HOME

Gebrauchte Smarts: Kleine Verkaufsschlager

Rund zehn Jahre ist der Smart auf dem Markt. Der Zweisitzer aus Hambach schuf nicht nur ein neues Fahrzeugsegment, sondern auch einen bisher unbekannten Gebrauchtwagenmarkt: Händler berichten von wachsender Nachfrage und steigendem Wiederverkaufswert.

Beim Smart ging es von Geburt an nicht allein um Design, Umweltverträglichkeit, Sicherheit und Lifestyle - es ging auch um das Thema Wertstabilität. Bereits nach wenig mehr als einem Jahr auf dem Markt wurde der Smart Fortwo zu einem gleichermaßen beliebten wie begehrten Gebrauchtwagen. Das hat sich bis heute nicht verändert.

Dabei erfreuen sich die beiden Generationen des Smart Fortwo offen und geschlossen der größten Beliebtheit. Während der Forfour über sein Schattendasein auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt nie herauskam, sind aber auch Smart Roadster und Smart Coupé bei Kunden zwischen 18 bis 80 Jahren heiß begehrt.

Dabei trifft auf sie zu, was sich auf dem nahezu unüberschaubaren Markt der Gebrauchtfahrzeuge längst herumgesprochen hat: Neben Zustand, Preis und Laufleistung gibt besonders die Ausstattung den Ton an.

Beim Smart ebenfalls wichtig: die Farbe. Die Klassiker sind schwarz und silber, doch auch blaumetallic und grau passen im Gedankenspiel des Kunden exzellent zur schwarzen oder silberfarbenen Tridion-Sicherheitszelle. Schwerer tun sich die Uni-Farben weiß, rot und gelb.

Wenn der Vorbesitzer seinen ehemaligen Liebling dann noch mit netten Details wie beheizbaren Ledersitzen, Klimaanlage, Alufelgen oder einem Navigationssystem ausstaffiert hat, steht der gebrauchte Smart nicht lange beim Händler.

Ein paar Beispiele:

Reinhard Müller, Smart Center Hannover-Garbsen

Bei den Hannoveranern laufen die Gebrauchten mit 45 kW/61 PS-Motor am besten. "Die Leute wollen zwar ein günstiges, sparsames Auto - aber eine Klimaanlage sollte unbedingt an Bord sein", sagt Verkaufsberater Reinhard Müller. Darum entscheiden sich seine Kunden besonders oft für die Ausstattungsvariante "passion".

Gebrauchte Smart mit Dieselaggregat rangieren auf der Beliebtheitsskala weit hinter den Benzinern. Die Umweltzone in der niedersächsischen Landeshauptstadt hat den Trend noch verstärkt. Bei Filtersystemen zum Nachrüsten sind Hannovers Smartfans zögerlich: "Das sprengt den preislichen Rahmen, der den meisten Kunden vorschwebt."

Hakan Demirel, Smart Center Köln

Anders die Situation in Köln. Im Ballungsraum kommt der Smart allgemein sehr gut an. Und die Gebrauchten sind mit nahezu allen Motorisierungen gefragt, erlebt Verkaufsberater Hakan Demirel vom örtlichen Smart Center im täglichen Geschäft. "Der Diesel ist auch bei den Gebrauchten ein begehrtes Aggregat. Dass wir trotzdem viel Benziner verkaufen, liegt einfach an unserem größeren Angebot."

Denn bei den Selbstzündern ist der Rücklauf nicht so stark. "Die meisten Dieselfahrer behalten das Auto nach der dreijährigen Finanzierungsphase", ist die Erfahrung von Demirel. Verständlich, meint er: "Denn 200.000 Kilometer schafft der Motor locker."

Die Umweltzone hält Kölner Smartfans offenbar nicht vom Dieselkauf ab: "Viele wollen mit dem Auto gar nicht in die City sondern über die Autobahn zum Arbeitsplatz", weiß der Kölner Smartverkäufer. Andere spendieren dem Kleinen bei Bedarf den Russfilter – 650 Euro berechnen der Kölner Smart Händler dafür, Einbau inklusive.

Für viele Gebrauchtwagenkunden geht die Rechnung trotzdem auf - weil der Wertverlust während der nächsten Jahre viel geringer ausfällt, wenn der Wagen die grüne Plakette trägt.

Carsten Lemke, Smart Center Dresden

Gebrauchte Smart liegen auch in Dresden hoch im Kurs. "Wegen der starken Nachfrage sind die Wiederverkaufspreise in den vergangenen drei, vier Jahren um rund 1000 Euro gestiegen", hat Karsten Lemke, Verkaufsberater in der Sachsenmetropole, festgestellt. Einstiegsmodelle in pure-Ausstattungen laufen bei den Dresdnern am besten. "Die Leute wollen nicht viel Schnickschnack. Die wollen ein praktisches Auto, das wenig verbraucht."

Sawas Tsiaousis, Smart Center Leonberg

Im Schwabenland darf es da schon etwas komfortabler sein. "Drei bis fünf Jahre alte City-Coupés in der Ausstattungsvariante passion – das ist das, was wir am meisten verkaufen", sagt Sawas Tsiaousis vom Leonberger Smart Center. Wenn sich das Wetter von der besten Seite zeigt, darf es gern auch oben ohne sein. "Im letzten Sommer haben wir Smart Cabrios ohne Ende verkauft." Die 45 kW-Benziner sind die Favoriten bei den Leonberger Gebrauchtkundschaft. Aber das Aggregat darf auch kleiner sein: "37kW kriegen wir fast genauso gut weg."

Michael Hinz, Smart Center Potsdam

Kleine Motoren ziehen auch vor den Toren der Hauptstadt. "Wir verkaufen fast durch die Bank Benziner", sagt Michael Hinz vom Smart Center Potsdam. Zwei bis fünf Jahre alte Wagen im Preisspektrum zwischen 6.000 und 8.000 Euro machen das Gros der Potsdamer Gebrauchtverkäufe aus. Auf die Ausstattung legt die Kundschaft in dem Berliner Nobelvorort weniger Wert. Auf die Farbe dagegen schon: Schwarz- oder Schwarzgrau lackiert – das läuft am besten.

Susanne Kilimann / Stefan Grundhoff / pressinform / PRESSINFORM
Themen in diesem Artikel

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(