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Nur noch wenige Tage, dann wollen sich die amerikanischen Kampftruppen aus den Städten und Dörfern im Irak zurückziehen. Teile der Bevölkerung fürchten deshalb um ihre Sicherheit. Nicht ohne Grund: In Bagdad haben Unbekannte einen der blutigsten Bombenanschläge in diesem Jahr verübt.
Bei der tödlichsten Anschlagsserie seit Kriegsbeginn sind mehr als 150 Menschen bei Bombenanschlägen und Granatenangriffen im Bagdader Schiiten-Vorort Sadr-City ums Leben gekommen. Die Attentate wurden im Viertelstundentakt ausgeführt.
Ein Jahr nach dem Fall von Bagdad ist der Irak wieder im Krieg. Mit ihrer Politik der harten Hand haben die USA gleichzeitig Sunniten und Schiiten gegen sich aufgebracht. Selbst gemäßigte Religionsführer warnen, das Land werde "explodieren".
Nach einer blutigen Anschlagsserie in Bagdad mit mehr als 200 Toten gilt in der irakischen Hauptstadt eine Ausgangssperre; auch der Flughafen wurde gesperrt. Mehrere Autobomben waren im Schiiten-Viertel Sadr City explodiert.
Sie wollten für ein paar Stunden den grausamen Alltag in ihrem Land vergessen, einfach Kind sein. Doch das fröhliche Spiel endete grausam. Eine Autobombe tötete im Irak 18 fußballspielende Kinder.
Bei einer neuen Serie von Anschlägen auf Schiiten in der irakischen Hauptstadt Bagdad sind am Dienstag mindestens neun Menschen getötet und 61 verletzt worden.
Bei der Explosion zweier Bomben in der irakischen Hauptstadt Bagdad sind am Donnerstag mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen.
Gegen die Militärpräsenz der USA im Irak haben am Donnerstag tausende Anhänger des radikalen Schiitenpredigers Moktada Sadr demonstriert.
Als Zeichen der Solidarität mit der schiitischen Opposition in Bahrain sind am Freitag tausende Anhänger des radikalen irakischen Schiitenpredigers Moktada Sadr in dutzenden Städten des Irak auf die Straße gegangen.
Schiiten liegen Sunniten in den Armen, die Menschen schwenken Fahnen, Soldaten feuern Gewehrsalven in die Luft. Im Freudentaumel über ihre Fußball-Helden, die den Asia-Cup gewonnen haben, vereint sich die irakische Bevölkerung - ein kleines Wunder in dem geschundenen Land.
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Sadr City (arabisch ‏مدينة الصدر الثاني‎ Madīnat as-Sadr ath-thānī, DMG Madīnat aṣ-Ṣadr aṯ-ṯānī) ist ein nördlicher Stadtteil von Bagdad im Irak. Er wurde 1959 durch den ersten irakischen Premierminister Abd al-Karim Qasim als Revolution City (‏مدينة ألثورة‎ Madīnat ath-Thaura, DMG Madīnat aṯ-Ṯawra) errichtet. Insbesondere Schiiten, die unter dem späteren Regime Saddam Husseins verfolgt wurden, ließen sich in diesem Bezirk nieder. Nach Saddam Husseins Machtübernahme wurde der ...
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