nicht besteigen - ein paar Mausklicks reichen aus. Was vielen Menschen nicht bewusst ist: Auch virtuelles Reisen kostet eine Menge Energie. Allein eine Anfrage bei der Suchmaschine Google kostet vier Watt Strom pro Stunde oder zwei Gramm CO2 Ausstoß, wie Forscher aus den USA errechnet haben: "Das entspricht dem Stromverbrauch einer Energiesparlampe, die eine Stunde lang brennt", sagt Siegfried Behrendt vom Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung in Berlin.

Der Wissenschaftler beschäftigt sich seit rund 20 Jahren mit dem Energieverbrauch der Informations- und Kommunikationsbranche. Er hat beobachtet, dass hierzulande beim Thema Klimawandel vor allem über klassische Energiefresser wie das Auto oder Kraftwerke debattiert werde, während die Nachhaltigkeit in der Informationsgesellschaft kaum eine Rolle spiele. Dabei entfielen laut Behrendt schon 2001 fünf Prozent des Elektroenergieverbrauchs in Deutschland auf die Informations- und Kommunikationstechnik, nämlich 23,2 Terawattstunden. "Für 2010 wird mit 29, für 2015 mit 31 Terawattstunden gerechnet", sagt Behrendt.

Server sorgen für hohen Stromverbrauch

Dabei ist es nicht allein der Computer am Arbeitsplatz oder daheim, der beim Internetsurfen die Energie verbrät. Im Wesentlichen treiben die Infrastruktur der Datenautobahnen sowie die Serverleistung den Stromverbrauch in die Höhe. Und vielbesuchte Internet-Seiten wie Google oder Wikipedia haben gewiss keine kleinen Serverräume, um die unzähligen Anfragen aus aller Welt zu beantworten.

Aber es lässt sich durchaus noch teurer durch das World Wide Web surfen. "Eine Auktion bei Ebay schlägt mit 18 Gramm CO2 zu Buche", sagt Behrendt. Und wer im Netz gleich ganze virtuelle Identitäten annimmt, wird vollends zum Klimasünder. "Ein Jahr lang eine Identität in der Parallelwelt Second Life zu pflegen, entspricht dem durchschnittlichen jährlichen Stromverbrauch eines Brasilianers", erläutert Behrendt.

DDP
KOMMENTARE (10 von 23)
 
wanderer60 (11.08.2008, 11:37 Uhr)
@ panzertom
jau, 4 Watt reicht?
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Eben nicht! Wenn man den Stromverbrauch misst, reicht das eben nicht, sondern man braucht auch eine Zeitkomponente, darum stehen auf der Stromrechnung auch nicht kw's sondern kWh, nämlich KiloWattStunden. Was hier also - sehr unprofessionell geschrieben - gemeint ist, sind wohl 0,004 kWh, die eine Suchanfrage braucht.
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Trotzdem ist, wie ich weiter unten angeführt habe, diese ganze Rechnerei völliger Kappes!
terrax (11.08.2008, 08:51 Uhr)
Witz des Tages!
Wie soll eine Sparlampe welche im Durchschnitt 9 Watt benötigt eine Stunde brennen, wenn eine Suchanfrage bei Google mal kurz 4 Watt benötigt? Außederm bezweifel ich das auch noch, denn Google hat dort ja bestimmt nicht nur einen PC stehen. Die haben da doch bestimmt ne Serverfarm und wenn man google.de aufruft wird man von na Art Verteiler auf irgendeinen Server geleitet. Soweit ich weiß hat ein Rechner um die ca. 65000 Ports, d.h. er kann somit wahrscheinlich 65000 Anfragen beantworten. Und wenn ich den Stromverbrauch eines Servers durch 65000 teile komme ich aber nicht auf 4 Watt.... Vielleicht sollte mal hier ein Informatiker uns erleuchten. Und desweiteren soweit ich weiß ist auch die Geschwindikeit des DNS-Servers des eigenen Providers für die Antwortgeschwindigkeit erheblich mitverantworlich im Netz...
djalminho (10.08.2008, 20:29 Uhr)
Betrug
Die Suchanfrage benötigt 4 Watt und dauert im Durchschnitt 0,13 Sekunden. Das entspricht einem Energieverbrauch von 0,52J (WattSekunden). Das sind 0,000000144kWh. Laut Quarks&Co CO2-Rechner erzeugt 1 kWh 0,00062 Tonnen CO2 (Es ist ja wahrscheinlich Strom, den die Suchanfrage benötigt, nicht Äpfel oder Eier). Also erzeugt die Suchanfrage 0,00062 Tonnen pro kWh 0,000000144 kWh sind 0,0000000000896 Tonnen CO2 sind 0,896mg CO2, also nicht 2g sondern nur ein 50000stel davon.
panzertom (10.08.2008, 11:35 Uhr)
Watt pro Stunde
Was ist das für ein Quatsch: "vier Watt pro Stunde"? Ebenso unsinnig wie PS pro Stunde. In Physik wohl gerade gefahlt? Vier Watt reicht!
S-achte (10.08.2008, 02:23 Uhr)
Kommatas
Blöderweise hat der Autor aber ein S zu viel auf den Bildschirm gepixelt, was die Einsparung wieder zunichte gemacht hat
:)
marihuhna (09.08.2008, 21:13 Uhr)
Verbot von Farbdisplays!
Das Problem wird hier von der falschen Seite betrachtet. Die Lösung für eine merkliche Reduktion der CO2 Emissionen der Unterhaltungs- und Informationstechnologie liegt in der monochromen Gestaltung von Inhalten. Wenn anstatt rot/blau/grün nur noch an/aus für alle Displays gillt kann man den Stromverbrauch aller TFTs auf der Welt um die Hälfte reduzieren. Auf das bischen Farbe verzichtet man doch gerne zur Rettung des Planeten! Denkt daran wir haben diese Welt nur von unseren Kindern geliehen! Also liebe "Fachleute" in Berlin und an allen Ökoinstituten bitte das Verbot von Farbdisplays fordern!(Ach übrigends der Autor hat auf die Setzung von Kommatas auch aus Umweltgründen verzichtet wieder Pixel gespart die nicht eingeschaltet werden mussten)
Blacky007 (09.08.2008, 18:19 Uhr)
Oje - ich sehe unsere Poltiker schon
wie sie gehetzt und völlig ausser sich im Laufschritt zu einem Sitzungsaal rennen, um eine Kommssion ins Leben zu rufen, die zum Schutze des Klimawandels ein Verbot für die Benutzung des Internets ausarbeitet. Back to the roots! - und alle ab in die nächstgelegene Höhle, wär wohl anscheinend das Beste, dann nur noch Kühe verbieten und Pfurzen unter Todesstrafe stellen, damit das Klima auch ja keinen Kratzer abbekommt.
Der Bericht ist so überflüssig, wie ein Verbot des Ü-Eies.
38exacty (09.08.2008, 18:15 Uhr)
2008 wird zu Rekordjahr
beim Stromexport.
http://tinyurl.com/6bf9r2
Die Reaktoren könnte man glatt abschalten,wenn da nicht die Dividende wäre,vielleicht sollte man keine Krieg in Afghanistan führen,man könnte auch die Produktion von Waffen einstellen,man braucht auch keine Forscher die so einen Mist auf Kosten der Steuerzahler verzapfen und dafür sinnlos Energie verschwenden.
Wenn die Natur gewollt hätte,dass wir Räder am Arsche hätten,hätte sie die uns wachsen lassen.
Wir sollten die gesamte Technik abschaffen,was könnte man da Energie sparen.
traldors (09.08.2008, 17:37 Uhr)
Mehr geht nicht (...)
an einer "unglaublich theoretischen" Betrachtung des Lebens.
Die Klimaforscher und Ihre Erwärmung ist bei Licht betrachtet nur solange eine Theorie bis ein "anständiger" Vulkan ausbricht oder meinetwegen ein verpeilter Meteorit "terraforming" betreibt.
Dann könnt ihr alle Gleichungen, Berechnungen getrost in den Mülleimer werfen (...)
mutti1 (09.08.2008, 17:26 Uhr)
MILCH-MÄDCHENRECHNUNGEN
was passiert mit dem Strom, den wir nicht verbrauchen? Und was mußte dafür gearbeitet werden, um das Geld allein, für einen Windpark, wo 1 Rotor 1 MIo. kostet ? und je mehr man strom spart, um so teurer machen es uns die Monopolisten der strommafia, bei ebay werden aber auch sachen vertickt, die ansonsten in den müll wandern würden. es wird zu viel weggeworfen. und zu viel urz hergestellt. schaut mal in kinderzimmer- 30 puppen, lauter firlefanz, der laufend entsorgt wird, ohne bespielt worden zu sein.ich surfe täglich u. verbrauche um die 100 kwh. ja zum co2 -sparen einfach die reichen ansprechen mit ihren villen u. turbos.
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