Kinder spielen und toben. Werden sie zu wild, können sie sich in ihrem Übermut verletzen. Wenn Sie wissen, wie Sie Ihrem Kind helfen können, gehen kleinere und auch größere Unfälle in den meisten Fällen glimpflich aus.
Achtung, allergischer Schock!
Es gibt Kinder, die auf Insektenstiche allergisch reagieren. Meistens schwillt nur die Einstichstelle an. Die Haut kann aber auch anderswo Quaddeln bekommen. Diese Nesselsucht breitet sich rasch über den ganzen Körper aus. Wenn das Kind zudem nach Luft ringt, besteht Lebensgefahr.
Das können Sie bei einem Insektenstich tun:
Versuchen Sie, bei einem Bienen- oder Wespenstich den Stachel mit einer Pinzette oder langen Fingernägeln zu entfernen. Drücken Sie die Einstichstelle sanft aus, damit sich das Insektengift nicht weiter verteilt.
Kühlen Sie die Stelle: Das lindert die Schmerzen und die Schwellung. Legen Sie eine aufgeschnittene Zwiebel auf die Stelle.
Wenn ein Insekt Ihr Kind in den Mund gestochen hat, rufen Sie sofort unter der Nummer 112 den Notarzt an. Legen Sie nicht von sich aus auf, wenn Sie meinen, alles gesagt zu haben. Der Sprecher der Einsatzzentrale beendet das Gespräch, wenn er alle notwendigen Informationen hat.
Eiswürfel lutschen
Geben Sie Ihrem Kind einen Eiswürfel oder etwas anderes Kaltes zum Lutschen. Und beobachten Sie genau, ob Ihr Kind noch regelmäßig atmet. Andernfalls bringen Sie das Kind in die stabile Seitenlage und beginnen mit einer Herzdruckmassage und Atemspenden.
Bei einem allergischem Schock durch einen Insektenstich rufen Sie sofort den Notarzt unter der Nummer 112 an. Eine allergische Reaktion erkennen Sie daran, dass der Puls flach wird, weil das Blut nach unten sackt. Das Kind wird bewusstlos. Aber auch wenn Ihr Kind erbrechen muss, wenn es sich nicht mehr richtig konzentrieren kann oder ihm übel ist, kann das ein allergischer Schock sein.
Constanze Löffler