Der Arzt spritzt Ihnen einen oder mehrere Liter Flüssigkeit in das Unterhautfettgewebe: dort, wo Sie Sie Fett loswerden wollen. Die Lösung dehnt das Gewebe. Sie enthält eine Kochsalzlösung, ein Betäubungsmittel und eine Substanz, die Ihre Adern verengt, damit Sie nicht soviel Blut verlieren. Manchmal enthält die Spritze auch einen geringen Anteil Cortison, um Entzündungen zu vermeiden. Hat sich die Lösung gleichmäßig im Gewebe verteilt, verflüssigt die Ärztin die Fettzellen mit Ultraschall und führt über kleine Hautschnitte feine Kanülen ein. Sie bewegt die Kanülen gleichmäßig vor- und zurück und saugt die Fettzellen mit Hilfe einer Vakuumpumpe ab.
Heute setzen Fachleute häufig die Vibrations-Fettabsaugung ein - die Kanülen schwingen und rütteln die Fettzellen sanft aus dem Bindegewebe. So verfangen und verletzen sich weniger Gefäße, Nerven und Bindegewebsfasern an der Spitze der Absaugnadel.
Nach etwa zwei bis drei, manchmal sogar erst nach sechs Monaten können Sie sehen, was Ihnen das Fettabsaugen gebracht hat. Etwa jede zwanzigste Person ist mit ihrer neuen Figur unzufrieden und lässt nachbessern.
Blutergüsse und Schwellungen verschwinden in der Regel nach wenigen Wochen. Das Risiko ist meist kosmetischer Natur: Nach der OP können sich Dellen, Furchen und Stufen im Gewebe bilden. Auch eine leicht hängende Haut kann zurück bleiben.
Schwerwiegender sind die medizinischen Komplikationen. Sie kommen sehr selten vor, können jedoch lebensgefährlich werden:
Es liegt an Ihnen, wie lange Ihre neue Silhouette erhalten bleibt. Der Arzt hat Ihnen Fettzellen abgesaut, geblieben sind jedoch die Vorläufer der Fettzellen. Sie können sich zu neuen Fettzellen entwickeln. Um dauerhaft schlank zu bleiben, müssen Sie Ihren Lebensstil ändern.
Solch eine Behandlung kostet 2500 bis 3600 Euro pro Körperzone. Für die Entfernung der so genannten Reiterhose müssen Sie etwa 3600 Euro bezahlen, inklusive Arzthonorar und Anästhesie.
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