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8. Dezember 2011, 08:56 Uhr

Verfassungsschutz dementiert Zusammenarbeit

Beate Zschäpe sei nie eine Informantin des sächsischen Verfassungsschutzes gewesen. Dies bestätigte Behördenchef Reinhard Boos. Noch seien aber viele Fragen offen, wendet der Vorsitzende der Linksfraktion, André Hahn, ein.

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Der sächsische Verfassungsschutz versichert: Die mutmaßliche Rechtsterroristen Beate Zschäpe war keine V-Frau© Getty Images

Die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe war keine Informantin des sächsischen Verfassungsschutzes. Das hat Behördenchef Reinhard Boos nach Angaben der Linksfraktion am Mittwoch der Parlamentarischen Kontrollkommission (PKK) des sächsischen Landtags versichert. "Es gibt nach wie vor viele weitere offene Fragen im Zusammenhang mit dem Agieren der Behörden bei der Fahndung nach den Mitgliedern der Zwickauer Neonazi-Gruppe", sagte der Chef der Linksfraktion, André Hahn. "Das Kernproblem scheint mir die desolate Abstimmung der Behörden bei der Fahndung nach den Neonazis zu sein."

Die PKK werde in den nächsten vier Wochen noch mindestens zweimal tagen, um sich mit dem Agieren der Behörden im Fall der Zwickauer Neonazi-Terrorzelle zu befassen. Sie hatte jahrelang unentdeckt von Sachsen aus agiert, ihr werden mindestens zehn Morde angelastet. Zschäpe sitzt in Untersuchungshaft. Die beiden anderen Mitglieder der Terrorzelle, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt, sind tot.

kgi/DPA
 
 
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