25. April 2012, 10:29 Uhr

Weitere Mitarbeiter müssen nach Sexaffäre gehen

Peinliches Fehlverhalten: Ausgerechnet Personenschützer Barack Obamas sollen sich bei einer Dienstreise Prostituierte aufs Zimmer geholt haben. Jetzt rollen immer mehr Köpfe.

Secret Service, Obama, Geheimdienst, Sexaffäre, Agenten

US-Präsident Obama wird bei seinen Auftritten stets von Agenten des Secret Service bewacht©

In der Sex- und Prostitutionsaffäre um mehrere Leibwächter von US-Präsident Barack Obama trennt sich der US-Geheimdienst Secret Service von zwei weiteren Mitarbeitern. Gegen einen weiteren Mitarbeiter laufe das Entlassungsverfahren, teilte der Vizechef des Secret Service, Paul Morrissey, am Dienstag (Ortszeit) in Washington mit. Damit verlieren insgesamt neun Mitarbeiter ihren Job, drei weitere wurden vom Vorwurf des direkten Fehlverhaltens entlastet.

Den insgesamt zwölf Secret-Service-Mitarbeitern und eben so vielen Angehörigen der US-Armee wurde vorgeworfen, Prostituierte in ein Hotel im kolumbischen Cartagena gebracht zu haben. Die Männer waren vor Ort, um die Teilnahme von US-Präsident Barack Obama am Amerika-Gipfel vorzubereiten. Ans Licht kam die Affäre laut "New York Times" wegen eines Streits zwischen einer der Prostituierten und einem Agenten um die Bezahlung. Obama hatte daraufhin eine umfassende Aufklärung der Affäre gefordert.

kave/AFP
 
 
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