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Fahrbericht: Jaguar XKR-S: Katzen am Limit

Eine Sportversion ohne Leistungsplus? Das trauen sich nur wenige Hersteller. Der Jaguar XKR-S lebt von seiner Exklusivität - es gibt nur 200 Stück. Chef-Testfahrer Mike Cross erklärt bei Tempo 280, warum die schnellste aller Katzen keine 300 fährt.

Der englische Regen ist gnädig. Ausnahmsweise verzieht er sich für ein paar Stunden, damit der Asphalt auf der Jaguar-Teststrecke in Gaydon trocknen kann. Einst hoben hier Valiant-Bomber der Royal Air Force ab. Jetzt jagen Sportwagen über die Piste. Chefingenieur und Testfahrer Mike Cross schaut in den Himmel, öffnet die ellenlange Fahrertür der schwarzen Raubkatze und schwingt sich mit einem "Okay, let’s go!" in den Schalensitz.

Beim Druck auf den Startknopf erwacht der V8-Motor grollend zum Leben. 4,2 Liter Hubraum, vier Nockenwellen, Kompressoraufladung, 416 PS, 560 Newtonmeter Drehmoment – alles eindrucksvolle Werte, aber eben nicht anders als auch schon beim XKR. Ohne "S".

"Wir wollten den Charakter des Wagens verändern, ihn agiler und Fahrer-orientierter machen", sagt Mike Cross. Das brachte die üblichen Modifikationen mit sich: Härtere Stoßdämpfer, ein bisschen Feilen an der Aerodynamik, eine um zehn Millimeter geringere Bodenfreiheit und nicht zuletzt die veränderte Lenkübersetzung. Die Änderungen an der Karosserie betreffen Frontsplitter, Schweller sowie Spoiler, Stoßfänger und Diffusor am Heck. Die 20-Zoll-Leichtmetallräder im Vortex-Design wurden extra für den XKR-S entwickelt. Exklusiv ist auch die Lackierung: Den Edel-Renner gibt es ausschließlich in "Ultimate Black", einem schwarzen Metallic-Lack.

Gütesiegel: German Autobahn

Mike Cross lenkt den Wagen durch eine Serie von Schranken auf die Teststrecke. Die ist so breit wie eine sechsspurige Autobahn. Der XKR-S sei tatsächlich "Autobahn-evaluated", verrät Mike: Neben obligatorischen Testfahrten am Nürburgring nutzten die Briten die kurvige Autobahn von Trier nach Koblenz, um die Straßenlage zu testen.

Cross lässt es langsam angehen, dreht eine Einführungsrunde, zählt die Vorzüge des Jaguars auf – besonders das verwindungssteife Aluminium-Monocoque-Chassis. Ein XKR-S wiegt 1,6 Tonnen, knapp 300 Kilo weniger als zum Beispiel der Maserati Gran Turismo S. Der Italiener zählt wie der BMW 6er, Mercedes SL oder Aston Martin V8 zu den Hauptkonkurrenten des Jaguar.

Die erste Runde ist vorbei - jetzt ist Schluss mit dem Geplänkel. Cross schaltet die sequenzielle Sechsstufen-Automatik in den Sportmodus und tritt das Pedal durch. Der S röhrt beim Beschleunigen noch kraftvoller als der XKR – die Ingenieure haben ein wenig am Abgassystem gefeilt. Die Raubkatze ist nach 5,2 Sekunden auf Tempo 100, auf der Geraden nähert sich die Nadel schließlich der 280. Dann wird elektronisch abgeregelt, 30 km/h später als beim XKR.

Jeder zweite nach Deutschland

Um die 300er Schallmauer zu knacken, hätte Jaguar mehr machen müssen als nur an der Motorsteuerung zu drehen. "Weitere Änderungen am Motor wären teuer geworden und hätten sehr lange Testphasen erfordert", sagt Mike Cross, als er den XKR-S mit enormen Tempo um eine weite Kurven-Kombination jagt. Er fährt den Wagen so, wie es wohl James Bond tun würde: Mit stoischer Ruhe, elegantem Stil und der Gewissheit, dass die in edle Form gegossene britische Ingenieurskunst jederzeit genügend Reserven bereithält.

Der Wunsch nach mehr Geschwindigkeit sei gerade aus Deutschland immer wieder geäußert worden, heißt es bei Jaguar. Von den 200 geplanten XKR-S kommen 100 nach Deutschland, die Hälfte davon ist schon verkauft. Die Restauflage wird in Westeuropa verteilt. Andere Länder – darunter die USA – gehen leer aus.

Auch im Selbstversuch am Lenkrad kann der Sportwagen überzeugen. Die neu abgestimmte Federung hält den Wagen perfekt auf der Straße, die Lenkung ist sportlich-direkt und bei abgeschaltetem ESP kann man sich dank Hinterradantrieb als Driftkünstler versuchen. Der Jaguar gefällt aber genau so beim gemütlichen Cruisen auf der Landstraße und gehört mit einem Durchschnittsverbrauch von 12,3 Litern (Werksangabe) zu den eher sparsamen Vertretern seiner Klasse.

Nur der XJ220 war schneller

Mit 280 km/h ist der XKR-S der schnellste Serien-Jaguar seit dem legendären XJ220. Ein paar begeisterte Jaguar-Ingenieure hatten Ende der 80er Jahre die 500 PS starke Zwölfzylinder-Flunder mit Allradantrieb als Antwort auf Ferrari F40 und Porsche 959 konstruiert.

Der Name war Programm – 220 Meilen sollte der Top Speed sein, rund 350 Km/h. Die Serienversion kam 1992, hatte jedoch nur einen V6-Biturbo-Motor an Bord und zum Ärger vieler Kunden keinen Allradantrieb. Sie war aber 1,3 Tonnen leicht und 341 km/h schnell. Der XJ220 kostete umgerechnet mehr als eine Million Mark.

Der Aufschlag für den XKR-S ist nicht ganz so happig. 116.900 Euro muss man für den limitierten Jaguar auf den Tisch legen, knapp 20.000 Euro mehr als für den XKR. Immerhin ist der S komplett ausgestattet. Das Vollleder-Paket ist ebenso an Bord wie ein aufwändiges Soundsystem, Bi-Xenonscheinwerfer mit Kurvenlicht, Einparkhilfe, DVD-Navigationssystem, Zweizonen-Klimaautomatik oder elektrische Sitze.

Sebastian Viehmann / pressinform / PRESSINFORM

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(