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Seit der Sturmflut von 1720 sind die Helgoländer Hauptinsel und ihre Badedüne getrennt. Eine Initiative, die alte Landverbindung durch Sandaufspülung wieder herzustellen, fand keine Mehrheit. Die Bevölkerung entschied sich gegen das 100-Millionen-Euro-Projekt.
Vor einem Jahr explodierte die Bohrplattform "Deepwater Horizon". Unmengen Öl flossen ins Meer. Seitdem tobt ein Streit, wo sie geblieben sind. Es ist eine Milliarden-Dollar-Frage.
In ewiger Finsternis tummeln sich bizarre Kreaturen, die wie Aliens wirken. Forscher wissen über die Unterwelt der Meere bis heute weniger als über den Mond. Das soll sich ändern - mit einem neuen Roboter-U-Boot können sie demnächst in die verborgensten Abgründe vorstoßen.
Die Erdpole sind Schlüsselregionen für das Weltklima und wichtig für das Leben auf der ganzen Welt. Die globale Erwärmung wird sich vor allem in diesen Regionen bemerkbar machen - mit fatalen Folgen für Pflanzen, Tiere und letztlich den Menschen.
Die Arbeitsorte der Forscher des Alfred-Wegener-Institutes sind oft wenig gemütlich. Deutschlands renommiertestes Polarforschungsinstitut feiert sein 25-jähriges Bestehen.
Es ist eine der wichtigsten Weltraumexpeditionen: Heute soll der europäische Eisforschungssatellit "Cryosat-2" vom russischen Weltraumbahnhof in Baikonur starten. Seine Mission: Das Eis an den Polen vermessen, wichtige Daten für Klima-Prognosen sammeln - und länger überleben als sein Vorgänger.
Die Eisschmelze am Nordpol geht weiter: Wissenschaftlern zufolge, ist die arktische Eisfläche auf den drittniedrigsten Stand seit Beginn der Satellitenmessungen abgeschmolzen. Dieser Trend setze sich auch in den kommenden Jahren fort.
Die künstliche Düngung der Weltmeere mit Eisen kann die Konzentration des Treibhausgases Kohlendioxid in der Luft kaum vermindern. Das ist ein Ergebnis der jüngsten Reise des deutschen Forschungsschiffs "Polarstern". Schuld daran sind kleine Krebse.
Seit Jahren diskutieren Wissenschaftler über das ideale Forschungsschiff zu Erkundung der Polarmeere. Nun ist der Entwurf eines 650 Millionen Euro teuren Eisbrechers fertig. Die "Aurora Borealis" soll dank einer technischen Weltneuheit sogar bei minus 50 Grad noch einsatzbereit sein.
Nach zwölf Monaten Bauzeit ist die deutsche Polarstation Neumayer III heute eingeweiht worden. Damit sie nicht das Schicksal ihrer Vorgängerin ereilt, ragt die Station auf mitwachsenden Stelzen aus dem Eis.
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