In Pakistan haben Verhandler aus den USA und dem Iran ihre Friedensgespräche begonnen. Die Straße von Hormus bleibt ein Streitpunkt. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Wichtige Updates
Eugen Epp
Das libanesische Gesundheitsministerium erklärt, seit dem 2. März habe es mindestens 2020 Tote durch israelische Angriffe gegeben. Unter den Toten seien 248 Frauen, 165 Kinder und 85 Mitarbeiter von Gesundheits- oder Rettungsdiensten. Zudem seien mindestens 6536 Menschen verletzt worden.
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Eugen Epp
Medienbericht: Verhandlungen in der Sackgasse
Bei den Gesprächen in Pakistan geht es offenbar nur schleppend voran. Laut „Financial Times“ sind die Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA seien bei der Frage der Straße von Hormus in eine Sackgasse geraten. Die staatliche iranische Agentur Nournews berichtet unter Berufung auf den Verhandlern nahestehende Personen, eine weitere Verhandlungsrunde werde es wahrscheinlich heute Abend oder am morgigen Sonntag geben.
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Eugen Epp
Das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) erklärt, einen Marineeinsatz zur Räumung von Seeminen begonnen zu haben. Zwei Zerstörer hätten dazu die Straße von Hormus passiert und im Arabischen Golf operiert, heißt es in einer Mitteilung von Centcom auf X.
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Eugen Epp
Vertreter der USA, des Iran und Pakistans haben in Islamabad direkte persönliche Gespräche geführt, erklärt ein hochrangiger Beamter aus dem Weißen Haus. Dies stellt eine Abkehr von der bisherigen Praxis dar, bei der die Vertreter Washingtons und Teherans in getrennten Räumen saßen und nur über einen Vermittler verhandelten.
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Eugen Epp
Die israelische Luftwaffe hat binnen gut fünf Wochen des Kriegs rund 18.000 Bomben über dem Iran abgeworfen. Ein israelischer Armeesprecher bestätigt Zahlen der „Times of Israel“. Demnach gab es mehr als 1000 Angriffswellen Israels.
Der Iran feuerte den Angaben zufolge rund 650 ballistische Raketen auf Israel ab. Nach Angaben des Militärs trug mehr als die Hälfte dieser Raketen Streubomben-Sprengköpfe, die zahlreiche kleinere Sprengkörper ungezielt über große Gebiete verteilen. Bei den Angriffen seien in Israel 20 Zivilisten getötet worden, darüber hinaus vier Palästinenser im Westjordanland. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden in Israel mehr als 7000 Menschen verletzt.
Der Iran feuerte den Angaben zufolge rund 650 ballistische Raketen auf Israel ab. Nach Angaben des Militärs trug mehr als die Hälfte dieser Raketen Streubomben-Sprengköpfe, die zahlreiche kleinere Sprengkörper ungezielt über große Gebiete verteilen. Bei den Angriffen seien in Israel 20 Zivilisten getötet worden, darüber hinaus vier Palästinenser im Westjordanland. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden in Israel mehr als 7000 Menschen verletzt.
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Eugen Epp
Erstmals seit der Feuerpause zwischen den USA und dem Iran passieren Schifffahrtsdaten zufolge wieder drei Supertanker die Straße von Hormus. LSEG-Daten zufolge umfahren die unter liberianischer Flagge fahrende "Serifos" sowie die chinesischen Schiffe "Cospearl Lake" und "He Rong Hai" dabei die iranische Insel Larak.
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Patrick Rösing
Trump: "Beginnen mit der Räumung der Straße von Hormus" – Iran weist Passagen zurück
Das US-Militär startet nach Angaben von Präsident Donald Trump die Öffnung der Straße von Hormus. "Wir beginnen jetzt mit dem Prozess der Räumung der Straße von Hormus", schreibt er in sozialen Medien. Was er damit genau meint, bleibt zuznächst offen. Weiter erklärt das amerikanische Staatsoberhaupt, alle iranischen Minenleger seien versenkt worden. Iran hat die Meerenge während des Krieges mit den USA geschlossen.
Ein Vertreter des iranischen Militärs weist derweil einen Bericht zurück, nach dem US-Schiffe die Straße von Hormus passiert haben sollen. Zuvor hatte ein Reporter des Medienportals Axios auf X berichtet, mehrere Schiffe der US-Marine hätten die Meerenge durchquert.
Ein Vertreter des iranischen Militärs weist derweil einen Bericht zurück, nach dem US-Schiffe die Straße von Hormus passiert haben sollen. Zuvor hatte ein Reporter des Medienportals Axios auf X berichtet, mehrere Schiffe der US-Marine hätten die Meerenge durchquert.
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Patrick Rösing
Iran und USA haben Friedensverhandlungen begonnen
In der pakistanischen Hauptstadt Islamabad haben Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran begonnen. Das teilten pakistanische Regierungsvertreter mit, auch der iranische Staatssender Irib meldete den Beginn. Zuvor hatte Premierminister von Pakistan, Muhammad Shehbaz Sharif, die Abgesandten der Verhandlungsparteien empfangen.
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Patrick Rösing
Libanon meldet Tote nach erneuten israelischen Angriffen
Im Libanon sind nach Behördenangaben erneut mehrere Menschen durch israelische Angriffe getötet worden. Bei verschiedenen Angriffen in der Gegend um Nabatija im Süden des Landes seien zehn Menschen getötet worden, teilte das Gesundheitsministerium in Beirut mit.
Unter den Opfern waren demnach erneut auch Sanitäter. Auch ein Mitarbeiter des Zivilschutzes sei getötet worden. Das israelische Militär äußerte sich zunächst nicht. Es hatte der proiranischen Hisbollah-Miliz zuletzt jedoch vorgeworfen, Krankenwagen als Schutz vor Angriffen zu nutzen. Im Rahmen der Waffenruhe zwischen Israel, den USA und dem Iran gab es auch im Libanon Hoffnung auf eine Deeskalation im Krieg zwischen der Hisbollah und Israel.
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Patrick Rösing
Zahlreiche leere Öltanker nehmen laut Trump Kurs auf die USA
US-Präsident Donald Trump zufolge nehmen derzeit zahlreiche leere Öltanker Kurs auf die USA, um dort Öl und Gas zu tanken. "Eine riesige Anzahl völlig leerer Öltanker, darunter einige der größten der Welt, ist genau jetzt auf dem Weg in die USA, um das beste und 'süßeste' Öl und Gas der Welt zu laden", schreibt Trump auf der Plattform Truth Social. Die USA verfügten über mehr Öl als die beiden nächstgrößten Öl-Nationen zusammen und böten zudem eine höhere Qualität. Die Äußerungen fallen in eine Zeit, in der hochrangige Vertreter der USA und des Iran in Islamabad über pakistanische Vermittler indirekte Gespräche zur Beendigung ihres sechswöchigen Krieges führen. Eine entscheidende Frage dabei ist die Öffnung der Straße von Hormus für Öltransporte.
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Finn Rütten
Rote Linien des Iran
Iran zieht nach dem Bericht eines Reporters des staatlichen Fernsehens rote Linien für die Verhandlungen mit den USA. Demnach müssen die Nutzung der Straße von Hormus, Reparationszahlungen, die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte und eine für die ganze Region geltende Feuerpause vereinbart werden, berichtet der Reporter. Diese Forderungen seien der pakistanischen Regierung übergeben worden.
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Finn Rütten
Beide Seiten widersprechen sich zu eingefrorenen Geldern
Der USA und der Iran widersprechen sich in einer zentralen Frage: Ein Vertreter der US-Regierung dementierte am Samstag Berichte, wonach die USA der Freigabe eingefrorener iranischer Vermögen zugestimmt hätten. Zuvor hatte ein hochrangiger iranischer Insider dies der Nachrichtenagentur Reuters gesagt. Die Freigabe der Mittel sei an die Gewährleistung einer sicheren Durchfahrt durch die Straße von Hormus geknüpft, sagte der Insider. Die Meerenge ist von großer Bedeutung für den Transport von Öl und Gas der Golfstaaten an Abnehmer weltweit. Ein zweiter iranischer Insider bezifferte die Summe der in Katar gehaltenen Gelder der Islamischen Republik auf sechs Milliarden Dollar. Die Mittel stammen aus iranischen Ölverkäufen an Südkorea. Der Iran hat neben der Freigabe der eingefrorenen Mittel eine weitere Voraussetzung für die Aufnahme der Gespräche in Islamabad gestellt. Demnach muss der Libanon in die derzeitige Feuerpause mit einbezogen werden. Auch am Samstag hielten dort Kämpfe zwischen der israelischen Armee und der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz an.
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Finn Rütten
Pakistan erklärt Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran für eröffnet
Der pakistanische Regierungschef Shehbaz Sharif erklärt die Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran in Islamabad für eröffnet. "Mit dem Beginn der Gespräche von Islamabad heute hat der Premierminister von Pakistan, Muhammad Shehbaz Sharif, ein Treffen mit Seiner Exzellenz JD Vance, dem Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, abgehalten", teilte Sharifs Büro am Samstag mit. Zuvor hatte Sharif Medienberichten zufolge die iranische Delegation empfangen. Das Büros Sharifs bekräftigte, dass Pakistan sich darauf "freut, seine Vermittlung für beide Seiten fortzusetzen, um Fortschritte hin zu einem nachhaltigen Frieden in der Region zu erzielen".
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Finn Rütten
Vance trifft auf Sharif
US-Vizepräsident JD Vance ist in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad mit Ministerpräsident Shehbaz Sharif zusammengetroffen. Sharif habe die Hoffnung geäußert, dass die anstehenden Gespräche mit dem Iran als Sprungbrett für einen dauerhaften Frieden in der Region dienen, teilt das Büro des Ministerpräsidenten mit. An dem Treffen nahmen dem US-Präsidialamt zufolge auch der Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, teil. Vance hält sich in Pakistan für Verhandlungen auf, die den sechswöchigen Krieg mit dem Iran beenden sollen.
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Finn Rütten
Die USA stimmen einem iranischen Insider zufolge der Freigabe eingefrorener Gelder in Höhe von sechs Milliarden Dollar zu. Dies sei an die Gewährleistung einer sicheren Durchfahrt durch die Straße von Hormus geknüpft, sagt der hochrangige Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Er werte den Schritt als Zeichen der Ernsthaftigkeit bei den Verhandlungen mit den USA in Islamabad. Eine Stellungnahme der US-Regierung oder aus Katar, wo die Gelder lagern, liegt zunächst nicht vor.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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