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Elektromobilität Volvo baut klimaneutrale Batteriefabrik in Zusammenarbeit mit Northvolt

Volvo Batterie für Elektroauto
Volvo kooperiert mit dem schwedischen Batteriehersteller Northvolt, um klimaneutrale Elektrobatterien herzustellen 
© Volvo
Auch wenn Elektroautos selbst keine klimaschädlichen Gase ausstoßen, wird zum Beispiel bei der Produktion ihrer Batterien reichlich CO2 freigesetzt. Der schwedische Autobauer Volvo will dagegen ansteuern.

Die beiden schwedischen Unternehmen Volvo und Northvolt gehen eine gemeinsame Partnerschaft ein, um nachhaltigere Akkus für Elektroautos herzustellen. Das gemeinsame Forschungs- und Entwicklungszentrum soll Batterien für Volvo und Unternehmenstochter Polestar produzieren. Geplant ist, dass das Zentrum bereits im kommenden Jahr seine Arbeit aufnimmt.

Ab 2030 will Volvo ausschließlich Elektroautos produzieren

Ab 2026 soll dann auch die feierlich angekündigte europäische Gigafactory an den Start gehen. Diese soll zu 100 Prozent mit grüner Energie betrieben werden. Neben modernen Batteriezellen, sollen hier auch neue Technologien für die Fahrzeugintegration entwickelt werden. Bereits zwei Jahre zuvor, beginnt Volvo jährlich 15 Gigawattstunden an Batteriezellen aus Northvolts bestehendem Werk in Skellefteå zu beziehen.

Wie die meisten europäischen Autobauer, will sich Volvo in Zukunft hauptsächlich auf die Produktion von Autos mit vollelektrischen Antrieben konzentrieren. Das Unternehmen plant, dass Elektroautos bis 2025 die Hälfte des Umsatzes ausmachen sollen. Ab 2030 will der schwedische Autobauer dann nur noch auf Elektroautos setzen.

Batterien größter Klimasünder in der Produktion

Durch die Zusammenarbeit mit Northvolt hofft Volvo zudem seinen ökologischen Fußbadruck weiter zu verkleinern. Bisher macht die Herstellung der Elektrobatterien einen Großteil der CO2-Emissionen aus, welche im Produktionsprozess eines elektrischen Fahrzeuges anfallen. Auch die geographische Nähe der beiden Partner soll zu einer klimagerechteren Produktion beitragen.

In einer Pressemitteilung erklärte Volvos Präsident Håkan Samuelsson, dass sich der Autobauer durch die Kooperation eine "Versorgung mit hochwertigen, nachhaltigeren Batteriezellen für reine Elektroautos" verspreche. Zudem trage die Zusammenarbeit dazu bei, die internen Entwicklungskapazitäten des Unternehmens zu stärken. In der neuen Gigafactory sollen voraussichtlich 3.000 Mitarbeiter beschäftigt werden.

Ein Standort steht derweil noch nicht fest, wohl aber in welchen Fahrzeugen die neuen Akkus verbaut werden sollen. Sie kommen zum ersten Mal in der neuen Generation des Volvo XC60 zum Einsatz. Der SUV gilt als das meistverkaufte Volvo-Modell weltweit.

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Quelle: Volvo


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