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Neuvorstellung: Audi A5 Cabriolet: Warme Brise

Im neuen Audi A5 Cabriolet bläst es den Insassen künftig auch sanft warm in den Nacken. Ähnlich wie die bei Mercedes SL und SLK bietet der offene Schönling eine Nackenheizung - nicht das einzige nette Detail.

Der geschlossene Audi A5 gilt als eines der schönsten Coupés auf dem Markt. Im kommenden Frühjahr folgt nun das Cabriolet. Ebenso schön, dazu gespickt mit Hightech. "Cabrio fahren ist eine Lebenseinstellung, die man auch geschlossen ausleben will", sagt Jürgen Klaschka, Leiter des A5-Produktmarketings mit dem Brustton der Überzeugung: "Ein Cabriolet mit Klappdach käme daher für uns einfach nicht in Frage. Man soll auch bei geschlossenem Dach erkennen können, dass man ein Cabriolet fährt."

Rund 170.000 Stück wurden seit dem Frühjahr 2002 vom erfolgreichen Vorgänger Audi A4 Cabriolet gebaut. Im Gegensatz zu ihm kommt der A5 aber nicht von Karosseriespezialist Karmann, sondern wird im eigenen Audi-Werk Neckarsulm produziert. "Die Entscheidung, den Wagen in unserem eigenen Werk zu bauen, hat eine ganze Reihe von Gründen", erklärt Klaschka: "Natürlich geht es um die Finanzen, aber auch um Flexibilität und Standortsicherung."

Das 4,63 Meter lange A5 Cabriolet dürfte im April auf den Markt kommen. Den Einstieg wird der 37.300 Euro teure und 160 PS starke A5 1.8 T machen, der im Vergleich zu den größeren Modellen jedoch mit einer ziemlich dünnen Serienausstattung auskommen muss. So sind Xenonlicht und 17-Zoll-Alufelgen erst ab dem 211 PS starken 2.0-T-Modell Serie. Die besonders stimmigen 18-Zöller gibt es gar erst beim Sportmodell S5 als Serienradsatz. Auf Wunsch kann man das A5 Cabriolet auch auf 19- und 20 Zoll großen Alufelgen laufen lassen.

Turbo-Dach

Die anderen Nettigkeiten wie elektrische Klimakomfortsitze mit Heizung und Lüftung kosten ebenso Aufpreis wie Navigationssystem, S-Tronic, quattro-Antrieb oder Servotronic. Für die neue Kopfraumheizung will Audi nochmals 460 Euro extra. Serienmäßig gibt es unter anderem vier Airbags, Klimaautomatik und ESP, sowie einen elektrischen Gurtbringer - und das schnellste Cabrioletdach seiner Klasse.

"Das vollelektrische Stoffdach öffnet in 15 und schließt in 17 Sekunden", sagt Audi-Sprecher Josef Schlossmacher. "Zudem kann das Dach bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h auch während der Fahrt bedient werden.“

Doch auch das stramme und betont schnittige Stoffdach lässt sich noch aufpolieren. Es ist optional in vier Farben (rot, schwarz, blau und braun) auf die Karosserie abzustimmen und verfügt als Akustikverdeck über eine zusätzliche Dämmmatte, um das Geräuschniveau weiter zu senken. Erstmals gibt es in einem Stoffdach-Cabriolet dieser Klasse LED-Leselampen für den Fond. LED gibt es in Verbindung mit dem Xenonlicht auch als Tagfahrlicht vorn und am Heck. Hier zeigt das Cabriolet die gleichen Rückleuchten, die zeitnah auch das Coupé bekommen wird.

Volumenmodell 2.0 T

Erwartetes Volumenmodell dürfte der offene A5 als 211 PS starker 2.0 T ab 42.950 Euro sein. Empfehlenswert scheinen zudem die Optionen quattroantrieb (2.350 Euro) und das zugkraftfrei schaltende Doppelkupplungsgetriebe S-Tronic für 2.150 Euro. Somit werden die meisten A5 Cabriolets die 50.000-Euro-Marke problemlos knacken. Die Kunden wird dies kaum stören. Marketing-Mann Jürgen Klaschka: "80 Prozent der Kunden des Vorgängers A4 Cabriolet haben den Wagen als Zweit- oder Drittwagen gefahren. Das wird beim neuen A5 kaum anders sein."

Im Vergleich zum geschlossenen A5 fährt das Cabriolet durch Stoffdach und Verstrebungen ein Mehrgewicht von rund 160 Kilogramm durch die Gegend. Praktisch ist der große Kofferraum. Der verfügt über ein Laderaumvolumen von 320 bis 380 Litern. Wer die serienmäßige Durchlade nutzt, dem steht eine Ladelänge von bis zu 1,76 Meter und 750 Litern zur Verfügung. Das serienmäßige Windschott passt in die Reserveradmulde.

Zum Marktstart im Frühjahr 2009 wird das A5 Cabriolet zunächst mit drei Benzin- und zwei Dieseltriebwerken verfügbar sein. Neben den beiden Zweiliter-Turbos mit Benzindirekteinspritzung und 180 sowie 211 PS bieten die Ingolstädter auch den 3.2 FSI mit 265 PS an. Bei den Dieselmotoren gibt es zunächst nur die beiden Sechszylinder mit 190 (2.7 TDI) und 240 PS (3.0 TDI). Sie verbrauchen 6,3 bzw. 6,8 Liter Diesel auf 100 Kilometern. Später im Jahr folgen der 333 PS starke S5 und der Basisbenziner 1.8 T mit 160 PS. Auch ein kleinerer Vierzylinder-TDI soll kommen.

Stefan Grundhoff / pressinform / PRESSINFORM

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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