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Was fehlt hier?

Der Zeichner mit Spiegelei, Pümpel und Kondom kümmert sich heute um Cartoonisten.

Bis heute ist er seinen Fans nur unter dem Namen Tetsche bekannt. Geboren wurde er in Soltau, mitten in der Lüneburger Heide. Nach einer Lehre als Schriftsetzer arbeitete Tetsche erst als Layouter bei einer großen Tageszeitung in Köln und wurde schließlich Grafiker in einer Hamburger Werbeagentur. Doch eines Tages fasste er den festen Entschluss, sich voll und ganz aufs Cartoonzeichnen zu verlegen. Erste Zeichnungen erschienen im "Zeit"-Magazin, in der "Hörzu", der Zeitschrift "Konkret" und im .

Für den stern erfand er Ende der 70er Jahre die Seite "Neues aus Kalau", heute heißt seine Seite einfach "Tetsche". Es gibt Fans, die jahrelang seinen "Abgeschlossenen Roman" sammelten. Und solche, die jede Woche prüfen, ob alle Tetsche-eigenen Markenzeichen (Pümpel, Spiegelei, Kondom...) in der Zeichnung versteckt sind. Mit seiner Frau Madeleine lebt Tetsche in einer alten Schule im Alten Land, dem Obstanbaugebiet an der Elbe. Der Pümpel, den er stets in seinen versteckt, steht in Wirklichkeit sogar auf seinem Dach.

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

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