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Feuerwehr rettet Mann mit Baby aus zugefrorenem Teich

Ein Mann mit einem Baby wird nachts von der Feuerwehr aus einem vereisten Teich in Hamburg gerettet. Offenbar wurde er angegriffen und befand sich auf der Flucht. Die Polizei ermittelt.

Taucher der Feuerwehr steigen in Hamburg bei der Suche nach einem Mann und einem Kleinkind in einen vereisten Teich.

Taucher der Feuerwehr steigen in Hamburg bei der Suche nach einem Mann und einem Kleinkind in einen vereisten Teich.

Nach der dramatischen Rettung eines 24-jährigen Mannes und eines drei Monate alten Babys aus einem zugefrorenen Teich in Hamburg laufen die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat auf Hochtouren. Seiner Aussage zufolge sei der Mann im Stadtteil Eißendorf von zwei unbekannten Männern um die 30 mit einem Messer angegriffen worden und vor ihnen auf das dünne Eis des Teichs geflüchtet. Dort sei er eingebrochen, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Die Mordkommission ermittele.

Nach den Angaben einer Pressemitteilung der Polizei wies der Mann mehrere nicht lebensbedrohliche Stichverletzungen auf. Die beiden Männer hätten den Mann mit seinem Baby beim Spazieren angegriffen und Geld und Handy gefordert. Als er ihnen mitteilte, keine Wertgegenstände bei sich zu haben, sei er von einem der beiden mit einem Messer attackiert worden, sagte der Mann demnach aus. 

Mädchen in einem Tuch am Bauch

Der Mann trug das kleine Mädchen der Polizei zufolge in einem Tuch am Bauch, so dass es zeitweise unter Wasser war. Passanten hatten den um Hilfe rufenden Mann am Montagabend im Lohmühlenteich entdeckt und die Polizei alarmiert, teilte die Feuerwehr am Dienstag mit. Erst bei der Bergung bemerkten die Einsatzkräfte, dass der Mann ein Baby bei sich hatte, das sich unter Wasser befand. Das kleine Mädchen wurde von der Feuerwehr reanimiert und in die Intensivstation eines Krankenhauses eingeliefert. Der Mann erlitt starke Unterkühlungen.

Die Polizei Hamburg sucht Zeugen für den Vorfall. Bei den beiden mutmaßlichen Angreifern soll es sich um zwei etwa 30 Jahre alte Männer mit dunklen Haaren handeln. Der eine sei rund 170 bis 175 Zentimeter groß, der andere etwa zehn Zentimeter größer. Beide sprachen den Angaben zufolge eine dem 24-Jährigen unbekannte Sprache. Einer von beiden trug eine dunkle Kapuzenjacke mit Fellbesatz.

Zeugen, die das Tatgeschehen beobachtet haben und/oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden von der Polizei gebeten, sich unter der Rufnummer 4286-56789 an das Landeskriminalamt zu wenden.

fin/DPA

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