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8. Juli 2011, 15:00 Uhr

Radarfalle blitzt ausgebüxtes Pferd

Die Straßenverkehrsordnung würde dieser Rotsünder höchstens zum Frühstück verzehren. Ein Schimmel ist im emsländischen Meppen in eine Radarfalle geraten. Mit Punkten in Flensburg muss der Gaul aber nicht rechnen.

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Ein Pferd heißt Pferd, weil es fährt. Schon das nordische Gesangsduo "Klaus & Klaus" wusste, dass Pferde manchmal seltsame Dinge tun© Landkreis Emsland/DPA

Manchmal reicht schon eine einzige Pferdestärke aus, um vom "Starenkasten" erwischt zu werden. Ein Schimmel wurde im emsländischen Meppen von einer Radarfalle geblitzt. Das Tier war von seiner Koppel ausgerissen und mitten in den abendlichen Berufsverkehr auf dem Schullendamm geraten.

Als es - vorschriftswidrig bei Rot - die Kreuzung der vielbefahrenen Hauptstraße überquerte, löste die Kamera aus. Allerdings hatte die Radarfalle eigentlich einen anderen Verkehrsteilnehmer im Blick. Direkt hinter dem Pferd schoss ein weiteres Fahrzeug über die Kreuzung. Offenbar war der Autofahrer von dem ungewöhnlichen Verkehrsteilnehmer vor ihm so abgelenkt, dass er das Rotlicht nicht bemerkte.

Wie eine Sprecherin des Landkreises Emsland am Donnerstag erklärte, konnte das Tier einige Kilometer später wieder eingefangen werden. "Alle Beteiligten - auch das Pferd - haben den Verstoß unverletzt überstanden", teilte die Frau mit.

jwi/DPA
 
 
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