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FILMAUTO: Toms toller Lexus

Will Smith fährt Mercedes und Tom Cruise Lexus. Zumindest auf der Leinwand. Der arme Tom, könnte man meinen.

Will Smith fährt Mercedes und Tom Cruise Lexus. Zumindest auf der Leinwand. Der arme Tom, könnte man meinen. Muss mit einem glanzlosen Japaner durch die Gegend gondeln, während der gute Will mit einer getunten E-Klasse über die Highways ballert.

Ein Prototyp für Tom Cruise

Alles Quatsch! In Wirklichkeit wird der Man in Black neidvoll auf Tom Cruise hinabschauen - der darf mit einem nur für den Film gebauten Prototypen seinen Widersachern entkommen. Will Smith steht für die Verbrecherjagd »nur« eine äußerlich unveränderte Mittelklasse-Limousine zur Verfügung. So entscheidet »Minority Report« (Tom Cruise) den automobilen Wettbewerb mit Men in Black II (Will Smith) eindeutig für sich.

Batman-Designer am Werk

Allerdings stehen die Lorbeeren den japanischen Autobauern nicht alleine zu. Entwickelt und gebaut wurde der rote Renner von einem Designer, der schon so manchen Hollywood-Beau mit dem adäquaten Fortbewegungsmittel ausgestattet hat. Harald Belker, ein aus Deutschland stammender Designer, hat in dem Lexus 2045 automobile Träume verwirklicht. Nicht, dass der zwei Meter große Belker so etwas zum ersten Mal gemacht hätte - einen Namen hat sich der passionierte Tennisspieler bereits mit dem Batmobil und Fahrzeugen im Film »Spiderman« gemacht.

500 Elektro-PS

Mit Tom Cruises' feuerrotem Spielmobil ist dem ehemaligen Porsche-Designer jedoch ein ganz großer Wurf gelungen. In der Seitenansicht wirkt der fahrbare Untersatz wie ein zum Sprung bereites Raubtier, die nur spärlich verhüllten Räder weit von sich gestreckt. Der Fahrer nimmt kurz hinter der Vorderachse Platz, während hinter ihm ein imposanter Elektromotor seiner Arbeit nachgeht. Im Film leistet das gute Stück 500 PS - ausreichend Leistung also, um dem gebeutelten Tom Cruise zur Flucht zur Verhelfen.

Mit dem Maglev zur Arbeit

Klar, dass die japanische Autoschmiede ihr Lexus-L sehr gerne auf den Prototypen klebte. Immerhin führte Steven Spielberg bei dem Streifen Regie, und Tom Cruise als Hauptdarsteller ist ja auch nicht zu verachten. Und wo Harald Belker schon in Designlaune war, entstand unter seiner Feder auch gleich noch der Look für das futuristische Nahverkehrsmittel »Maglev«, das Cruise und seine Zeitgenossen im Jahr 2045 bequem von A nach B bringt. Direkt vom Wohnzimmer aus steigt die urbane Bevölkerung der Zukunft in Gefährte, die durch Magnetschwebetechnik vollautomatisch ihr Ziel finden. Die Passagiere genießen unterdessen im Inneren Urlaubsfilmchen oder lassen sich mit synthetischer Nahrung verwöhnen. Keine schlechte Idee, fanden auch die Lexus-Verantwortlichen, und schon klebte wieder ein »L« auf einem Filmfahrzeug.

Nur ein einziges Mal gab es Probleme am Set. Als Tom Cruise mit dem Superflitzer fahren sollte, mussten einige Techniker ran. Der kleine Tom kam mit seinen Beinen nicht an die Pedale seines tollen Lexus heran. Die Fahrkünste des Hollywood-Stars sind ab Oktober im Kino zu bewundern.

Jochen Knecht

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.