Surfer und Badeurlauber schwören auf Fuerteventura und Lanzarote. Romantiker zieht es nach La Gomera oder La Palma - die Kanaren sind ideal, um dem tristen deutschen Winter zu entkommen. Von Nicole Schmidt
Copacabana oder Robinsonade? Beides, und gleich mehrfach! Lange Strände schmücken Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote. Auf den drei kleinen Kanaren warten Überraschungen wie Pools im Meer.

Tropen à la Teneriffa: unter Palmen an der Playa de las Teresitas© Miquel Gonzales/Geo Saison
Hunderte von Palmen säumen die halbmondförmige, zwei Kilometer lange Bucht mit puderweichem Sahara-Sand. Nur wenige ausländische Besucher finden den Weg hierher, dafür die Bewohner der nahen Hauptstadt Santa Cruz und von San Andrés: Vor allem nach Feierabend und an Wochenenden packen sie ihre Picknicks aus, spielen Volleyball, flanieren. Ein künstliches, vorgelagertes Riff schützt den Strand. Es gibt genügend Parkplätze, Duschen, Toiletten und chiringuitos, preiswerte Strandkioske. Im luca (Las Teresitas, Chiringuito Luca, Tel. 922-59 10 02) spielt dazu Lounge-Musik.
Ein Hotspot für Windsurfer und Spaziergänger abseits von Bettenburgen und Shoppingcentern im Süden. Er ist bei Ebbe mit drei Kilometern der längste Naturstrand der Insel. Nichts für Sonnenanbeter, ihnen ist es dort zu windig. Nette Cafés reihen sich entlang der autofreien Promenade. Ein Lieblingsplatz ist das "Café M", das Salate, Pasta, Wraps, frisch gepresste Säfte serviert. Am besten schmeckt's auf der Terrasse mit Blick auf die Surfer. El Médano, Paseo Mercedes de Roja 14, Tel. mobil 699-00 26 73.