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Opel Antara: Mach dich dreckig!

Endlich suhlt sich wieder ein SUV mit dem Blitz im matsch herum. Fast das gleiche Fahrzeug gibt es auch von Chevrolet. Aber egal, nur ein Opel ist ein Opel und wenigstens riecht der Antara schön nach Rüsselsheim.

Von Katja Eden/Athen

Kleine Jungs spielen gerne in Schlamm und Matsch. Große auch - vor allem dann, wenn diese Spielerei auch noch mit PS-Potenz gepaart ist. Was liegt daher näher, als sich mit einem so genannten SUV (Sports Utility Vehicle), einem geländetauglichen Auto, abseits der befestigten Wege zu tummeln? Diesen Spieltrieb bedienen die Asiaten seit Jahren, ab Ende November darf sich auch der Opelfahrer dem Traum von grenzenlosen Freiheit hingeben - vorausgesetzt er findet entsprechendes Gelände – vollkommen hingeben. Dann steht der neue Opel Antara zu Preisen ab 26.850 Euro bei den Händlern.

Kein Allrad-Blitz

Mit dem Geländewagen Frontera setzten die Rüsselsheimer vor Jahren ein Zeichen in dieser Klasse: Bis 2003 wurde der Frontera gebaut, knapp 300.000 mal in Europa verkauft und nahm in den ersten Jahren den Spitzenplatz in seiner Klasse ein. In den Jahren des SUV-Booms hatte die Marke mit dem Blitz keinen entsprechenden fahrbaren Untersatz im Angebot. Mit dem Antara will die deutsche GM-Tochter zurück auf den Allrad-Markt. Die Konkurrenz (vor allem die asiatische) hat sich schon fest etabliert. Die Opelianer haben etwas länger gebraucht, um die Zeichen der Zeit – und da vor allem die steigenden Zulassungs-Zahlen im Bereich der Off-und On-Roader zu erkennen – und dann mit Chevrolet den Antara bzw. das in der Grundstruktur gleiche Modell Captiva entwickelt. Die Rüsselsheimer schielen auf den nächsten Trend und bezeichnen ihren Antara lieber als Crossover-Modell, als "schlicht und einfach 'das Beste aus zwei Welten'", wie Opel-Sprecher Frank Klaas sagt. Darunter verstehen die hessischen Autobauer zum einen die Robustheit eines geländetauglichen Fahrzeugs einerseits und den Komfort und die Agilität eines Pkw andererseits.

Der Fahrer des Ford Mustang macht ganz schön auf dicke Hose

Hinterrad-Kraft bei Bedarf

Um diese Anforderungen zu realisieren, griff Projektleiter Wilhelm Reinheimer zum bekannten SUV-Rezept: Der Antara fährt mit selbsttragender Karosserie und einem elektronisch gesteuerten "intelligenten Allradantrieb" vor. Im Gegensatz dazu war der Frontera ein echter Geländegänger mit Leiterrahmen und konventionellem Allradantrieb. Drängt sich nun die Frage auf, was ist so intelligent am neuen Allradsystem? Reinheimer weiß die Antwort: "Unter normalen Umständen fährt der Antara als Fronttriebler; nur bei Bedarf werden die Antriebskräfte bis zum Verhältnis 50:50 aufgeteilt." Vollautomatisch geht diese Verteilung vonstatten, der Fahrer muss nichts dafür tun, sondern kann sich darauf konzentrieren, mit dem Antara seine Bahnen zu ziehen.

Robust und Sportlich

Crossover hieß auch das Zauberwort für die Designer. Chef-Kreativer Stefan Arndt hob bei der Präsentation auf die Mischung von verschiedenen Stilen und Materialen ab. "So unterstreichen die kraftvollen Stoßfänger und der Unterfahrschutz beispielsweise den robusten SUV-Charakter, während die coupéhaften Linien des Oberbaus den sportlichen Eindrucks eines Pkws vermitteln." Selbstredend durften die opeltypischen Merkmale wie die Chromspange im Kühlergrill oder auch die markante "Bügelfalte" auf der Motorhaube nicht fehlen. Und selbst der Geruch des Antara musste dem Opelstandard entsprechen. Daher fährt "das Beste aus zwei Welten" nicht nur wie ein Opel, sieht nicht nur aus wie ein Opel, sondern riecht auch wie ein Opel.

Im Interieur setzt sich der Crossover-Gedanke weiter fort: Die Designer haben die bekannten Formen von Astra & Co. variiert und weiterentwickelt. Natürlich sind alle Instrumente und Bedienfunktionen klar und übersichtlich angeordnet. Zu den auffälligsten Stilmerkmalen des Innenraums gehören laut Chefdesigner Arndt die drei großen runden Lüftungsdüsen auf der Mittelkonsole sowie der markant gestaltete Griff der Handbremse.

Entweder Rad oder Hänger

Wer das erste Mal den Pilotensitz entert, wird überrascht sein, wie hart (und im ersten Moment unbequem) sich das Gestühl anfühlt. Doch auch nach stundenlanger Fahrt über kurvige Bergstrecken und durch den Asphaltdschungel der Millionenstadt Athen gab es keinerlei Grund für Gejammer. Die Platzverhältnisse im Antara sind gut, die erhöhte Sitzposition, die kompakten Abmessungen (4,57 Meter lang, 1,85 Meter breit und 1,70 Meter hoch) und seine große Handlichkeit wird auch die holde Weiblichkeit ans Antara-Steuer locken, rangieren und einparken ist mit ihm ein Kinderspiel.

Das Gepäckabteil ist nicht wirklich groß: 370 Liter schluckt der Kofferraum bis zur Gepäckraumabdeckung. Wenn vier Frauen (ja tatsächlich, die dürfen auch mal Antara fahren) auf ausgedehnte Shoppingtour gehen, dürfte es dann schon etwas eng werden. Wird die Rücksitzbank umgeklappt, muss frau zwar auf zwei Freundinnen verzichten, kann dann aber immerhin bis 865 Liter unterbringen. Für Ordnung im Gepäckabteil sorgen ein Fach unter dem Laderaumboden und das aus Astra und Vectra Caravan bekannte FlexOrganizer System. Optional ist auch der im Heck integrierte Fahrradträger FlexFix erhältlich. Wer sich jedoch dafür entscheidet, muss auf eine Anhängerkupplung, die sicherlich mehr Sinn macht, verzichten.

Für´s Bächle reicht es

Ohne Fehl und Tadel dagegen das Fahrverhalten des Antara: Der Wagen ist einfach gut zu handhaben – und zwar on- wie offroad. Dynamisch wie ein Pkw mit den Nehmer-Qualitäten eines Off-Roaders: Auch wenn sich wohl die meisten SUVs selten bis nie die "Füße" und das Blechkleid im Gelände dreckig machen, bewies der Antara bei ersten Testfahrten, dass er auch abseits der befestigten Wege prima unterwegs ist und mehr kann als die meisten Besitzer wohl jemals ausprobieren werden. Gutmütig und ohne zu bocken wie so manch griechischer Esel kraxelte er dank 200 mm Bodenfreiheit und 450 mm Wattiefe über holpriges Gelände. So unproblematisch jenseits der Straßen, so agil und komfortabel ist er in der Stadt unterwegs.

Mach dich dreckig

Vier Motoren stehen zur Auswahl: Ab Verkaufsstart ein 2,4-Liter Benziner (140 PS), ein seidenweich laufender V6 3,2-Liter (227 PS) und ein 2.0-Liter Diesel (150 PS), dem man den Selbstzünder-Charakter nicht nur anhört, sondern auch anfühlt; ein weiterer Diesel mit 127 PS wird im Frühjahr nachgereicht – beide Selbstzünder verfügen über serienmäßige Russpartikelfilter.

Für die aktive und passive Sicherheit sorgen im Antara u.a. Traktionskontrolle, ESP mit Kurvenbremskontrolle, Bergabfahrassistent, Front-Seiten- und Kopf-Airbags. Von so viel Sicherheit umgeben, kann man dann getrost der kindlichen Lust am Schlamm-Spiel frönen: Wir kachelten durch tiefe, braune Pfützen, dass das Wasser nur so spritzte.

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?