. .

Ratgeber Ernährung

Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
Ratgeber Ernährung

Gesundheit in kleinen Dosen

Jod und Fluor

Jod

Die Versorgung mit diesem Spurenelement ist in Deutschland mangelhaft: Trinkwasser und Boden sind sehr jodarm, entsprechend wenig steckt in der Nahrung. Etwa 15 Prozent der Deutschen nehmen nicht ihren Tagesbedarf von etwa 0,2 Milligramm zu sich.

Fehlt Jod, kann die Schilddrüse nicht richtig arbeiten, denn das Mineral ist Bestandteil ihrer Hormone. Diese steuern den Stoffwechsel von Kohlenhydraten, Eiweißen sowie Fetten und beschleunigen damit die Energieversorgung des Körpers. Erhält die Schilddrüse zu wenig Jod, vergrößert sie sich, bis am Hals ein Kropf entsteht.

Schwangere und Stillende haben einen erhöhten Jodbedarf. Bei Kindern kann Jodmangel den Stoffwechsel verlangsamen, das Wachstum verzögern und die geistige Entwicklung stören. Meeresfische, Garnelen und Muscheln sind reich an Jod.

Zur Vorbeugung empfiehlt es sich, grundsätzlich mit jodiertem Speisesalz zu würzen. Für den höheren Bedarf von Schwangeren und Stillenden können Tabletten nötig sein.

Fluor

Fluor steckt zu 95 Prozent in den Knochen und sorgt dort für Stabilität. Es härtet Zähne und Zahnschmelz und schützt so vor Karies, indem es das Wachstum der Bakterien im Mund erschwert. Leiden Kinder an Fluormangel, härten ihre Zähne nicht richtig aus und werden kariesanfällig.

Bei Erwachsenen empfehlen sich Mengen bis zu 3,8 Milligramm täglich. Gute Quellen sind Fisch, Milchprodukte, Hülsenfrüchte, Mineralwasser und schwarzer Tee. Mit fluoridiertem Jodsalz kann die Versorgung verbessert werden.

Kinder, die Fluoridtabletten einnehmen, sollten nur wenig zusätzliches Fluorsalz bekommen. Denn zu große Dosen des Minerals können bleibende Zahnverfärbungen verursachen.

Kirsten Milhahn
Seite 1: Gesundheit in kleinen Dosen
Seite 2: Zink und Selen
Seite 3: Jod und Fluor
 
 
Adobe Flash Player

BMI-Rechner

Kennen Sie Ihren Body-Mass-Index? Er sagt Ihnen, ob Sie zu dick oder zu dünn sind.

MEHR ZUM THEMA
powered by wefind WeFind