. .
Panorama-Nachrichten
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
21. Juni 2011, 10:43 Uhr

Kaiserpinguin verirrt sich nach Neuseeland

Normalerweise leben Kaiserpinguine in der Antarktis. Ein Exemplar bewies jetzt allerdings ungewöhnliche Abenteuerlust: Das Jungtier schwamm ins über 3000 Kilometer entfernte Neuseeland.

Pinguin, Neuseeland, Königspinguin, Verschwommen, Südinsel, Kapiti, Strand

Ganz weit weg von zu Hause: Der junge Kaiserpinguin am Strand von Peka Peka© Richard Grill/Department of Conversation/DPA

Christine Wilton ging gerade mit ihrem Hund am Peka Peka Strand spazieren, als sie einen äußerst seltenen Besucher entdeckte: Ein etwa ein Meter großer Pinguin hatte sich an die Küste der neuseeländischen Südinsel verirrt. "Ich traute meinen Augen nicht, als ich dieses glitzernde weiße Ding dort stehen sah", berichtete Wilton. Das Tier hatte sich ganz offensichtlich verschwommen.

Mitarbeiter der Naturschutzbehörde identifizierten den ungewöhnlichen Gast als jungen Kaiserpinguin. Normalerweise leben diese in der Antarktis - über 3000 Kilometer entfernt von der Kapiti Küste. Was den Pinguin dazu getrieben hatte, so weit zu schwimmen, ist unklar. Möglicherweise kam er bei der Nahrungssuche vom Weg ab. Bisher ist lediglich im Jahr 1967 ein Kaiserpinguin auf neuseeländischem Boden gesichtet worden. Die Behörde rief die Anwohner vorsorglich dazu auf, den Pinguin in Ruhe zu lassen. Er sei in guter Verfassung und werde sicher wieder zurückschwimmen.

Kaiserpinguine sind die größte Pinguinart und leben in den kalten Gewässern der Antarktis. Sie werden mehr als einen Meter groß und wiegen bis zu 30 Kilogramm. Die Unterwasserspezialisten können 450 Meter tief tauchen und dabei bis zu elf Minuten die Luft anhalten. Gefährdet sind die Tiere nicht, ihre Zahl wird auf 270.000 bis 350.000 geschätzt.

cjf/DPA
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
Markierungsbänder an den Flossen Forscher bringen Pinguine in Gefahr

Um ihre Lebensweise zu verstehen, markieren Forscher häufig wild lebende Tiere. Am Beispiel von Pinguinen haben Wissenschaftler nun herausgefunden: Schon dadurch verändern sie die Lebensbedingungen. Pinguine mit Markierungsbändern an den Flossen brüten später und brauchen länger bei der Futtersuche. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe