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Neuvorstellung: Mazda 3: 3, 4 und 5

Gerade erst hat Mazda mit dem neuen Dreier auf der Los Angeles Autoshow für eines der wenigen Highlights gesorgt, da klopft bereits das nächste Modell an die Tür. Nach dem Viertürer stellen die Japaner auf der Bologna Motorshow die Schrägheckversion vor.

Während der Viertürer in erster Linie für den wichtigen US-Markt gedacht ist, steht jetzt der Fünftürer als Konkurrent von Golf, Astra und Co in den Startlöchern. Er soll die Europäer begeistern. Ebenso wie bei der Premiere des Viertürers in den USA zeigt auch die Schrägheckversion große Ähnlichkeiten zum 1,5 Millionen Mal verkauften Vorgänger. Das Designteam rund um Chefdesigner Kunihiko Kurisu orientierte sich stark an den bestehenden Formen und ließ die fließenden Linien der jüngsten Designstudien wie Nagara oder Ryuga in den Mazda 3 einfließen. Dabei markiert das neue Kompaktklassemodell einen nächsten Schritt hin zu einem weltweiten Familiengesicht. Die Verbindung des unteren Lufteinlasses mit dem stärker betonten und unverwechselbaren Fünf-Punkt-Kühlergrill verleiht der Frontpartie eine kraftvolle Identität. Viele zentrale Designelemente streben zur Fahrzeugmitte und signalisieren damit Kraft und Dynamik. In der Front laufen die Linien in einem zentralen Punkt unterhalb des Frontgrills zusammen. Das gleiche Motiv findet sich in Form einer zentrierten Bügelfalte an der Heckklappe.

In der vierjährigen Entwicklung wurden die bekannten Stärken des Mazda 3 weiter herausgearbeitet. Das Fahrwerk des Vorgängers wurde überarbeitet und soll sich bei der jüngsten Generation komfortabler als bisher präsentieren. Hieran wurde insbesondere im europäischen Mazda-Entwicklungszentrum in Oberursel viel Detailarbeit geleistet. Bei der Antriebstechnik selbst gibt es wenig Neues. Mindestens bis Ende 2010 muss man noch auch hoch effiziente Direkteinspritzer mit Turboaufladung warten. Trotzdem soll der im Frühjahr auf den Markt kommende Fronttriebler durch alle Antriebsversionen 10 bis 15 Prozent weniger verbrauchen. Wie beim Viertürer wird auch der neue Fünftürer des Mazda 3 zunächst mit bekannten und nur leicht modifizierten Triebwerken starten.

Keine neue Motoren

Die Benziner mit 1,6 und 2,0 Litern Hubraum leisten 105 und 151 PS. Der größere Benziner erfreut sich bei den Kunden in Europa einer dünnen Beliebtheit, bekommt jedoch als erstes Triebwerk Direkteinspritzung und Start-Stopp-Automatik. Dieselversionen werden mit 1,6 Litern (110 PS) und 2,2 Litern (150 und 185 PS) angeboten, die alle die strenge Euro5-Norm schaffen. Trotz der deutlichen Leistungssteigerung auf 185 PS hat sich der Verbrauch im Vergleich zum Vorgänger mit 5,6 Litern Diesel auf 100 Kilometern nicht verändert. Das Gewicht des neuen Mazda 3 liegt auf dem Niveau des Vorgängers. Zu den Stärken des Mazda 3 gehört seit 2003 das aktive Fahrwerk, das nun überarbeitet wurde. Ein vorderer Rahmen stützt dabei den gesamten Antriebsstrang, die elektrohydraulische Zahnstangenlenkung und die vordere Radaufhängung mit McPherson-Federbeinen. Die Multilenker-Aufhängung an der Hinterachse verfügt über Spiralfedern mit einem Längslenker, zwei seitlichen Lenkern und einer Spurkontrollverbindung pro Seite. Zur Sicherheitsausstattung gehören neben ESP und ABS, Airbags auch Nebelscheinwerfer.

Der Innenraum präsentiert sich im Vergleich zur Außenhaut deutlicher verändert. Neue, gegen Aufpreis nun auch elektrisch verstellbare Sitze sorgen ebenso für mehr Komfort wie Keyless Go, Klimautomatik oder die Lederausstattung; die stärkeren Seitenwangen für mehr Sportlichkeit und Seitenhalt. Gewachsen sind nicht nur die äußeren Abmessungen, sondern auch Bein- und Schulterfreiheit sowie das Kofferraumvolumen. Der Navigationsbildschirm ist nun in einem muschelartig überspannten Armaturenbrettboden untergebracht. Gleich daneben, das immer noch betagt an einen Radiowecker erinnernde Multifunktionsdisplay mit LCD-Anzeigen. Ein interaktives Beleuchtungssystem soll den dunkel gehaltenen Innenraum zu einer Insel der Ruhe werden lassen. Im Vergleich zum Vorgänger wurde das Geräuschniveau deutlich angesenkt. Klassenübliche Extras wie Xenon-Kurvenlicht, Festplattennavigation oder Überholassistent sind bei den neuen Mazda 3 ebenfalls verfügbar.

Stefan Grundhoff / pressinform / PRESSINFORM

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