28. Juni 2009, 09:39 Uhr

Ponyaugen helfen blindem Mädchen

Viele Mädchen träumen davon, Mona Ramouni hat ihr Pony immer dabei. Sie ist blind, und das Tier soll ihr den Weg durch den Alltag zeigen. Normalerweise die Aufgabe eines Blindenhundes - doch das verbietet Mona ihre Religion.

 
 
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blindem Mädchen Ponyaugen
KOMMENTARE (10 von 10)
 
iniparis (30.06.2009, 00:01 Uhr)
Von wegen ...
in islamischen Ländern werden Hunde nicht gehasst! Hallo??? Mag ja sein, dass in Koran davon nichts steht, aber ich und meine Organisation, die seit Langem versuchen, Tiere in der Türkei und Nordafrika zu retten und Auflärung dort zu betreiben, können ein Lied davon singen! Die Leute geben dort ganz offen zu, dass sie Hunde hassen, im Gegensatz zu Katzen, denn die hätte der Prophet ja gerne gehabt... Und nicht nur, dass sie gehasst werden, nein, sie werden noch dazu meistens auf die perversteste Art und Weise zu Tode gequält. Dies kann jeder, der es nicht glaubt, im Internet nachforschen. Z.B. Löcher werden gegraben und die hunderte von Hunden lebendig verscharrt! Nur in China passieren noch schlimmere Dinge (Live Skinning). Ein Hoch auf diese Länder und ihren tollen Respekt vor dem Leben! Da kann einem ja nur schlecht werden.
floyd77 (28.06.2009, 12:39 Uhr)
Ich hätte es mir schlimmer vorgestellt
Als gläubiger Muslim war ich schon entsetzt, als ich den Artikel gelesen habe. Ich dachte es wäre ein Esel, dann fand ich heraus, dass das Pony ein nettes kleines Tierchen ist. Somit sage ich: Jedem das Seine.
Dennoch danke ich all den Leute, die klargestellt haben, dass der Hundeverbot nicht mit dem Islam zu tun hat. Im Bericht war auch leicht erkennbar, dass die Entscheidung nicht vom Mädchen (die selber anscheinend auch religiös ist), sondern von den Eltern, die kein Hund zu Hause haben wollen. Eigentlich eine eher kulturelle als religiöse Entscheidung. Es wird nirgends in islamischen Texte erwähnt, dass Hunde unrein sind, sondern es gibt ein einziger Text, der besagt, man soll sein Teller sehr gut waschen, wenn ein Hund davon geleckt hat, bevor man den Teller wieder für Menschen benutzt. Eigentlich etwas ganz normales. Das erklärt auch warum in arabischen Länder viele religiöse Menschen sogar Hunde besitzen, wenn auch meistens als Wachhunde. Von daher, liebe Mitbürger, zeigt ein bischen mehr Toleranz, und wisst dass es in islamischen Ländern alles zu finden ist, genau wie hier in D. auch.
elkefuehrer (28.06.2009, 11:18 Uhr)
Religion als Vorwand für Modeerscheinung aus USA
Mit Sorge verfolge ich, dass wieder eine Modeerscheinung aus den USA auch in Deutschland um sich greift: Pferde als Blinden"hunde". Hier wird nun die Religion vorgeschoben, um diesen Schwachsinn zu verbreiten. Ein Pferd (und ein solches ist auch ein winziges Pony mit all seinen Bedürfnissen) ist in erster Linie ein Fluchttier, das sich vor echten oder vermeintlichen Gefahren eben durch Flucht in Sicherheit bringt. Man kann diesen Fluchttrieb zwar durch Konditionierung reduzieren, jedoch nicht völlig unterdrücken, es sei denn, man ergreift Maßnahmen, die im Bereich der Tierquälerei anzusiedeln sind.
Darüber hinaus ist ein Pferd ein Herdentier. Der Hund ist zwar auch ein Rudeltier, kann aber bei entsprechender Prägung den Menschen als vollwertigen Sozialpartner ansehen. Das geht so beim Pferd nicht. Bei der im Stern-Video gezeigten Isolationshaft in einem separaten Stall muss ein Pferd schweren psychischen Schaden nehmen, was in Deutschland den Tatbestand der Tierquälerei erfüllt.
Berichte wie dieser führen dazu, dass schlichte Gemüter, die weder Blindenhund noch -pferd benötigen, auf die Idee kommen, man könne ja ein "süßes" Pony auch so in einer Hundehütte hinterm Haus halten und mit ihm an der Leine durch die Stadt spazieren gehen, damit man endlich mal aus der Masse hervortritt. Das haben ja die Besitzer der Minischweine und anderer ungeeigneter "Haustiere" schon vorgemacht.
Deshalb nochmal: Ein Pferd ist kein Hund und erst recht kein Blindenhund. Ein Einzelschicksal und die Religion vorzuschieben, um der Vergewaltigung der Pferdenatur Vorschub zu leisten und damit Kasse zu machen, sollte man weiter den Amerikanern überlassen, die haben mit den Rechten Anderer, seien es Zwei- oder Vierbeiner, sowieso nicht das große Problem.
Elke Führer, Koblenz
Eisenbaer (28.06.2009, 10:50 Uhr)
Der Hunde-Haß hat m.W. nichts mit dem Islam zu tun...
...sondern ist weitaus älter als der Islam und baut mehr auf einer regionaler Tradition der Wüstenstämme auf. Seinen schlechten Ruf hat der Hund dort deswegen, weil dieser lieber seine eigene Scheiße frisst, als dass er verhungert.

Darüber hinaus stellen verwilderte Hunde eine enorme Gefahr für die Menschen dar, die mit ihnen den gleichen Lebensraum teilen. Siehe Indien in diesen Tagen. Statt lieb und nett und treu und anhänglich sind diese Hunde grundlegend falsch und bösartig und hinterlistig und als Gruppe gemeingefährliche Bestien. - Es sind und bleiben eben immer Raubtiere, da hilft auch keine sprachliche Verniedlichungsform.
gesox (28.06.2009, 10:29 Uhr)
Warum kein Pony?
Da es den Züchtern immer noch nicht gelungen ist, einen Hund auf den Markt zu bringen, der 1. nicht bellt, 2. kein Raubtiergebiß hat und 3. im nassen Zustand nicht erbärmlich stinkt finde ich die Sache mit dem Pony ganz okay. Ob man die Begründung mag ist eine andere Sache, aber das ist eine gute Gelegenheit, etwas Toleranz zu üben. Ein Chinese, der es befremdlich fände, sein bellendes Abendessen als Familienmitglied anzusehen, hat vielleicht sowohl über Blindenhunde und -ponys als auch über unsere Wertvorstellungen und die der Leute in Nahost eine Meinung, die wir lieber gar nicht hören wollen.
Xennia (28.06.2009, 10:29 Uhr)
traurig
Das Mädchen trägt eine streng islamistisch-fundamentalistische Kopfumhüllung, dazu noch das Hundeverbot für Blinde (Hunde, die treuesten Gefährten des Menschen, gelten im Islam perfiderweise als unrein), ich bin entsetzt.
Stern-online sollte derartige Berichte
immer mit kritischen Unterzeilen bringen!
Albimonte (28.06.2009, 09:43 Uhr)
Absurder Nonsens
Wenn Muslime ihrer schwachsinnigen Religion folgen wollen, dann bitte. Ich wage nur zu bezweifeln, daß das Mädel aus freien Stücken ein Pony einem Blindenhund vorzieht. Ob etwas im Koran zu Hunden steht, sollte sehr egal sein.
Millhouse73 (28.06.2009, 03:36 Uhr)
Wenn das
Maedchen als naechstes ueberall 22 Stunden lang einen Heuballen mit sich rumschleppen darf, da die Ponys ja 22 Stunden pro Tag fressen, wird Sie sich noch einen Hund zurueck wuenschen.. :-))
kitana (27.06.2009, 23:24 Uhr)
Sehe ich ebenso
Wenn der Islam grundsätzlich Hunde verbieten würde, gäbe es keine türkischen Hirtenhunde, Kangals, als Schutz der Herden gegen Wölfe und Bären.
Hirten und ihre Herden überleben nicht lange in der Wildnis ohne Hunde.
Ich kann nirgends im Koran ein wörtliches Zitat finden, was Hunde grundsätzlich ablehnen würde.
Hunde fressen auch gern Aas - aber Katzen ebenso, und Mohammed war bekanntlich ein Katzenfreund.
Trotzdem war zu seiner Zeit schon das Verhältnis Mensch-Hund auch im östlichen Raum lange etabliert - deshalb sind alle Hirtenhunde weiß, egal welcher Rasse oder Herkunft - Wölfe sind dunkel.
Der Islam ist NICHT das, was manche Leute gern draus machen würden, aber das Christentum ist auch keineswegs so, wie die Kirchen es gern sehen würden.
Leben und leben lassen - die Welt ist bunt und vielfältig, und das ist gut so. ;-)
traldors (27.06.2009, 22:45 Uhr)
Der Islam verbietet (...)
also Hunde? Dann bitte hier nachlesen: Koran 42:29, 45:3-4 etc.
Ich habe allmählich den Eindruck, das es sich hier um eine nachhaltige Persönlichkeitssstörung mancher "Gläubigen" handelt. Mohammed würde im Grab rotieren, wenn er erleben könnte, was die Menschen so alles "glauben".
 
 
 
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