So tickt Nordkorea

27. Mai 2009, 20:24 Uhr

Wieso baut ein Land, dessen Bewohner nicht einmal einen Dollar am Tag verdienen, Atombomben? Warum sind die Friedensverhandlungen zwischen den beiden Koreas gescheitert, und was verbirgt sich hinter dem umstrittenen Atomprogramm? Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Nordkorea. Von Niels Kruse

Nordkorea, Kim Jong Il. Südkorea, Korea, Krieg

Nicht einmal 300 Kilometer liegen zwischen den beiden Hauptstädte Seoul und Pjöngjang - und doch sind sie Welten voneinander entfernt©

Bald beginnt wieder die Krabbensaison an der Küste Koreas. Die so beliebten Tiere lassen sich am besten dort fischen, wo der Norden und der Süden aufeinandertreffen: am 38. Breitengrad - der gefährlichsten Grenze der Welt. Immer wieder stoßen hier die Fischer der beiden verfeindeten Bruderstaaten aufeinander und schon zweimal kam es wegen Krabbenkuttern, die sich angeblich auf dem Territorium des jeweils anderen Landes befunden haben sollen, zu heftigen Kämpfen zwischen dem stalinistischen Norden und dem kapitalistischen Süden.

Nun eskaliert der Konflikt zwischen dem maroden Reich des Despoten Kim Jong Ils und dem Rest der Welt erneut. Grund sind die Atom- und Raketentests Nordkoreas. Neueste Eskalationsstufe: Der Norden fühlt sich nicht länger an das Waffenstillstandsabkommen mit dem Süden aus dem Jahr 1953 gebunden.

Auch Schiffe, die dem Seegebiet des Nordens zu nahe kommen, könnten zum Kriegsgrund werden. Lösen nun ein paar Krabbenfischer einen neuen Krieg aus? Und warum gibt es bis heute keinen Friedensvertrag zwischen Nord- und Südkorea? Wieso baut ein Land, dessen Bewohner nicht einmal einen Dollar am Tag verdienen, Atombomben? Und was verbirgt sich überhaupt hinter dem umstrittenen Atomprogramm? Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Nordkorea.

Pour Murielle

Was für ein Land ist Nordkorea?

Seit 1945, mit den Ende des Zweiten Weltkriegs, ist Korea am 38. Breitengrad geteilt. Den Norden des Landes kontrollierte zunächst die Sowjetunion, den Süden die USA. Drei Jahre später, im August 1948, wurde südlich der Demarkationslinie die Republik Korea gegründet, Anfang September im Norden die Demokratische Volksrepublik Korea. Herrscher war Kim Il Sung, bis heute ist er offiziell Präsident des Landes, obwohl er 1994 starb. Er verfasste die "Juche"-Ideologie, eine Form des Kommunismus mit stalinistischen Elementen. Nach seinem Tod übernahm sein Sohn Kim Jong Il die Führung Nordkoreas. Kim Senior etablierte einen bizarren Kult um seine Person - offiziell wird er als "Sonne der Menschheit" bezeichnet. Seine Stellung verdankte der Führer seinem Kampf gegen die japanischen Besatzer. Kim junior, der "geliebte Führer", hat seit 1998 die wichtigsten Ämter Nordkoreas inne und regiert den Staat diktatorisch. Das Land selbst gilt als eines der ärmsten der Welt, das Durchschnittseinkommen pro Kopf beträgt nicht einmal einen Dollar am Tag. Von den 24 Millionen Einwohnern sind zwischen eine und zwei Millionen von regelmäßigen Lebensmittellieferungen aus dem Ausland abhängig - ein Großteil davon stammt aus China.

Kim Jong Il

Der "Irre mit der Bombe" wird er genannt, oder, etwas weniger drastisch: "Dr. Seltsam". Kim Jong Il ist 67 oder 68 Jahre alt, je nachdem, welcher Quelle man glaubt. Der Sohn von Staatsgründer Kim Il Sung hatte nach dessen Tod 1994 nach und nach die Schlüsselpositionen in Nordkorea übernommen. Offiziell ist er nicht Staatschef, sondern Generalsekretär der Arbeiterpartei sowie Vorsitzender der Verteidigungskommission und damit Oberbefehlshaber der Armee. Über den Diktator ist wenig bekannt. Außer, dass er der größte Einzelkunde des Cognac-Herstellers Hennessy gewesen sein und über eine enorme Sammlung von mehr als 20.000 Filmen verfügen soll. Ein US-Psychiater urteilte in einem Psychogramm für den CIA über ihn: "Die Erblast, Sohn der "Sonne der Menschheit" zu sein, kompensiert er mit Konsum, Alkohol - und der Atombombe". Kim Jong Il hat mindestens vier Kinder, von denen sein jüngster Sohn Kim Jong Un als Nachfolger aufgebaut werden soll. Der offiziell als "geliebter Führer" titulierte Kim Jong Il hat im Sommer 2008 einen Schlaganfall erlitten und ist seitdem gesundheitlich sichtlich angeschlagen. Zu dieser Zeit machten Gerüchte die Runde, Kim Jong Il sei bereits gestorben, weil er der 60-Jahr-Feier Nordkoreas fernblieb. Auch auf den neusten Fotos der Führungsebene anlässlich des Atomtests Ende Mai ist er nicht zu sehen.

Der Koreakrieg

Nach einer Reihe gegenseitiger Grenzverletzungen marschierte am 25. Juni 1950 die Volksrepublik in die Republik Korea ein. Zu dem Zeitpunkt war die Armee des Nordens der des Südens deutlich überlegen. Innerhalb von nur wenigen Monaten eroberte zunächst die Volksrepublik nahezu die gesamte koreanische Halbinsel, kurz darauf kehrte sich die Lage um und die Landzunge war unter der Kontrolle des Südens. Der Koreakrieg war ein klassischer Stellvertreterkrieg: der Norden wurde maßgeblich von China und der Süden maßgeblich von den USA unterstützt. Ein Jahr nach Ausbruch des Konflikts begannen Waffenstillstandsverhandlungen, die aber erst am 27. Juli 1953 endeten. Letztlich änderte aber auch der Krieg nichts am Grenzverlauf, der nach wie vor am 38. Breitengrad verläuft. Einen Friedensvertrag zwischen beiden Ländern gibt es bis heute nicht. 2007 beschlossen Vertreter beider Seiten, einen Friedensprozess einzuleiten, der mittlerweile aber als gescheitert gilt.

Rolle des Militärs

Das nordkoreanische Militär ist mit schätzungsweise 1,2 Millionen Soldaten eine der größten Armeen der Welt. Zwar verfügt das Land über chemische und biologische Waffen und über eine Reihe gut ausgebildeter Spezialeinheiten, dennoch fehlt es vielen Teilen der Streitkräfte an moderner Technik und wohl auch an ausreichend Treibstoff und Ersatzteilen. Japanische Beobachter gehen davon aus, dass Nordkorea nicht länger als eine Woche Krieg führen könnte. Die genaue Zahl der Atombomben ist nicht bekannt, Schätzungen zufolge sind es zwischen sechs und zehn. Das Militär übt zudem äußerst großen Einfluss auf die Führung im Land aus: So hat es mittlerweile Verfassungsrechte, die davor nur dem Präsidenten zustanden. Seit der Hungerkrise in den 90er Jahren verliert die Partei immer mehr an Einfluss, während der der Armee wächst. Seitdem ringen die Führung von Armee und Partei um die Macht in Nordkorea.

Atomwaffenprogramm

Nach US-Schätzungen arbeiten bis zu 3000 nordkoreanische Wissenschaftler am Bau von Nuklearbomben. Der erste Reaktor des Landes stammt aus den 60er Jahren, er wurde damals mit Hilfe der Sowjetunion in Yongbyon, rund 100 Kilometer nördlich der Hauptstadt Pjöngjang gebaut. 1985 trat Nordkorea dem Atomwaffensperrvertrag bei. Zwar kündigte das Land 1993 kurzzeitig den Vertrag, kehrte aber bald wieder zurück. Ein Jahr später erklärte das Land den Stopp ihres Atomprogramms. In der Zwischenzeit wurden immer wieder Raketen getestet, die theoretisch auch Atomwaffen transportieren könnten. 2002 spitzte sich die Lage zu: Nachdem die USA Nordkorea auf der "Achse des Bösen" verortete und es dem Regime nachwies, heimlich Uran anzureichern, pochte Nordkorea auf das "Recht", Atomwaffen zu besitzen. Die kurz darauf begonnenen "Sechser-Gespräche" zwischen den beiden Koreas, der USA, China, Russland und Japan verliefen ergebnislos. Erst zwei Jahre später verzichtete Nordkorea auf den Ausbau eines Nuklearprogramms und erhielt im Gegenzug Rohstoffe und Energie. Im Oktober 2006 testete Nordkorea erstmals unterirdisch einen Atomsprengsatz und stieg damit in den Kreis der inoffiziellen Nuklearmächte auf. Doch nach internationalen Verhandlungen legte Nordkorea die Atomanlage Yongbyon still und begann mit dem Abbau. Im April 2009 erfolgte die erneute Kehrtwende: Die Nukleareinrichtung solle wiederhergestellt werden, hieß es in Pjöngjang. Maßgeblich am nordkoreanischen Atomprogramm beteiligt war der pakistanische Nuklearforscher Abdul Kadir Khan, der bereits Anfang der 90er Jahre in das Land gereist sein soll und 2004 zu Protokoll gab, die Staaten Nordkorea, Iran und Libyen mit Know-How und Technik versorgt zu haben. Experten glauben, dass Pjöngjang noch bis zu acht Jahre benötigt, um einen Sprengkopf für eine seiner selbst entwickelten Raketen zu bauen.

Sechs-Parteien-Gespräche

Nachdem Nordkorea 2003 erneut aus dem Atomwaffensperrvertrag ausgetreten war und erstmals öffentlich die Existenz seines Atomwaffenprogramms eingeräumt hatte, wurden im Sommer des Jahres erste Gespräche zwischen Nord- und Südkorea sowie USA, China, Japan und Russland geführt. Diese Sechs-Parteien-Gespräche scheitern aber zunächst, ebenso wie die der zweiten und dritten Runde. 2007 dann der Durchbruch: Nordkorea gibt sein Atomprogramm auf, kündigt die Schließung aller Nuklearanlagen an und erhält im Gegenzug Sicherheitsgarantien und Energie- und Wirtschaftshilfen. Am 14. April 2009 erklärt die Führung in Pjöngjang die Sechs-Parteien-Gespräche über sein Atomprogramm einseitig für beendet.

Rolle Chinas

China gilt als letzter verbliebener Verbündeter Nordkoreas, ist der Hauptlieferant für Lebensmittel und Energie. Auch soll die Führung in Peking Einfluss auf die Machthaber des isolierten Landes haben. Der aber offenbar schwindet. Auf die neusten Atom- und Raketentests reagierte China relativ zahm und forderte die Machthaber in Pjöngjang lediglich auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. "Selbst wenn China sämtliche Wirtschaftshilfe an Nordkorea einstellte, würde Nordkorea das Atomprogramm nicht einstellen", sagte ein Berater der chinesischen Regierung. Allerdings versucht China mit aller Macht zu verhindern, dass die koreanische Halbinsel atomar aufrüstet. Zudem hat das Reich der Mitte ein großes Interesse am Fortbestand Nordkoreas. Sollte die marode Volksrepublik zerfallen, würden Millionen von Flüchtlingen über die Grenze im Norden nach China gelangen - was selbst für China eine ernorme Belastung bedeuten würde. Einer koreanischen Wiedervereinigung steht China skeptisch gegenüber, weil die USA ihren Einflussbereich dann direkt bis an die chinesischen Grenzen ausdehnen würde.

Wie geht es nun weiter?

In der Vergangenheit konnten weder UN-Sicherheitsrats-Resolutionen noch internationale Sanktionen Nordkorea von seinen Atomplänen abbringen. Einzig die Sechs-Parteien-Gespräche zwischen China, Japan, USA, Russland sowie Nord- und Südkorea führten 2007, zumindest kurzfristig, zu einem Erfolg. Wohl auch deshalb, weil die großen Mächte erhebliche finanzielle und wirtschaftliche Zugeständnisse gemacht hatten. Es ist gut möglich, dass es die Führung in Nordkorea auch diesmal wieder auf Energie- und Wirtschaftshilfe anlegt. Allerdings sind auch andere Szenarien denkbar: Denn nach wie vor ist die Nachfolge des "geliebten Führers" Kim Jong Il ungeklärt. Der 67-Jährige ist nach einem Schlaganfall gesundheitlich angeschlagen und soll versuchen, seinen Sohn Kim Jong Un als neuen starken Mann zu installieren. Der 28-Jährige gilt als Hardliner und könnte den Konfrontationskurs seines Vaters gegenüber dem Westen fortsetzen. Daneben aber versucht offenbar auch das Militär, die Macht an sich zu reißen. Die Armeeführung aber verfolgt unterschiedliche Ziele: Während die eine Gruppe von der (gewaltsamen) Wiedervereinigung Koreas träumt, versuchen moderate Kreise Nordkorea behutsam zu modernisieren. Anderen Spekulationen zufolge verfolgt Kim Jong Il mit seinen Provokationen die Strategie, die "Aufmerksamkeit" der neuen US-Regierung auf sich zu ziehen. Dabei soll es ihm neben finanzieller Unterstützung auch darum gehen, von den Vereinigten Staaten als "internationaler Staatsmann" anerkannt zu werden. In diesem Fall wären die USA gefordert, sich zusammen an einen Tisch zu setzen. Bis zum Zeitpunkt der jüngsten Atomtests hatte sich Barack Obama zu Nordkorea eher wenig geäußert.

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KOMMENTARE (10 von 27)
 
RDUKE7777777 (30.05.2009, 09:53 Uhr)
Andere Nachrichtenquelle zum Thema Atombombentest:
"
US-Regierungsbeamte sprachen gestern davon, dass bisher keine Beweise vorliegen würden, dass Nordkorea am Montag tatsächlich einen unterirdischen Atomversuch durchgeführt hätte.
Um die Methoden ihrer Informationsbeschaffung nicht preiszugeben, hielten sie sich mit weiteren Angaben zurück. Es wurde die Untersuchung einer US-Luft-Probenentnahme über dem Testgelände erwähnt, die negativ ausgefallen sei "Es wurde nichts gefunden, was bestätigen würde, dass ein atomarer Sprengsatz gezündet wurde"
Dieter37 (29.05.2009, 06:04 Uhr)
Korrektur
@ albundy muss es natürlich heißen...
Dieter37 (29.05.2009, 05:55 Uhr)
An 'albubdy ', den Stalinisten !
Lesen Sie sich mal das hier durch:
"Das marode Mangelreich des Kim Jong Il"
< Nicht nur die Menschenrechtslage in Nordkorea ist desaströs, auch die Lebensmittelsituation ist es. Während Diktator Kim Jong Il die Welt mit Kriegsdrohungen in Atem hält, darbt das Volk. Hilfslieferungen erreichen oft nur wenige Bedürftige. Selbst das Welternährungsprogramm in Pjöngjang kann kaum helfen, wie ein Mitarbeiter stern.de erzählt. >
Menschen, wie Sie sollte man dorthin verbannen ! Sie können frog sein, in einer Demokratie leben zu dürfen. In Nordkorea hätte man Ihnen für solche hetzerischen Wortlaute den Prozess gemacht, wie auch damals in der DDR. Vermutlich waren Sie in der DDR einer, der Regimkritiker bespitzelt und ans Messer geliefert hat.
chatahootchee (29.05.2009, 03:32 Uhr)
WAHRHEIT FUER ALBUNDY96
Wahrheit Ihres friedliebenden Fuehrers ist, dass er mit Atombomben spielen will, dass er Raketentests veranstaltet, dass er Nachbarstaten bedroht, dass er 'seine' Leute verrecken laesst. Und das alles, liebe(r) Albundy, fuer den Frieden?
STR_EDDS (29.05.2009, 01:38 Uhr)
@albundy
Und was, wenn Kim Jong Il ein Fan von Jens Lehmann ist? Au! Dann bricht aber eine Welt für Sie zusammen. :-(=)
.
Mann, mann - Sie machen echt Freude mit Ihren Positionen. Mag sein, dass das was Sie schreiben weder rassistisch noch Falsch ist. Dumm und ignorant kann es dafür allemal sein.
albundy69 (28.05.2009, 23:14 Uhr)
also
muss ich jetzt bei Ihnen oder anderen guten Menschen hier im Forum nachfragen ob meine Meinung genehm ist. Falls ja darf ich mitheulen, andernfalls darf ich die Wahrheit hier nicht vorbringen. Hab ich das jetzt richtig verstanden. Darf ich jetzt ins Bett ?
chatahootchee (28.05.2009, 22:57 Uhr)
@ALBUNDY96
Mir geht es nicht um "falsch" oder "verbotenes" oder "rassistisch"; jeder hat immer noch das recht auf freie Meinungsaeusserung. Mir geht es aber gegen den Strich, wenn Linkskomiker das Forum als Buehne fuer ihren Lieben Fuehrer benutzen.
albundy69 (28.05.2009, 22:28 Uhr)
@chatahoochee
bitte zeigen Sie mir eine einzige stelle an der ich irgendetwas verbotenes, rassistisches oder falsches gesagt resp. geschrieben habe. EINE EINZIGE STELLE !!!
chatahootchee (28.05.2009, 21:31 Uhr)
DAS HAT MAN NUN DAVON:
Der letzte Artikel in stern.de ist gar nicht erst zur "Diskussion" freigegeben. Danke, Albundy96!
hamburg123 (28.05.2009, 18:47 Uhr)
@alwo
Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Und bitte werden sie konkret, wenn sie antworten, denn diese beiden Kommentare von mir haben nichts miteinander zu tun. In dem einen Kommentar geht es um biologische Tatsachen und in dem anderen will ich herausstellen, dass es sowohl integrierte als auch schlecht integrierte Inder gibt. In dem einen Kommentar geht es also um Integration, und in dem anderen um biologische Tatsachen. Jetzt verstanden?
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