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Neuvorstellung: Mercedes E-Klasse T: Kombi-Business

Es rollt wieder was Großes an aus Stuttgart. Diesmal ist es ein ganz klassischer Kombi: Das neue T-Modell der E-Klasse bietet Platz satt und will seine Passagiere mit viel Komfort verwöhnen.

Die Autobauer zeigen wieder Mut zur großen Klappe. Der 5er GT von BMW und der Audi A5 Sportback haben große Ladeabteile mit riesigen Heckklappen und sehen sehr stylisch aus. Doch auch das klassische Kombimodell denkt gar nicht daran, auszusterben und sich vom Van verdrängen zu lassen. Skoda macht aus dem Superb einen großen Kombi und mit dem T-Modell der Mercedes E-Klasse feiert ein Urgestein des deutschen Kombinationswagens seine Neuauflage.

Auf 4,9 mal 1,8 mal 1,4 Metern breitet Mercedes ein Reisefahrzeug für fünf Personen aus, das bei Bedarf mit umgelegten Rücksitzen und 1950 Litern Stauraum zum Edeltransporter wird.

Die sanft ansteigende Schulterlinie kann kaum verbergen, wie voluminös das Heck des T-Modells geworden ist. Die LED-Rückleuchten wurden weit um die Kotflügel herum gezogen. Insgesamt ist der Kombi nur marginal länger, dafür aber merklich breiter als der Vorgänger. Das sorgt für mehr Kopf- und Ellenbogenfreiheit bei den Fond-Passagieren.

Die Rücksitzlehnen lassen sich vom Kofferraum aus oder von der Seite umklappen und bilden eine weitgehend ebene Ladefläche. Der Faltladeboden kann aufgestellt und in verschiedenen Positionen festgestellt werden. Der zusätzliche Stauraum dient auch als Fußraum, wenn man die optionale dritte Sitzreihe bestellt: Die Passagiere sitzen auf ihr entgegen der Fahrtrichtung. Die Heckklappe schwenkt elektrisch nach oben, wenn man auf den Griff drückt. Das Öffnen lässt sich auch per Fernsteuerung mit dem Autoschlüssel erledigen.

Beim Blick auf die Preisliste klappt allerdings nicht die Heckklappe nach oben, sondern eher die Kinnlade nach unten: 44.803 Euro ruft Mercedes zum Beispiel für den E 220 CDI auf (125 kW/170 PS, Sechsgang-Schaltgetriebe, Durchschnittsverbrauch 5,8 Liter), der für die meisten Vielfahrer in Frage kommen dürfte. Das sind rund 5700 Euro mehr, als Audi für den A6 Avant mit 170 PS-Diesel verlangt. Das günstigste T-Modell mit Dieselmotor ist der E 200 CDI (100 kW/136 PS, 41.947 Euro), bei den Benzinern beginnt das Ladevergnügen mit dem E 200 CGI (135 kW/183 PS, ab 42.721 Euro).

Elektrische Heckklappe serienmäßig

Die teuersten Benziner sind der Sechszylinder E 350 (200 kW/272 PS) mit Allradantrieb und Siebengang-Automatik, der mit 56.941 Euro in der Liste steht, sowie der E 500 (V8 mit 285 kW/388 PS und Automatik) für 70.150 Euro. Bei den Dieselmodellen bildet der E 350 CDI (170 kW/231 PS, Automatik) mit 54.204 Euro die Spitze der Nahrungskette.

Immerhin hat Mercedes seinem großen Kombi eine ordentliche Serienausstattung mit auf die Reise gegeben. Die elektrisch betätigte Heckklappe zum Beispiel ist immer an Bord, ebenso die Luftfederung mit Niveauregulierung an der Hinterachse. Zum Serienumfang gehören auch ein Doppel-Rollo mit integriertem Sicherungsnetz für die Ladung sowie neun Airbags.

Das Cockpit wurde von der Limousine übernommen, ebenso die optionalen Assistenzsysteme wie Abstandstempomat, Müdigkeitserkennung oder das Pre-Safe-System mit automatischer Notbremsung. Mercedes hat die Stoßdämpfer etwas straffer als bei der Limousine ausgelegt. Mit Luftfederung und Niveauregulierung bleibt das T-Modell auch bei voller Beladung auf der richtigen Höhe.

Der Öffentlichkeit wird das T-Modell erstmals auf der IAA im September präsentiert. Die Auslieferung startet im November. Fünf Motoren stehen ab dem Markstart zur Verfügung, fünf weitere erst ab dem ersten Quartal 2010. Dazu gehören auch der Basisdiesel E 200 CDI sowie die beiden Allradvarianten E 350 CDI 4MATIC und E 350 4MATIC.

Sebastian Viehmann / pressinform / PRESSINFORM

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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