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12. Januar 2010, 19:11 Uhr

China macht sauber

Sie haben im vergangenen Jahr "mehr als 1,5 Millionen unzüchtige Inhalte" aus dem Internet gelöscht, 15.000 Websites mit pornografischen Inhalten gesperrt: Die Chinesen greifen in Sachen Internetzensur hart durch - und die Kontrollen sollen noch härter werden.

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Die einen spielen Games, die anderen gucken anzügliche Dinge - die Chinesen überwachen jedoch sämtliche Inhalte und kassieren "unzüchtige Inhalte"© AP

Die chinesischen Behörden haben nach eigenem Bekunden im vergangenen Jahr 15.000 Websites mit pornografischen Inhalten gesperrt oder geschlossen. Dabei seien "mehr als 1,5 Millionen unzüchtige Inhalte" aus dem Internet gelöscht worden, sagte Mao Xiaomao, Vizechef der Behörde für verbotene Publikationen, laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Xinhua. Mehr als 1200 Strafverfahren gegen über 1500 Menschen wurden demnach in den ersten zehn Monaten des Jahres angestrengt, wie Xinhua unter Berufung auf den Obersten Gerichtshof meldete.

Die Führung in Peking hat für das Jahr 2010 noch strengere Internetzensur angekündigt und dies als ausschlaggebend für die Staatssicherheit bezeichnet. Die Online-Informationen werden bereits scharf überwacht, um pornografische und gewalttätige Inhalte zu verbannen. Am Montag hatte ein Student, der seine schlechten schulischen Leistungen auf Pornoseiten im Internet zurückführte, rund tausend Euro Belohnung für die Meldung solcher Seiten bei den Behörden kassiert.

AFP
 
 
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