Biofeedback-Methoden melden zurück, was im Körper passiert. Meist können die Betroffenen das auf einem Monitor sehen, manche Methoden arbeiten auch mit akustischen Signalen. Um Kopfschmerzen zu lindern, werden den Patienten Sensoren im Kopfbereich angebracht. Sie zeichnen diejenigen Signale auf, die die darunter liegenden Muskeln abgeben. Steht der Körper unter Anspannung, sieht man das auf dem Bildschirm - live.
Bei Biofeedback-Verfahren für Kopfschmerz-Geplagte messen die Sensoren die Spannung der Kopfmuskeln sowie den Pulsschlag des Herzens. Diese Informationen wandern über elektrische Kabel an einen Computer, der sie bildlich umsetzt und an den Monitor weiterleitet.
Durch diese Rückmeldung lernen die Verkabelten, ihre eigenen Körperreaktionen besser wahrzunehmen: Wann Stress zu Verspannungen führt. Sobald dies geschafft ist, können sie versuchen, ihre körperlichen Reaktionen zu kontrollieren. Ob das gelingt oder nicht, zeigt der Monitor. So können angenehme Gedanken oder ruhige Musik den Pulsschlag verlangsamen sowie die Kopf- und Nackenmuskeln entspannen.Die Biofeedback-Methode ist vor allem für Menschen mit Spannungskopfschmerzen geeignet. Sie ist allerdings nicht wirksamer als die progressive Muskelentspannung nach Jacobson.
Yamina Merabet