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Vergleich Seat Alteca gegen BMW X1: Günstig gegen teuer - das bayrisch-spanische SUV-Duell

Der Alteca hat sich zum ernst zunehmenden Konkurrenten für den Sport-SUV BMW X1 entwickelt. Kann der Münchner seinen Mehrpreis von 13.000 Euro noch rechtfertigen?

Emocion gegen Premium: Ateca gegen X1 - wer hat die Nase vorne?

Emocion gegen Premium: Ateca gegen X1 - wer hat die Nase vorne?

Seat Alteca gegen BMW X1 - was ist das für ein Duell? Liegen da nicht Welten dazwischen? Nein, abgesehen vom Premium-Anspruch der Münchner, sind die Fahrzeuge gleichauf. Der aktuelle BMW hat sein Alleinstellungsmerkmal Heckantrieb verloren, der Ateca teilt sich die Plattform mit dem neuen VW Tiguan. Unter der Motorhaube arbeiten bei beiden Vierzylinder-Diesel mit 190 PS. Selbst das maximale Drehmoment ist mit 400 Newtonmetern identisch. 

Bei den Fahrleistungen tun sich die beiden daher nichts, beim Fahrgefühl schon. Der BMW wirkt leichtfüßiger und der Seat bietet dafür sehr unterschiedliche Fahrmodi. Im Eco-Modus nimmt der Spanier spürbar Dampf raus. Aber auch im knackigen Sport-Modus hat der Münchner die Nase vorn. Der X1 bleibt immer noch das dynamischere Auto - auch ohne Hinterradantrieb. Schlechter muss das Gegenprogramm des Alteca nicht sein. Sein komfortabel abgestimmtes Fahrwerk spielt seine Stärken auf schlechten Straßen und langen Strecken aus. 

BMW X1 vs. Seat Alteca: Welches Auto punktet?

Auch bei der Wertigkeit des Interieurs kommt der Spanier nicht ganz mit. Im Cockpit findet man Klavierlack, unterschäumte Flächen und Hartplastik-Knöpfe. Solide, aber nicht auf dem Niveaus des BMW. Der Seat kostet in dieser Ausstattung mindestens 44.230 Euro, der BMW hingegen schon 57.520 Euro. Bei fast 60.000 Euro darf man sich schon ärgern, wenn bei einem fast neuen Wagen die Hutablage schon abgewetzt ist. 

Fazit: Der BMW und der Seat sind beides gute Autos. Der X1 liegt in Details vorn und punktet bei der Fahrdynamik. Dazu kommt das schwer greifbare, aber für den Käufer wichtige Premium-Image. Dieser Vorsprung will dann mit satten 13.000 Euro bezahlt werden. Laut Liste - bei den Händlerpreisen dürfte die Differenz noch größer sein.


Einen ausführlichen Text finden Sie hier:


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