Kinder spielen und toben. Werden sie zu wild, können sie sich in ihrem Übermut verletzen. Wenn Sie wissen, wie Sie Ihrem Kind helfen können, gehen kleinere und auch größere Unfälle in den meisten Fällen glimpflich aus.
Das Atmen wird panisch
Wenn Kinder großen Stress, Angst oder Schmerzen haben, atmen sie viel schneller als sonst: Sie hyperventilieren. Beim Hecheln verkrampfen sich die Muskeln, die Hände nehmen eine Art Pfötchenstellung ein, der Bereich um die Lippen kribbelt.
Das können Sie tun, wenn Ihr Kind hyperventiliert:
Legen Sie Ihre Hand auf den Bauch des Kindes und atmen Sie langsam mit ihm zusammen.
Reden Sie, versuchen Sie Ihr Kind trotz seiner Panik mit Worten zu erreichen.
Lassen Sie, wenn möglich, das Kind in eine Plastiktüte atmen. Auf diese Weise atmet es die eigene, kohlendioxidreiche Atemluft wieder ein. So wird das Ungleichgewicht von Sauerstoff und Kohlendioxid schneller ausbalanciert.
Constanze Löffler