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Jaguar-Generationen: Im Rausch der Muskelkätzchen

Wer 50 wird, feiert. Jaguar tut das gleich zweimal. 1957 erschien der legendären Sportwagen XK 150 und man gewann in Le Mans. Grund genug, dafür eine Sonderserie vom XKR aufzulegen, den Portfolio. Wir machten einen Ausflug mit alter und neuer Katze.

Von Michael Specht

Der Blinkerhebel ist dünn wie ein Strohhalm. Man hat Angst, ihn abzubrechen. Das Lenkrad dagegen erfordert Bärenkräfte, schon das normale Abbiegen wird zur Tortur. Vom Einparken gar nicht zu reden. Doch Inge Burmeister verweigerte bisher den nachträglichen Einbau einer Servolenkung. An und in ihrem XK 150 soll möglichst alles original bleiben. Inge erklärt mir, den "Erste-Mal-XK-150-Fahrer", ein paar Dinge: Schaltvorgänge bitte mit Bedacht, niemals durchreißen wie bei neuen Autos. Und dann ist da der Overdrive, eine Art Schongang für die Autobahn. Eingelegt wird der durch einen Mini-Hebel rechts am Armaturenbrett. "Vorher bitte die Kupplung treten", warnt Inge.

Alte Katzen brauchen Pflege

Ursprünglich stammt ihre dunkelblaue Katze aus Siam (heute Thailand), fand den Weg irgendwann nach Deutschland und stand vor vier Jahren auf der Techno-Klassika in Essen zum Verkauf. Es war Liebe auf den ersten Blick. Und Inge ist Nicht-Schrauberin. Ein teures Hobby, weil: Irgendwas ist ja immer mit diesen betagten Geräten. Zudem braucht der 210 starke Sechszylinder gut 15 Liter auf 100 Kilometer. Super. Trotz sanfter Gaspedalbehandlung. Entschädigt aber wird man dafür mit dem wohl schönsten Blick über eine Motorhaube. Herrlich, diese sanften Scheinwerferwölbungen, geschwungenen Kotflügel und obendrauf das verchromte Raubtier.

Erster Serienwagen mit Scheibenbremsen

Die 150 steht übrigens für die Höchstgeschwindigkeit von 150 Meilen die Stunde. Das entspricht rund 210 km/h. In den Fünfziger Jahren, als bei uns Käfer und Lloyd nicht einmal die 100-km/h-Marke knackten, war das ein Topwert. Dennoch müssen das Hasardeure gewesen sein, die den alten Jaguar dermaßen gescheucht haben. Viel wohler fühlen sich Auto und Fahrer bei cruising speed von 120 km/h. Aber immerhin gab es vier Scheibenbremsen, um das Tier halbwegs sicher in die Knie zu zwingen. Der XK 150 war das erste Serienauto der Welt, das damit bestückt wurde. Entwickelt hat die Bremse Jaguar zusammen mit Dunlop, das nur einen Katzensprung entfernt lag. Dunlop werkelte derzeit an Scheibenbremsen für Flugzeuge herum.

Der 3,4-Liter-Reihenmotor ist ein klassischer Langhuber, der keine hohen Drehzahlen mag. Er gibt sich äußerst laufruhig und elastisch. Das Gegenteil von mir. Die unbequeme Sitzposition hinter dem steilen Lenkrad lässt meinen Rücken schon nach kurzer Zeit schmerzen. Die leicht versetzten Pedale tun ein Übriges. Ergonomie war damals ein Fremdwort. Oder die Männer waren nicht solche Weicheier. Zumindest genügend Geld mussten sie haben. Denn der XK 150 kostete umgerechnet rund 11.000 Euro. Ein Vermögen, für das des damals ein halbes Haus gab. Gute Exemplare bringen heute 70.000 bis 80.000 Euro.

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XKR "Portfolio" – nur 50 Stück für Deutschland

Aber selbst dies ist zu wenig, um den alten Schatz zum Beispiel gegen den neuen XKR "Portfolio" zu tauschen, ein auf 500 Exemplare limitiertes Sondermodell (nur 50 Stück kommen nach Deutschland). Das Coupé schlägt mit 108 600, das Cabrio mit 116 800 Euro zu Buche. Jaguar hat den "Portfolio" anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des XK 150 sowie aufgrund des vierfachen Sieges der D-Type-Rennwagen in Le Mans auflegen lassen. Nur wer genau hinschaut, erkennt den Unterschied zum normalen XKR. Das Schwarz-Blau-Metallic gibt es nur für den "Portfolio", ebenso die großen 20-Zoll-Räder und die dahinter liegende Hochleistungs-Bremsanlage aus der FIA GT3-Serie. Die roten Bremssättel wirken dabei fast wie lackierten Katzenkrallen.

Fahrerlebnis auf höchstem Niveau

Technisch blieb alles beim Alten. Heißt, ein Kompressor verhilft dem Achtzylinder zu satten 416 PS, die stets sprungbreit zu sein scheinen, sobald man das Gaspedal nur berührt. Sofort marschiert der XKR (das R steht für Racing) souverän los, akustisch untermalt von einem hellen metallischen Grollen. Losballern können andere Sportwagen mit ähnlicher Leistung sicher genauso gut, was den Jaguar jedoch auszeichnet, ist seine unübertroffen gute Automatik. Per Schaltpaddels am Lenkrad flutschen die Gänge augenblicklich und ohne Gedenksekunde rein, rauf wie runter. Was für eine andere Welt im Vergleich zum alten XK 150! Überholvorgänge werden Sache von Sekunden, keine drei davon vergehen, und der XKR schießt von 80 auf 110 km/h. 100 bis 180 km/h sind nach 8,6 Sekunden erledigt. Und wo wir schon bei Zahlen sind: 5,2 Sekunden dauert der Sprint von Null auf 100 km/h, aber so fährt man mit diesem Auto nicht. Eher schon mal 250 km/h, und fragt sich, warum dieses Raubtier eigentlich an der elektronischen Leine hängt und nicht frei laufen darf. Die Power würde für über 300 km/h gut sein. Fahrwerk und erst recht die größeren Bremsen dürften damit keine Probleme haben. Der XKR verblüfft mit für seine Größe (4,79 Meter) ungewohnter Handlichkeit und bietet trotz etwas strafferer Abstimmung genügend Restkomfort, so dass auch eine Tour von Hamburg nach München nicht beim Orthopäden enden muss.

Für die Preisdifferenz zum Serien-XKR darf der Kunde auch im Innenraum Einiges erwarten. Neben dem sonst aufpreispflichtigen Luxus-Sport-Paket gibt es schickeres Leder mit abgesetzten Nähten an Sitzen und Lenkrad. Optisch enttäuschend sind allerdings die Wallnussholz-Paneele, die aussehen und sich anfühlen wie amerikanisches Holzdekor in einem Buick der 80er Jahre. Besser trifft es da die Ohren. Sie werden verwöhnt mit 525 Watt aus einer High-End-Audio-Dolby-Surround-Pro-Logic-Anlage (ja, so etwas gibt es wirklich!) von Bowers & Wilkins.

Wie begehrt der limitierte Muskel-Kater ist, zeigen bereits die Bestelleingänge bei Jaguar. 30 der 50 Portfolio-Verträge sind unterschrieben.

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(