Ratgeber Ernährung

Essen treibt das Kraftwerk des Körpers an

Rund 50 Nährstoffe braucht unser Körper, um gesund zu bleiben. Darunter vor allem Fette, Eiweiße und Kohlenhydrate. Doch auch Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe sind wichtig. Bekommen wir zu wenig davon, riskieren wir Mangelerscheinungen oder Beschwerden.

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Sie sorgen für die richtige Balance im Körper: Vitamine im Salat©

Ohne Nahrung würden wir innerhalb eines Monats verhungern. Aus unserem Essen erschließt sich der Körper alle Nährstoffe, die er braucht. Er arbeitet wie ein Kraftwerk, er verbrennt die Stoffe chemisch, so dass sie ihm Energie liefern. Und die brauchen wir ständig, egal, ob wir gerade schlafen, herumlümmeln oder schwer arbeiten.

Etwa die Hälfte der Energie, die wir aus unserer Nahrung gewinnen, wandelt der Körper in Wärme um. Einen Bruchteil verbraucht er bei den Ausscheidungen und um tote Körperzellen abzustoßen, einen anderen Teil benötigt er für die Verdauung selbst. Den Rest, das sind etwa 40 Prozent, nutzt er zum Beispiel für Herz und Atmung oder er speichert ihn. Zudem dienen ihm die aufgenommenen Nährstoffe als Bausteine für seine Zellen.

Kohlenhydrate: Treibstoff für Körper und Geist

Rund 50 Nährstoffe müssen wir mit der Nahrung zu uns nehmen, um gesund zu bleiben. Unsere wichtigste Energiequelle sind Kohlenhydrate in Form von Stärke und Zucker. Sie sind der Treibstoff, der Muskeln, Nerven und Gehirn speist. Für ordentlichen Gehalt dagegen sorgen Fette. Sie liefern einen guten Brennwert in Form von Kalorien, polstern unsere inneren Organe und bilden das Material, aus dem die elastischen Hüllen unserer Zellen bestehen. An den Eiweißen in unserer Nahrung bedient sich der Körper wie aus einem Baukasten. Er setzt damit etwa Muskeln, Haut, Haare, Hormone oder Immunzellen zusammen.

In winzigen Mengen benötigen wir mit dem Essen aber auch Vitamine und Mineralstoffe. Alle Vitamine und viele Mineralstoffe sind essenziell. Das bedeutet, dass wir darauf angewiesen sind, diese mit unserer Nahrung aufzunehmen, da unser Körper sie in der Regel nicht selbst herstellen kann.

Vitamine schmieren die Stellschrauben des Stoffwechsels

Von den Vitaminen brauchen wir nur sehr kleine Mengen, denn unser Körper verbrennt sie nicht und baut sie auch nicht in die Zellen ein. Vitamine halten die Chemie im Körper aufrecht, indem sie viele Stoffwechselfunktionen ermöglichen. Zudem helfen sie beim Aufbau von Zellen und Immunsystem.

Die Liste der Vitamine ist lang, sie umfasst 13 Substanzen. Dazu gehören einmal die fettlöslichen Vitamine

  • Vitamin A
  • Vitamin D
  • Vitamin E
  • Vitamin K

und die wasserlöslichen Vitamine

  • Vitamin C
  • Vitamin B1 (Thiamin)
  • Vitamin B2 (Riboflavin)
  • Vitamin B3 (Niacin)
  • Vitamin B5 (Pantothensäure)
  • Vitamin B6 (Pyridoxin)
  • Vitamin B7 (Biotin)
  • Viramin B9 oder B11 (Folsäure)
  • Vitamin B12 (Cobalamin)

Mineralstoffe sind chemische Allround-Talente

Zu den wichtigsten Mineralstoffen zählt Kalzium, das Knochen und Zähne festigt. Natrium und Kalium regeln den Wasserhaushalt des Körpers und lassen die Muskeln arbeiten. Magnesium aktiviert mehr als 300 Enzyme und steuert das Zusammenspiel von Nerven und Muskel.

Daneben braucht der Körper auch folgende Mineralstoffe:

  • Phosphor
  • Eisen
  • Zink
  • Selen
  • Kupfer
  • Chrom
  • Molybdän
  • Mangan
  • Jod
  • Fluor

Aus der Fülle der einzelnen Bestandteile der Nahrung gewinnt unser Körper, was er täglich braucht, um gesund zu bleiben.

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