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Gift im Essen

Benzpyren

Benzpyrene kommen vor in Abgasen von Autos, im Zigarettenrauch oder im Ofenruß, sie werden von Heizanlagen oder Kraftwerken ausgespuckt. Sie entstehen aber auch, wenn Ihnen beim Grillen Fleischsaft oder Fett in die Glut tropft - beim Holzkohlengrill genauso wie beim Elektrogrill. Die Substanz bildet sich auch, wenn Fleisch, Fisch oder Käse geräuchert wird.

Benzpyrene, auch Benzapyren oder Benzopyren genannt, gehören zu den so genannten polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen. Sie bilden sich immer dann, wenn organische Stoffe nur unvollständig verbrennen. Viele polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe können Krebs verursachen, wenn sie längere Zeit eingeatmet oder häufig gegessen werden.

Der Stoff, der Rauchern Lungenkrebs beschert

Benzpyren gilt als einer der stärksten krebserregenden Stoffe. Zum Beispiel wird er dafür verantwortlich gemacht, dass Raucher Lungenkrebs bekommen.

Grundsätzlich gilt: Je weniger Rauch, desto weniger bildet sich. Über einem stark qualmenden Feuer hängt 80mal mehr Benzpyren in der Luft als über einer nahezu rauchfreien Feuerstelle.

Grillen oder die Kunst, Rauch zu vermeiden

Wenn Sie mit Kohle grillen, sollten Sie ein Gerät verwenden, in dem Ihr Fleisch senkrecht eingehängt werden kann, dann bekommt es weniger Rauch ab. Weniger schädlich als ein Holzkohlegrill ist ein Gerät, das mit Gas oder Strom arbeitet. Öl oder Fett sollte dennoch nicht auf die Heizstangen tropfen.

In den Krusten des Fleischs oder der Würstchen stecken besonders viele polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe. Wenn Fleisch, auch Brot oder Plätzchen an den Rändern verbrannt sind, sollten sie die schwarzen Stellen großzügig abschneiden. Fettreiches Grillfleisch und in Öl marinierte Fleischstücke können Sie in Alufolie garen. Zum Bräunen brauchen Sie es dann nur kurz auf den offenen Grill zu legen. Eine Fettauffang- oder Grillschale verhindert, dass abtropfendes Fett beim Grillen in die Glut fällt. Sie können Ihr Grillgut auch auf Alufolie legen.

Warten Sie, bis die Holzkohle durchgeglüht ist, sich eine weiße Schicht aus Asche gebildet hat und kein Rauch mehr sichtbar ist. Legen Sie erst dann Fleisch, Fisch oder Gemüse auf den Grill.

Als Brennmaterial sollten Sie für Ihren Holzkohlegrill nur Holzkohle und Holzbriketts verwenden. Altpapier und Holz entwickeln beim Verbrennen giftige Gase, die sich mit dem Rauch auf dem Grillgut ablagern.

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