Windenergie

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Stromleitungen

Produktion von grünem Strom 2025 konstant - deutlich mehr Strom aus Erdgas

Die Stromproduktion aus erneuerbaren Energiequellen ist im vergangenen Jahr weitgehend konstant. Es sei weniger Windenergie ins deutsche Netz eingespeist worden, dafür stieg die Solarstromproduktion, erklärte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag. Die Stromproduktion aus fossilen Energieträgern legte ebenfalls zu, vor allem Erdgas wurde wieder mehr genutzt.
Offshore-Windräder

Branche warnt: 2030-Ziel bei Offshore-Windenergie wird verfehlt

Deutschland hinkt beim Ausbau der Windenergie auf See hinterher: Das Ziel, bis 2030 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Leistung von 30 Gigawatt (GW) zu installieren, ist mittlerweile nicht mehr erreichbar, wie die Branchenverbände der deutschen Offshore-Windindustrie am Dienstag mitteilten. Aktuellen Prognosen zufolge dürften bis dahin gerade einmal rund 20 GW Offshore-Windenergieleistung am Netz sein. Die Ergebnisse des Nordsee-Gipfels in Hamburg vom Montag stimmen die Branche jedoch hoffnungsvoll.
Mette Frederiksen (l.), Friedrich Merz und Bart De Wever

Nordsee-Staaten wollen Windenergie ausbauen - Merz sieht aber nur "Übergangstechnologie"

Beim Nordseegipfel in Hamburg haben die Anrainerstaaten der Nordsee einen beschleunigten Ausbau der Offshore-Windenergie vereinbart. Die Staats- und Regierungschefs von neun Ländern unterzeichneten am Montag in Hamburg eine entsprechende Erklärung. Ziel ist demnach eine sicherere Energieversorgung und Unabhängigkeit von russischem Gas. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bezeichnete die Windenergie dennoch als "Übergangstechnologie" - er setze auf die Kernfusion, die alle anderen Stromerzeugungsmethoden mittelfristig überflüssig machen werde.