Die Hyperinflation ist das Trauma der Deutschen, wenig ist ihnen wichtiger als die Stabilität ihrer Währung. Müssen wir uns um den Wert der Erspanisse sorgen angesichts der Geldschwemme? Oder liegt die Gefahr vielleicht ganz woanders?
Geld in die Märkte pumpen, das ist das Ziel der Europäischen Zentralbank: Mit einem großangelegten Kauf von Staatsanleihen will das Finanzinstitut eine Deflation verhindern.
Die Konjunktur in der Eurozone entwickelt sich besser als erwartet, doch die Preise sinken. Für dieses Jahr rechnet die EU-Kommission mit einer Deflation.
EZB-Chef Draghi flutet die Geldmärkte, um die Deflation zu bekämpfen. Ja, das ist riskant. Aber nichts zu tun, wie es die deutschen Nörgler wollen, hilft niemanden.
Zum ersten Mal seit fünf Jahren sinken die Verbraucherpreise in der Eurozone. Grund ist der niedrige Ölpreis. Was zunächst erfreulich klingt, lässt Ängste vor einer Deflation aufkommen.