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Smart car2go: Die City-Idee

Neu ist die Idee nicht. Als Nicolas Hayek in den 80ern die Idee zum Swatch sponn, schwebte ihm ein komplett neues Verkehrskonzept vor. Diese Idee lässt Mercedes mit dem Smart-Projekt car2go jetzt wieder aufleben.

Die Innenstädte platzen aus allen Nähten, die Autos werden immer teurer und Parkplätze sind längst Mangelware. Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis zur Citymaut. Trotzdem sind für viele Autofahrer öffentliche Verkehrsmittel oder Carsharing-Agenturen keine Alternative zum eigenen fahrbaren Untersatz. Mercedes will mit dem Projekt "car2go" das Auto zumindest ein bisschen neu erfinden und ganz nebenbei den Winzling Smart auf die Straßen bringen.

Das Konzept zeigt große Ähnlichkeiten zu den Hayek-Ideen mit dem Swatch-Auto vor mehr als 15 Jahren. In Ulm startet jetzt der Probelauf. Damit wird aus der ehemaligen Smart-Idee nun ein lange Jahre geplantes Mobilitätskonzept. Ob der Kunde mitmacht oder den Zweisitzern schnöde die kalte Schulter zeigt, soll ein mehrmonatiger Probelauf zeigen.

Zehn Jahre ist der Smart auf den Markt. Auch wenn die Verkaufszahlen mit der zweiten Generation nach oben gehen und selbst die USA mittlerweile dabei sind – ein Erfolg ist die Umsetzung der ehemaligen Idee des Swatch-Autos noch lange nicht. Milliarden hat Mercedes-Benz seit Mitte der 90er Jahre in das Projekt gepumpt – bisher mit eher bescheidenem Erfolg.

Künftig wollen die Stuttgarter mit dem Smart Fortwo nun ins Carsharing- und Mietwagengeschäft einsteigen - und damit komplettes Neuland betreten. Dabei soll eine große Anzahl von weiß-blauen Smarts in Großstädten zur allgemeinen Nutzung bereitstehen: Einfach einsteigen und losfahren heißt das Motto. Die Kosten sollen mit denen einer Mobilfunknutzung vergleichbar sein.

Ab 19 Cent

"Der Fahrer hält nur seinen speziell codierten Führerschein vor einen Sensor, steigt ein und fährt los", erklärt Projektleiter Robert Henrich das einfache car2go-Prinzip. "Er kann so lange und so weit fahren wie er will und stellt den Wagen danach einfach wieder ab." Abgerechnet wird zum Komplettpreis pro Dauer der Anmietung. Tanken, Versicherung und Reinigung sind bereits im Preis enthalten.

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"Damit machen wir Auto mieten so einfach wie Mobiltelefonieren", freut sich Henrich. Eine Minute "car2Go" soll dabei rund 19 Cent kosten. Die Tarife pro Stunde (9,90 Euro) oder pro Tag (knapp 50 Euro) liegen unter denen der meisten Mietwagendiscounter.

Die Hemmschwellen für eine Anmietung sollen so niedrig wie möglich gehalten werden, damit die Einwohner einer Stadt genauso mitmachen wie Touristen oder Geschäftsleute. Im Internet oder per Mobiltelefone kann der potentielle Kunde sich jederzeit darüber informieren, wo der nächste car2go-Smart in der Umgebung geparkt ist.

Spezielle Anmietungs- oder Abgabestationen gibt es nicht. Daher kann der Wagen nach auch an jedem beliebigen Ort im entsprechenden Stadtgebiet wieder angestellt werden. Bezahlt wird über eine monatliche Rechung. "Wir sorgen dafür, dass man unsere Autos in der ganzen Stadt am Straßenrand, in Parkhäusern oder auf speziell ausgewiesenen Stellplätzen finden wird", verspricht Robert Henrich.

Einfacher geht´s kaum

Ist man am Auto angekommen, muss man seinen mit einem Codieraufkleber versehenen Führerschein gegen einen Empfänger an der Windschutzscheibe halten und die Türen werden verriegelt. Dann einfach noch den Schlüssel aus dem Handschuhfach nehmen, einstecken und wie beim Handy seinen persönlichen PIN-Code eingeben. Schon kann es losgehen.

Wird der Schlüssel nach dem Abstellen aus dem Fahrzeug mitgenommen und von außen verriegelt, zeigt der Wagen etwaigen Interessenten an, dass er vermietet ist. Zur Anmietung ist er erst dann wieder frei, wenn man den Schlüssel im Handschuhfach ablegt und mit seinem Codierführerschein verriegelt. Die Carsharing-Zentrale bekommt ein Signal über Mietdauer und Standtort des Wagens und legt die Nutzungsgebühr fest. Wird es unterwegs einmal eng mit dem Sprit liegt im Handschuhfach auch eine Tankkarte bereit. Ansonsten sorgen die Serviceteams von car2go dafür, dass die Wagen getankt und gereinigt werden.

Der Modellversuch startet Ende Oktober in Ulm. Dort sollen zunächst rund 500 Mitarbeiter des Daimler-Konzerns die car2go-Idee im Alltag auf Herz und Nieren testen. Wenn es keine Probleme gibt, wird die Startflotte von 50 Smarts auf 200 aufgestockt und auf alle interessierten Einwohner von Ulm ausgeweitet. Andere Großstädte im In- und Ausland haben bereits großes Interesse an dem Smart-Projekt bekundet.

Hayek dachte vor

Die Idee, dass in den vollen Innenstädten oftmals ein kleiner Zweisitzer reicht, ist nicht neu. Mercedes blickte mit einem Nafa-Stadtwagen in den 70er Jahren ebenso in die Zukunft wie die Macher der Projekte BCC, Mocar oder Swatch. Beim Swatch-Auto wollte Hayek ein zweisitziges City-Fahrzeug in ein komplettes Verkehrskonzept einbinden.

Im Gegensatz zur Hayek-Idee handelt es sich bei den in Ulm eingesetzten Smart jedoch (noch) um keine Elektro- oder Hybridfahrzeuge, sondern normale Fortwo. "Der Abschied vom Statusdenken war eine Zutat im Erfolgsrezept von Swatch - und diese Idee hatten wir damals auch schon für den Smart. Leider ein paar Jahre zu früh", sagt Hayek.

So ganz zufrieden ist er mit der aktuellen Lösung aber noch nicht: "Schließlich haben wir vom ersten Tag an auf Elektroautos gesetzt. Und jetzt läuft das Projekt wieder nur – hoffentlich nur vorläufig - mit konventionellen Verbrennern", klagt der Schweizer.

"Natürlich eignet sich unser Projekt car2go hervorragend für den Einsatz neuer Antriebskonzepte, wie z. B. den Elektroantrieb. Wir haben uns im Rahmen des Pilotprojekts in Ulm aber für den smart fortwo cdi entschieden – denn er ist von allen heute erhältlichen Fahrzeugen das mit dem niedrigsten Verbrauch. Damit setzen wir die Idee von car2go um: einfach, flexibel und preiswert mit umweltverträglichen Fahrzeugen in der Stadt mobil sein", heißt es bei Smart heute.

Somit wird die Idee vom Elektro-Citywagen noch einige Zeit auf sich warten lassen. Doch der erste Schritt ist gemacht. Das weiß auch Nikolas Hayek zu würdigen. Selbst wenn er seit 1998 längst außen vor ist: "Dann ist der Smart endlich dort, wo wir ihn schon von Anfang an gesehen haben: an jeder Straßenecke. Bravo Zetsche – mieux vaut tard que jamais!" Übersetzt: "Besser spät als nie!"

Stefan Grundhoff / pressinform / PRESSINFORM

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