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Mercedes E-Klasse T-Modell: Der Super-Kombi: Macht viel her und passt viel rein

Mit dem Kombi der E-Klasse setzt Mercedes Maßstäbe. Er besticht durch einen eleganten Auftritt, den bekannten T-Modell-Tugenden und einer überzeugenden Ausstattung.

Mercedes E 250 T - unterwegs in Hamburg

Mercedes E 250 T - unterwegs in Hamburg

In der Generation zuvor fuhr die E-Klasse dem Audi A6 und dem 5er BMW hinterher. Allzu unelegant sah der Business-Mercedes aus. Er bot Nutzraum, aber in Sachen Eleganz und Fahrdynamik konnte er nicht mithalten. Die aktuelle E-Klasse wendete das Blatt und gilt als weltweit beste Business-Limousine der Oberklasse. Nach der Limousine folgt nun der Kombi, bei Mercedes stets T-Modell genannt. In Deutschland hat der Kombi einen Anteil von über 50 Prozent, international spielt diese Bauform allerdings eine immer kleinere Rolle. Das T-Modell der E-Klasse muss die Eleganz des großen Auftritts beherrschen, traditionell erwarten die Kunden aber auch den größten Nutzraum der Klasse. Der kritische Übergang von den hinteren Türen zum Heck wurde im neuen Modell elegant und stimmig gelöst. Einen schickeren Kombi gibt es in dieser Größe kaum. 

Das Fahrzeug selbst überzeugt wie die Limousine, die E-Klasse bietet in jeder Beziehung Oberklassen-Standard. Im Kombi gibt es bis zu 1.820 Liter Stauraum - bei umgelegter Rückbank. Die lässt sich im Verhältnis 40:20:40 teilen und sorgt so für maximale Flexibilität. Wer viel Gepäck und Passagiere mitnehmen will, kann die steilere Cargo-Stellung wählen - das bringt noch einmal 30 Liter hinter mehr. Serienmäßig ist die elektrische Bedienung der Heckklappe. Als Zuladung sind wahrhaft üppige 745 Kilogramm möglich. 

Mercedes T-Modell: "T wie teuer"

Preislich fährt der Mercedes allerdings auch in einer eigenen Liga. Nicht umsonst wird das T-Modell mit "T wie teuer" übersetzt. Der Basispreis liegt für den 184 PS starken Mercedes E 200 T bei 48.665 Euro. Da sind weder LED-Scheinwerfer (ab 1.029 Euro) oder Navigationssystem (ab 595 Euro) enthalten. Der bei den Kunden beliebte E 220d T mit seinem 194 PS starken Diesel kostet mindestens 50.485 Euro. Auch bei einem bescheidenen Griff in die Extra-Kiste wird der E 220d T allerdings über 55.000 Euro kosten, wenn nicht die 60.000 Euro erreicht werden. Dafür liefert der Vierzylinder ein maximales Drehmoment von 400 Nm bereits bei 1.600/min und bringt es auf einen Normverbrauch von 4,2 Liter . Tatsächlich kann man bei zurückhaltender Fahrweise Werte um fünf Liter erreichen. Bei flotter Fahrweise sind es 6,5 Liter. 

Einen ausführlichen Text finden Sie hier:


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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.