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Neuvorstellung: Opel Insignia OPC: Dicke Backen machen

In schlechten Zeiten darf man keine Schwäche zeigen. Opel beherzigt das beim Insignia höchst selbstbewusst: Nach den zahmen Versionen kommt jetzt der OPC - 2,8 Liter V6, Turbo, 325 PS und Allradantrieb.

Vergnügungssteuerpflichtig sind diese Zeiten für Opel nun wahrlich nicht. Wenn den Opelanern der Weg in die Firma überhaupt noch Spaß machen sollte, dann liegt das am neuen Mittelklassemodell Insignia. Der Nachfolger des verkaufsschwachen Vectra ist in den ersten Monaten prächtig eingeschlagen. Und 100.000 verkaufte Fahrzeuge werden jetzt von einer Sportversion gekrönt. Der Opel Insignia OPC ist das aktuelle Topmodell der Rüsselsheimer. Leistungsdaten und Design können auch der imageträchtigen Premiumkonkurrenz Angst machen.

Von außen differenziert sich die OPC-Version von den normalen Insignia-Varianten durch eine kraftvolle Frontansicht mit vertikalen Lufteinlass-Öffnungen. Das Heck wirkt durch eine wuchtige Heckschürze mit zwei integrierten Auspuffrohren kraftvoll. Serienmäßig ist der Sport-Opel auf 19-Zoll-Felgen mit 245/40er-Reifen unterwegs. Deutlich stimmiger wirkt das Modell jedoch mit geschmiedeten 20-Zoll-Rädern und Reifen im Format 255/35. Im Innern gibt es eng anliegende Sportstühle und ein griffiges Lenkrad.

Anscheinend hat Opel diesmal keine halben Sachen gemacht. Denn beim OPC stimmt nicht nur der Auftritt, sondern auch die Technik. Ähnlich wie Audi schickt Opel seinen Insignia OPC nicht nur mit mächtig Dampf (239 kW/325 PS und 400 Nm Drehmoment), sondern auch mit Allradantrieb und elektronischer Dämpferabstimmung ins Rennen.

Der aufgeladene Sechszylinder mit 2,8 Litern Hubraum ermöglicht einen Spurt von 0 auf 100 km/h in sechs Sekunden. Anders als sein Vorgänger, der als Vectra OPC noch 260 km/h schnell laufen durfte, wird der Insignia trotz besserer Gene bei 250 km/h automatisch eingebremst. Für entsprechende Verzögerungswerte sorgt eine Hochleistungsbremsanlage von Brembo. Opel verspricht zudem, dass der Turbo-V6 mit einem grandiosen Klang Umgebung und Insassen gleichermaßen begeistern werde. Möglich wird dies durch ein spezielles Schalldämpfersystem, dass die tiefen Bässe besonders effektvoll nach außen strömen lassen soll.

Hier testet der Chef selber

Kein Wunder, das so ein Auto Chefsache ist: "Ich habe die Entwicklung des Insignia OPC persönlich begleitet. Das gipfelte in den ausgiebigen Tests auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt – der Nürburgring-Nordschleife", sagt Opel-Chef Hans Demant. "Unser erklärtes Ziel war, das Beste vom Besten zu schaffen." Das gilt jedoch nur eingeschränkt. Hatten viele Opel-Fans gehofft, dass das neue Topmodell auch mit einem modernen Doppelkupplungs-Getrieben angeboten werden würde, so gibt es zumindest zum Marktstart im Herbst nichts dergleichen: Der Insignia OPC wird allein mit einer Sechsgang-Handschaltung angeboten.

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Viel Mühe haben sich die Entwickler bei der Abstimmung des Fahrverhaltens gegeben. So wurde das bekannt gute Insignia-Fahrwerk um zehn Millimeter tiefer gelegt und für eine bessere Lenkung mit Hochleistungs-Federbeinen veredelt. Manuell kann der Fahrer jederzeit die Kennlinien von Federung und Dämpfung beeinflussen. Neben den aus den normalen Insignia-Modellen schon bekannten Modi "Standard" und "Sport" gibt es den besonders sportlichen OPC-Modus. Die elektronische Differenzialsperre wurde bereits beim dynamischen Saab 9-3 TurboX vorgestellt. Sie soll nun auch dem Insignia mehr Leistungsvermögen im Grenzbereich bringen.

"Mit dem Insignia OPC starten wir in ein neues OPC-Zeitalter", hofft nun GM-Europe Vize-Präsident Alain Visser.

Stefan Grundhoff / pressinform / PRESSINFORM
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