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watchOS 2 ist da: Das ist neu auf der Apple Watch

Neue Zifferblätter, ein praktischer Wecker und endlich native Apps: Das Update auf watchOS 2 bietet weitere Features für Apple-Watch-User. Wir stellen die wichtigsten Änderungen vor.

Apple Watch mit watchOS 2

watchOS 2 bringt neue Zifferblätter und native Anwendungen auf die Apple Watch

Eigentlich sollte die neue Betriebssystem-Version watchOS 2 für die Apple Watch bereits vergangene Woche erscheinen. Doch wegen eines Fehlers in der Software wurde das Release verzögert. Am Montagabend hat Apple das Update nun zum Download bereitgestellt. Die Aktualisierung wird über die "Watch"-Anwendung auf dem gekoppelten iPhone installiert. Allzu viele Neuerungen bringt Apple nicht auf die Uhr, dafür aber eine wirklich entscheidende.

Wir stellen die wesentlichen Änderungen vor.

Neue Zifferblätter

Obwohl das Zifferblatt die mit Abstand wichtigste Anzeige der Apple Watch ist - immerhin handelt es sich trotz aller Spielereien noch um eine Uhr -, war die Auswahl bislang eher mager.

Zum Start gab es gerade einmal zehn Zifferblätter. Mit watchOS 2 hat Apple nun nachgelegt: So gibt es nun unter anderem kleine Zeitraffervideos von bekannten Metropolen (New York, London, Hongkong, Paris, Schanghai) und die Möglichkeit, Fotos und Fotoalben als Uhrzeitanzeige zu nutzen. Von der Vielzahl an Möglichkeiten, die etwa die Pebble Watch bietet, ist man damit zwar immer noch meilenweit entfernt, und auch die Erstellung eigener Watchfaces sind nach wie vor nicht möglich - dennoch sorgen die neuen Ansichten für Abwechslung am Handgelenk.

Weckermodus

Eine praktische Neuerung ist der Weckermodus. Hängt die Apple Watch am Ladekabel und man legt sie auf die Seite mit der Krone nach oben, wechselt sie automatisch in den Weckermodus. Tippt man auf das Display, wird die Uhrzeit sowie die geplante Weckzeit eingestellt. Die Tasten haben solange andere Funktionen: Mit der Krone startet man den Schlummermodus (Snooze), mit der zweiten Taste schaltet man den Wecker aus.

Native Apps

Die größte Schwäche der Apple Watch sind bislang die lahmen Apps von Drittanbietern. Da sämtliche Daten erst vom iPhone abgerufen werden müssen, ist die Ladezeit je nach Anwendung beträchtlich. Mit watchOS 2 hat das nun endlich ein Ende: Apple erlaubt den Entwicklern, ihre Apps nativ auf die Apple Watch zu bringen. Dadurch können Anwendungen auf der Uhr deutlich schneller starten, außerdem profitiren sie von den Sensoren der Uhr.

In der Steuerung einer smarten Lampe kann man die Helligkeit dann etwa mit der Krone regulieren, Fitness-Apps können auf den eingebauten Herzfrequenzmesser zugreifen. Bislang gibt es aber nur wenige native Apps. Wie schnell die meisten Anbieter ihre Anwendungen umrüsten, wir sich zeigen.

Sonstiges

  • Mit watchOS 2 kann man direkt am Handgelenk auf E-Mails antworten
  • Im Zifferblatt kann man weitere Daten hinterlegen - etwa Flugzeiten
  • Man kann nun bis zu zwölf Freunde bei den Schnellkontakten hinterlegen.
  • Bei den Scribles kann man mehrere Farben in einem Bild verwenden
  • Siri beherrscht mehr Sprachbefehle
  • Die Apple Watch kann nun mit der Apple ID und einem Passwort geschützt werden

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