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Neuvorstellung: Mercedes E-Klasse Coupé: Bogenspannung

Die neue Mercedes E-Klasse ist noch nicht einmal auf dem Markt, da stellen die Stuttgarter bereits das erste Derivat vor: Auf dem Genfer Salon feiert das E-Klasse Coupé Weltpremiere. Und Mercedes das Ende des CLK.

Das neue Mercedes-Coupé löst den zuletzt wenig erfolgreichen CLK ab. Vor dem CLK war das Oberklasse-Coupé bei Mercedes-Benz viele Jahre in der E-Klasse angesiedelt - dann aber entschied man sich, es ab 1997 zur C-Klasse zu schlagen. Zumindest nach und nach: War der erste CLK zumindest baulich noch eher der E-Klasse verbunden, so wurde die Folge-Generation komplett zur zweitürigen C-Klasse. Doch während BMW mit dem 3er Coupé und Audi mit dem A5 Erfolge feierten, stand der ganz gewiß nicht schlechte CLK meist im Abseits.

Damit soll mit der neuen Coupé-Generation nun Schluss sein. Wie bei den ursprünglichen Baureihen W123 sowie W124 gehört das mittlere Coupé künftig wieder baulich und sprachlich zur E-Klasse.

Front und Heck präsentieren sich daher folgerichtig im neuen E-Klasse-Look. Auffälliger ist jedoch die Bogenspannung der Seitenlinie, die sich von Scheinwerfereinheiten über Motorhaube und Fensterlinie bis zum Heck hinzieht. Das wirkt durch die bulligen hinteren Kotflügel kräftiger als die fast schon filigrane Front mit den diamantenförmigen Doppelscheinwerfern. Das Coupé ist mit einem cw-Wert von 0,24 das strömungsgünstigste Serienfahrzeug der Welt. Der Innenraum bietet Platz für vier Personen. Im Fond gibt es zwei Einzelsitze mit feststehenden Kopfstützen.

Nach der Weltpremiere auf dem Genfer Salon Anfang März steht der neue Viersitzer bereits zwei Monate später bei den Händlern. Zum Marktstart verfügt er über drei Benzin- und zwei Dieselmotoren. Basismodell ist der E 250 CGI, der 150 kW/204 PS leistet und bei einem Drehmoment von 310 Nm sieben Liter Diesel auf 100 Kilometern verbraucht.

Mit der gleichen Leistung ist der kleine Diesel, der E 250 CDI, unterwegs. Sein Durchschnittsverbrauch soll trotz 500 Nm maximalem Drehmoment bei nur 5,3 Litern Diesel auf 100 Kilometern liegen. Abgerundet wird das Portfolio von zwei Sechszylindern mit 231 (Diesel) und 292 PS (Benziner). Und: Bis die AMG-Version ihre Marktpremiere feiert, ist der 388 PS starke E 500 zunächst das Topmodell.

Das E-Klasse Coupé ist mit den gleichen technischen Innovationen ausgestattet, die auch mit der Limousine eingeführt werden. Dazu gehören unter andere eine adaptive Stoßdämpferregelung, Müdigkeitsdetektor, präventiver Insassenschutz und eine aktive Motorhaube. Spezifisch für das Coupé ist ein Fahrdynamik-Paket, das unterschiedliche Fahrzeug-Einstellungen auf Knopfdruck ermöglicht. Adaptive Fernlicht-Steuerung, Verkehrszeichenerkennung und ein automatisches Notbremssystem sind ebenfalls verfügbar.

Der Einstiegspreis für die Einstiegsmodelle Mercedes E 250 CGI Coupé und E 250 CDI Coupé liegt bei jeweils 44.684 Euro. Das Topmodell E 500 Coupé startet bei 66.045 Euro. Im Herbst sollen das verwandte E-Klasse Cabriolet und das T-Modell auf den Markt kommen.

Stefan Grundhoff / pressinform / PRESSINFORM
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.