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EIN-LITER-AUTO: VW lüftet das Geheimnis um das »Ein-Liter-Auto«

Es war sein Traum und er hat ihn wahrgemacht: Der scheidende Volkswagen-Chef Piech hat das nach Konzernangaben erste Ein-Liter-Auto der Welt vorgestellt.

Der VW-Konzern hat das Geheimnis um sein Ein- Liter-Auto gelüftet. Der scheidende Konzernchef Ferdinand Piech präsentierte in Hamburg einen Einzylinder-Diesel mit 8,5 PS (6,3 Kilowatt), den er selbst von Wolfsburg in die Hansestadt gefahren hatte. Für die 230 Kilometer lange Strecke benötigte Piech rund drei Stunden, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 75 Stundenkilometern entspricht.

Fahrzeug nicht serienreif

Der designierte Vorstandsvorsitzende Bernd Pischetsrieder betonte allerdings, dass das Auto in der jetzigen Form nicht auf den Markt kommen werde, weil es zu teuer sei. In einigen Jahren werde VW jedoch ein Auto mit entsprechend niedrigem Kraftstoffverbrauch auf den Markt bringen, sagte Pischetsrieder, der an diesem Dienstag auf der VW-Hauptversammlung als neuer Konzernchef bestätigt werden soll.

Hubraum von 0,3 Litern

Das Auto, das in seiner Erscheinung einem kleinen Sportwagen ähnelt, hat den Angaben zufolge einen Einzylinder-Dieselmotor mit einem Hubraum von 0,3 Litern. Mit 8,5 PS schaffe der Zweisitzer eine Spitzengeschwindigkeit von 120 Kilometern pro Stunde, hieß es. Das Fahrzeug wiege 290 Kilogramm und habe ein Tankvolumen von 6,5 Litern. Zudem ist der Wagen den Angaben zufolge unter anderem mit einem Antiblockiersystem sowie einem Fahrer-Airbag ausgerüstet. Das Ein-Liter-Auto ist 3,65 Meter lang, 1,25 Meter breit und etwas über einen Meter hoch.

Piech, der das Auto gemeinsam mit seinem designierten Nachfolger Pischetsrieder zur Präsentation vorfuhr, hatte sichtlich Mühe, aus dem kleinen und flachen Wagen auszusteigen. Das Steuern des Forschungsfahrzeuges habe jedoch großen Spaß gemacht, sagte Piech, der an die Spitze des VW-Aufsichtsrates wechseln soll.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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