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BMW 3er Coupé: Welcome to the Powerdome

Wenn die Sommersonne untergeht, startet das neue 3er Coupé. In ihm zeigt sich im September die Marke BMW in ihrer reinen Form. Das rassige Äußere kann auf innere Substanz zurückgreifen.

Das Flaggschiff 335i Coupé hat einen neuen Reihensechszylinder mit Twin Turboaufladung unter der Haube. Ein Gemischtwarenladen wie Mercedes mit Vehikeln für jeden Geschmack ist BMW noch nicht geworden. Aber bei SUVs und Cabrios mit Dieselantrieb vermisst so mancher Fan den echten Sportsgeist. Der "klassische" BMW ist und bleibt die 3er Limousine, dass Coupé zeigt ihn in der reinsten Form. Im September kommt die zweitürige Coupéversion des aktuellen 3er. Danach folgt das Cabriolet. Die Verspätung auf die Limousine beträgt fast 18 Monate, dafür bekommt das Top-Modell 335i Coupé einen neuen Reihensechszylinder mit auf die Reise. 306 PS liefert das Triebwerk dank Twin Turbo Technik aus drei Litern Hubraum und erreicht so 400 Nm Drehmoment. BMW verspricht dank der geringeren Masse der zwei Lader ein Ansprechverhalten, wie man es bislang nicht von aufgeladenen Motoren kannte. In 5,5 Sekunden wird Tempo Hundert erreicht, bei 250 km/h findet der Vorwärtsdrang sein elektronisches Ende. Dafür sollen 9,5 Liter Super im Durchschnitt verbraucht werden. Ein Wert, den jemand, der so einen Wagen wünscht, wohl nur als Selbstgeißelung in der Karwoche erreichen wird. Etwas abgespeckter geht man mit den Versionen 330i (272 PS), 325i (218 PS) und 330d Coupé (231 PS) an den Start. Weitere Varianten mit vier und sechs Zylindern werden folgen. Erstmals wird auch der XDrive-Antrieb in einem Coupé verbaut. Heiß ersehnt - und überfällig - wird danach der neue M3 sein. Schon mehrmals wurde er gesichtet und soll deutlich über 400 PS leisten.

Traum-Coupé

Schlecht geschnitten wurde die Limousine schon nicht, beim Coupé wurde das Blechkleid weiter flott auf Taille gearbeitet. Beeindruckend die Seitenansicht, mit dem langen, vorwärts drängenden Schwung der Linien. Das Dach fällt in einem Zug über einer nicht unterbrochenen Fensterfläche ab. Wunderbar, zumal die Kopffreiheit hinten in der Limousine auch schon begrenzt ist. Zugleich wurden die Frontscheinwerfer weiter angespitzt. Auch die unspektakulären Rückleuchten wurden verändert. Ein echter Hingucker sind sie aber immer noch nicht, doch die integrierten LED-Leucht-Stäbchen setzen nun nachts markige Akzente. In der Vorderansicht sorgen eine markantere Haube, die angeschnittenen Scheinwerfer und die Frontschürze für eine geduckte, sportliche Silhouette. Für einen sanften Lichtschleier bei Tag gibt es Coronarringe. Damit nicht genug der Leuchteffekte, als Option ist eine Lichtkante für Tür- und Seitenverkleidung erhältlich. Die Lichtspielereien wird man in Zukunft auf breiter Front erleben können. Mit einfachsten und kostengünstigen Maßnahmen lassen sich tolle Effekte erzielen und entsprechende Aufpreise verlangen.

Für solvente Indiviualisten

Der Coupé-Fahrer ist Individualist und verwöhnt. An seine Augen lässt er nur Bi-Xenon und die Metalloberflächen werden eigens veredelt, um die Fahrerfinger haptisch zu umschmeicheln. Um mühevolles Umsichgreifen zu vermeiden, erlebt der "Gurtbringer" eine Wiedergeburt.

BMW geht davon aus, dass niemand zufällig am Steuer dieses Coupés landet. Dieser Wagen richtet sich an Fahrer, die sich "bewusst dem sportlich-aktiven Umgang mit ihrem Automobil verschrieben haben", dichtet die Broschüre. Eine Vor-Selektion der Piloten nimmt die Preisliste vor. Die Einstiegspreise für das Basismodell BMW 325i Coupé beginnen bei runden 35.000 Euro für das Top-Modell sollten weiter 10.000 Euro kalkuliert werden.

Kra

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.