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Automarkt USA: BMW, Mercedes-Benz und Porsche auf Rekordfahrt

Die deutschen Autobauer BMW, Porsche und Mercedes-Benz haben im vergangenen Jahr Absatzrekorde in den USA eingefahren. Der größte deutsche Autokonzern, Volkswagen, verkaufte dagegen weniger Fahrzeuge als 2003.

Insgesamt wurden auf dem für die Branche wichtigen Markt knapp 17 Millionen und damit 1 Prozent mehr Fahrzeuge neu zugelassen. Die BMW Group verkaufte 296.111 Fahrzeuge und übertraf damit den Rekord vom Vorjahr um 7 Prozent. Sowohl die Marke BMW als auch die Marke Mini verbesserten den Absatz, wie der Autokonzern am Mittwoch berichtete. Auch im Dezember erreichte das Unternehmen mit 29.292 abgesetzten Fahrzeugen neue Bestmarken.

Mercedes-Benz steigerte seinen Absatz das elfte Jahr in Folge und fuhr nach eigenen Angaben mit 221.610 Fahrzeugen ebenfalls einen Absatzrekord ein. Dazu habe vor allem die Vielzahl neuer Modelle beigetragen, die im vergangenen Jahr auf den Markt gebracht worden sei, erklärte das Unternehmen. Im Dezember verkaufte Mercedes-Benz 26.607 Fahrzeuge und damit rund 23 Prozent mehr als vor einem Jahr. Es sei der beste Verkaufsmonat in der Geschichte von Mercedes-Benz USA gewesen.

Auch beim Sportwagenhersteller Porsche brummte das Geschäft in Nordamerika. Dank der großen Nachfrage nach dem sportlichen Geländewagen Cayenne verbesserte sich der Absatz im Gesamtjahr um rund 11 Prozent auf 33.289 Fahrzeuge. Allein vom Cayenne wurden 19.134 Exemplare verkauft. Im Dezember setzte das Unternehmen wegen des Modellwechsels beim Boxster allerdings rund zwei Prozent weniger Fahrzeuge ab. Der neue Boxster kommt am 15. Januar in Nordamerika in den Handel.

Einen deutlichen Absatzrückgang um 15,4 Prozent auf 256.111 Fahrzeuge musste dagegen Volkswagen im vergangenen Jahr in den USA hinnehmen, auch wenn das Unternehmen mit einem Plus von rund 15 Prozent im Dezember noch einen kräftigen Jahresendspurt hinlegte. Während im Gesamtjahr der Verkauf von Geländewagen deutlich um 32 Prozent zulegte, wurden 19 Prozent weniger Pkw verkauft.

Die beiden großen amerikanischen Autobauer General Motors und Ford verkauften 2004 weniger Autos auf ihrem Heimatmarkt. GM, die Muttergesellschaft von Opel, musste einen Absatzrückgang von 1,4 Prozent hinnehmen. Angesichts der Einführung von 29 neuen Modellen war die Enttäuschung in der Konzernzentrale in Detroit groß. Bei Ford ging der Absatz um 4,9 Prozent zurück. Als einziger Hersteller der „Big Three“ in den USA konnte Chrysler seinen Absatz ausweiten; das Plus der DaimlerChrysler-Tochter betrug drei Prozent. Rekordzahlen konnten die japanischen Hersteller für den US-Markt vorlegen. So meldete Toyota mit erstmals mehr als zwei Millionen verkauften Fahrzeugen ein Plus von 10 Prozent. Bei Nissan schnellte der Absatz sogar um 23,7 Prozent nach oben, Honda konnte um drei Prozent zulegen.

AP

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.