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Neuvorstellung: Honda Jazz: Mehr Platz, weniger Verbrauch

Im November bringt Honda den überarbeiteten Jazz in die Autohäuser. Die Vorteile des kleinen Flitzers bestehen weiterhin in seiner großen Variabilität, dem ordentlichen Stauraum und einem niedrigen Verbrauch.

Besonders punkten soll der Jazz mit der von Honda als "magisch" angepriesenen Rücksitzanlage: Mit einem Griff und ohne große Umstände lassen sich die hinteren Einzelsitze versenken. Das schafft im Handumdrehen eine ebene und größere Ladefläche. Zusätzlich lassen sich die Sitzflächen ähnlich wie Kinositze klappen. Somit können hinten Gegenstände bis zu einen Höhe von 128 cm aufrecht transportiert werden.

Auch im Jazz verbaut Honda Ideen, die in größeren Modellen schon erprobt worden sind. So bietet der vertikal geteilte Kofferraum des 1,4 Liter-Modells zusätzliche 64 Liter Stauraum unter dem Ladeboden. Der hintere Teil der Bodenplatte kann auch hochgeklappt werden, um schwere Lasten tiefer zu lagern. Das Kofferraumvolumen beträgt 399 Liter, knapp 20 Liter mehr als bisher. Ähnlich viel Stauraum wie der 3,9 Meter lange Jazz schaffen meist erst größere Fahrzeugmodelle. Der Toyota Yaris etwa muss mit 275 Litern auskommen, der Renault Modus gar mit 217 Litern. Darüber, wie viel Liter der neue Jazz mit umgelegten Sitzbänken fasst, schweigt sich Honda noch aus.

Bei den Verbrauchswerten haben die Japaner ebenfalls nachgebessert. Der neue 1,2 Liter i-VTEC Benziner leistet jetzt 90 PS - 12 PS mehr als das Vorgängermodel. Gleichzeitig konnte der Durchschnittsverbrauch laut Honda von bislang 5,5 Liter/100 km auf 5,1 Liter gesenkt werden. Der 1,4 Liter i-Vtec Benzinmotor leistet jetzt 100 PS statt 83 PS. Bei ihm konnten die Hondatechniker den Verbrauch nach eigenen Angaben von 5,7 auf 5,2 Liter senken.

Ausgeliefert wir der Jazz mit einem 5-Gang Handschaltung und einer Schaltempfehlungsanzeige. Für die Ausführung mit dem 1,4-Liter-Motor bietet Honda wahlweise ein automatisiertes 6-Gang i-Shift Schaltgetriebe, das den Verbrauch auf das Niveau des kleineren Motors senken soll. Weniger Verbrauch bringt auch eine Verringerung der CO2-Emmissionen mit sich. Beim 1,2 Liter Motor um 14 Prozent, beim 1,4 Liter Motor sogar um 23 Prozent auf 120 g/km. Damit läge man genau auf dem Grenzwert, der in der EU diskutiert wird.

Die Verarbeitung dürfte Honda typisch gut ausfallen. Dazu glänzt der Jazz mit einem kleinen Wendekreis und eine verbesserte Rundumsicht dank größerer Scheiben. Weitere Nettigkeiten: Fahrersitz und Lenkrad sind höhenverstellbar, der Blinker hat nun eine Soft-Touch-Funktion. Und als besonderes Feature für den einkaufsfreudige Kunden: Die hinteren Fonttüren lassen sich für ein bequemeres Beladen bis zu 80 Grad weit öffnen.

Offiziell vorgestellt wird der neue Honda Jazz in Europa erstmals auf der Paris Motorshow vom 4. bis 19. Oktober. Der Verkauf in Deutschland beginnt Anfang November 2008.

Hans Bast / pressinform / PRESSINFORM
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.