18. Februar 2010, 09:04 Uhr

Hartz IV in Berlin - das ist Absurdistan

Berlin ist vereist, jeden Tag brechen sich Menschen die Knochen, aber Hartz-IV-Empfänger sollen keinen Eispickel in die Hand nehmen. Das System ist absurd. Sagt Hans-Ulrich Jörges.

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KOMMENTARE (10 von 87)
 
laketahoe (19.02.2010, 12:55 Uhr)
@Gisella
Ich glaube Ihnen die beschriebenen Zustände. Durfte selbst darüber staunen, dass an einem Samstag in Bochum, wo ich Freunde besuchte, nur jede vierte Straßenbahn fuhr und der Busverkehr wegen zirka fünf cm. Schnee ganztägig eingestellt war, weil man erst gar keine Räumfahrzeuge losschicken wollte/konnte.

Solche Zustände wie hier habe ich weltweit noch nirgends erlebt. Viele Kommunen müssten, wenn sie Firmen wären längst Insolvenzanträge stellen.

Aber Hauptsache unsere Regierung schüttet das Füllhorn über ihren Anhängergruppen aus und Westerwelle, der meines Wissens in der Vergangenheit nicht gerade dadurch auffiel, dass er zum Betriebsergebnis eines Wirtschaftsunternehmens namhafte Beiträge geleistet hätte, geht uns mit seiner Phrasendrescherei auf die Nerven.
SethusCalvisius (19.02.2010, 12:33 Uhr)
Ich bin sicher,
wenn Herr Jörges seine Ausführungen hier als Leserkommentar eingestellt hätte, wäre er von den admins längst gelöscht worden....
rockyciano (19.02.2010, 06:30 Uhr)
Herr Jörges -
wenn ich Ihrer Argumentation richtig folge - werden H4-ler demnächst die Stühle der Leistungsträger wattieren,damit diese bequemer und weicher sitzen!!!!-Nur eine Bemerkung am Rande - Ihre Ausführungen widersprechen den journalistischen Kodex.
Skillet4 (19.02.2010, 01:25 Uhr)
Letzte Meldung von der Front
Der Klassenkampf von oben geht weiter!
Die FDP liegt in Umfragen wieder bei 10 %.
Sie lassen ihren Guido nicht im Stich.
Respekt. Obwohl das wehtut.
HenningHerbst110 (19.02.2010, 00:29 Uhr)
FDP für die Reichen.
Herr Westerwelle hat nie von HartzIV leben müssen, kein Wunder, dass er eine Kürzung als hinnehmbar hält. Weltfremd, selbstverliebt, verantwortungslos, ungerecht, arrogant, FDP.
GoGo-King (18.02.2010, 23:29 Uhr)
Westerwelle, unsere..
Schmalspurausgabe des verstorbenen Pim Fortuyn.
Fehlt nur noch,dass die Hartz IV-Empfänger demnächst als Brunnenvergifter durch die Medien geprügelt werden. Dann wäre das Bild aus dunklen Anfangszeiten wieder komplett.
Herr Jörges, wenn Sie mal etwas Konstruktives erarbeiten wollen, dann setzen Sie doch bitte alles daran, Schröder, Clement, Fischer, etc. vor den Kadi zu zerren und als gekaufte Söldner aburteilen zu lassen.
Skillet4 (18.02.2010, 20:23 Uhr)
Versuch einer Erklärung
(@Sethus18:16h)
Das was Sie in Ihrem letzten Satz fragen, das habe ich mich auch schon gefragt.
Es gibt m. E. leider nur eine Erklärung für diesen Zustand:
Man kann auf diese Weise die Menschen, in diesem Fall die Hartzer, besser gegeneinander ausspielen (um es auf spätrömisch dekadent auszudrücken: Divide et impera!).
Das *Problem* wäre zumindest vorübergehend gelöst, wenn man die Regelsätze so weit deckeln würde, dass eine Aufstockung durch Hartz IV garnicht mehr in Frage kommt.
Das ist prinzipiell der Duktus einer deutschen Partei, die es sich an vorderster Front zum Ziel gesetzt zu haben scheint, den bundesrepublikanischen Sozialstaat zu schleifen.
Der Name dieser Partei lautet *Freie Demokratische Partei*.
audio001 (18.02.2010, 20:22 Uhr)
Man kann das so oder so sehen...
Winter ist planbar, Schnee vorhersehbar!- "Früher" war es so, dass man sich in den Städten organisatorisch darauf vorbereitet hat oder sich Unternehmer versichert hat , die diese Arbeiten im Auftrag ausgeführt haben!

D.h. jeder Hartz IV Empfänger der nun auf 1-Euro Basis tätig würde, nimmt im Grunde einer tariflich bezahlten Arbeitskraft den Job weg:- kann das gewollt sein?

Sinnvoll wäre doch seitens der Stadt oder den Beauftragten Unternehmen, Hartz IV Kräfte befristet nach Tarif einzustellen! Davon hätten alle was!


PS: Wußten sie, dass die Argen denen die 1-Euro-Jobber beschäftigen, auch noch eine "Verwaltungskostenpauschale" zahlen!?
SethusCalvisius (18.02.2010, 18:16 Uhr)
Wiederholung
Merkwürdig
Alle Vorschläge zielen doch anscheinend nur darauf ab, die Menschen in Hartz IV zu belassen. Warum sollen Menschen arbeiten und trotzdem Hartz IVer bleiben?

Kleine Rechnung:
Wenn ein Hartz IVer mit Frau und Kindern zusätzlich noch einen Ein-Euro-Job macht, könnte man ihn für das gleiche Geld auch normal anstellen. Die Brutto-Lohnkosten wären zwar höher, aber Steuern und Sozialabgaben würden ja wieder in die Staatskassen bzw die Sozialversicherungen eingezahlt. Insofern zahlt der Staat letztlich nur das Netto-Gehalt.

Sorry, diesen Kommentar habe ich heute schon einmal eingestellt. Ähnliches habe ich zu dem Thema schon häufiger geschrieben. Bisher konnte mir keiner erklären, was es für einen Sinn macht, Leute arbeiten zu lassen, aber trotzdem in Hartz IV zu belassen.
stasicom (18.02.2010, 17:39 Uhr)
Tss Tss Tss...
Herr Jörges, also bitte...
Wen wollen Sie denn mit diesem peinlichen Shorttrack ansprechen?
Absurdianer vielleicht?
Oder waren Sie das gar nicht?
War das Harpe?
Ich denke leider nicht!
Aber WW wird das bestimmt gefallen...
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